Besichtigung der Mischanlage Langen

Nach Begrüßung und Vorstellung der Referenten der Kirchhoff Asphaltmischwerke, Karl-Heinz Hagen (Bereichsleiter) und Klaus Göttel (Betriebsleiter STRABAG), wurde zunächst grob anhand eines Schnittbildes der Aufbau einer Asphalt-Mischanlage erklärt.

Die Besucher wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Referenten führten die interessierten Besucher über das Gelände der Mischanlage bis hin zur Steuerkabine bzw. zum Büro des Mischmeisters. Der Ablauf der Asphaltherstellung wurde ausführlich und detailliert erklärt:

Das Gestein kommt vorkonfektioniert mittels Lkw aus Steinbrüchen und wird an der Mischanlage in Materialboxen gelagert. Von dort wird das Gestein mit Radladern in die je Körnung vorgesehenen Doseure transportiert.

Das abgesiebte Gestein wird in die Heißtaschen zwischengelagert. Dazu wird aus einem der verschiedenen Lagertanks das entsprechend heiße Bitumen in der gewünschten Konsistenz und Menge über Bitumen-Pumpen zugegeben. Je nach gewünschtem Misch-Gut liegt der Bitumen-Anteil zwischen 5% - 8,5% Volumenanteil.

Die Mischanlage kann 3 to Materialien auf einmal mischen. Die durchschnittliche Mischzeit beträgt ca. 30 Sekunden.

Die gesamte Anlage wird heute vollautomatisch über Mikroprozessor gesteuert und überwacht. In manchen Mischanlagen sind 300 bis 500 verschiedene Rezepturen gespeichert. Den gesamten Vorgang übernimmt der Computer.

Nach diesen interessanten Eindrücken konnten die Teilnehmer den Abend mit einem kleinen Imbiss in einem in der Nähe befindlichen Lokal ausklingen lassen.

Ein besonderes Dankeschön für die Unterstützung geht an dieser Stelle an die Kirchhoff Asphaltmischwerke GmbH & Co. KG, Karl-Heinz Hagen (Bereichsleiter STRABAG) und Klaus Göttel (Betriebsleiter STRABAG) und dem Initiator dieser Veranstaltung, unserem Verbandsbeauftragten Werner Oertel!



Bitte hier klicken für die Diashow von der Exkursion