Erlebnis Baustelle bei Nacht vom 6. August 2010
Elke Hiltner begrüßte sowohl 75 Teilnehmer der Stützpunkte Berlin, Güstrow,
Dresden, Leipzig und Magdeburg als auch Teilnehmer der Firma Rohwedder,
die die Erlebnis-Baustelle „BBI“ aus nächster Nähe betrachten wollten.
Hiernach begann der Aufstieg auf den Aussichtsturm.
Ein besonderes Panorama erwartete die Teilnehmer auf dem BBI-Infotower.
Der 32 Meter hohe Besucherturm ermöglichte einen einzigartigen Blick über das komplette Baugelände, die 960 ha große Baustelle und über den Flughafen Schönefeld.
Zusätzlich informierte uns Richard Mann (Berlin Flughäfen) über das derzeitige Baugeschehen als auch über die Themen wie Umwelt (hier Umsiedlung der Knoblauchkröte), Schallschutz und Architektur des BBI.
Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren. Das neue Gesicht des Flughafens -
mit seiner Fassade aus Glas und Stahl - war schon gut zu erkennen.
Nach dem Turm-Abstieg begann die Präsentation durch Thorsten Heinicke
(Total Deutschland GmbH), der mit seinen Ausführungen über Tankanlagen, Tanksysteme und Versorgung kompetent Auskunft auf Fragen seitens der Teilnehmer geben konnte.
Um das Baugeschehen später aus nächster Nähe zu verfolgen, fuhren wir mit einem doppelstöckigen Bus direkt über die Baustelle. Hierbei konnte ein Blick hinter die
Kulissen des entstehenden Flughafens geworfen werden.
Die Dimensionen des Projektes sind gewaltig: eine Fläche so groß wie 2000
Fußballfelder, bis zu 3000 Bauarbeiter täglich waren 2009 dort beschäftigt.
Es ist derzeit die größte und spannendste Baustelle der Hauptstadtregion und die
größte Flughafenbaustelle Europas.
Im Frühjahr 2012 findet die spektakulärste Umzugsnacht statt. Aus zwei wird eins.
Die Flughäfen Tegel und Schönefeld schließen abends. Über Nacht werden alle
mobilen Geräte und Maschinen zum neuen Hauptstandort gebracht.
Dort wird dann am nächsten Morgen die erste Linienmaschine starten.
Der neue Hauptstadt-Airport BER (Flughafen Berlin) wird ab Eröffnung „Willy Brandt“
heißen.
Im Anschluss der Tour wurden die Besucher mit Getränken und Fingerfood empfangen
und der Abend endete in gemütlicher Atmosphäre, mit interessanten Gesprächen.
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