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35. VDBUM Seminar 14. bis 18. Februar 2006

VDBUM Podiumsdiskussion zum Thema "Alternative Treib- und Schmierstoffe" beim VDBUM Seminar 2006

Diashow zu dem 35. VDBUM Seminar in Braunlage

Zeitplan Seminar 2006 als PDF zum Download 

Infobroschüre zum 35. VDBUM Seminar 2006 als PDF zum Download  

Sonderseminar Baustellenlogistik als PDF zum Download

Sonderseminar Hochbau als PDF zum Download

Sonderseminar Straßenbau als PDF zum Download

Seminarband 2006

Überblick


Veranstaltungs-Themen

Firma/Institution

1

Volvo Construction Equipment –
ein global operierendes Unternehmen

Volvo

2

Vom Re-Launch zum Wachstum

Deutz

3

Erfolgsgeheimnis Führungskultur –
Bilanz eines Unternehmens

Würth

4

Sicherheit und Gesundheit: Bestandsaufnahme,
Entwicklungen, Herausforderungen

Steinbruchs-BG

5

Neues hydrostatisches Antriebskonzept im Kompaktlader

ZF

6

Leasing- und Finanzierungs-Lösungen für den
Baumaschinenmarkt

Deutsche Leasing

7

Biohydrauliköle und Biokraftstoffe im
Baumaschinenbetrieb

FNR

8

Hohe Wirtschaftlichkeit durch professionelle
Verschleißtechnik

Esco

B1

Baulogistik – Innovative Verkehrssteuerung zu
und auf Großbaustellen

Rhenus

B2

Telematikeinsatz im Baustellenbetrieb zur
optimalen Transportabwicklung

TU München

B3

Die Bedeutung von Nutzfahrzeugen für die
Baustellenlogistik

DaimlerChrysler

B4

Rundum-Sorglos-Pakete bei der Fahrzeugbeschaffung

Schmitz Cargobull

B5

Baustellenlogistik heute und in Zukunft

Doll

B6

Der Großraum- und Schwertransport im
Spannungsfeld zwischen Kunde und Behörde

BSK

S1

Finanzierung der Bundesfernstraßen in Deutschland

BMVBW

S2

Volvo-Technik erfolgreich in der Praxis

Volvo

S3

Asphalt – Baustoff mit Zukunft

Dt. Asphaltverband

S4

Wirtgen GmbH – Wegweisende Innovationen

Wirtgen

S5

Hamm AG: Highlights aus der Verdichtungstechnologie

Hamm

S6

Joseph Vögele AG: Neue Maßstäbe in der Fertigertechnik

Vögele

H1

PPP – Chance und Risiko

Hauptverb. dt. Bauindustrie

H2

Potain-Krane – für Baustellen vom Einfamilienhaus
bis zum 3-Schluchten-Damm

Deutsche Grove

H3

Die BMW Welt: Von der Vision zur Ausführung

SSF

H4

Sennebogen – Vorsprung durch Innovation

Sennebogen

H5

Schalungs-Know-how im Bauunternehmen

Schmitt

H6

700 bar-Hochdruck-Hydraulikwerkzeuge und
Lösungen für sicheres Arbeiten

Enerpac

H7

Teleskopmaschinen – in Deutschland noch
verkannte Universalgenies

Merlo

PD

Podiumsdiskussion: Chancen und Risiken
nachwachsender Treib- und Schmierstoffe

Diverse

W1

Rund um die Mercedes-Benz Nutzfahrzeuge

DaimlerChrysler

W2

Briggs & Stratton – ein Unternehmen in Bewegung

Briggs&Stratton




1

Volvo Construction Equipment

Volvo Construction Equipment ist ein global operierendes Tochterunternehmen des schwedischen Volvo-Konzerns

Insgesamt sechs wirtschaftlich starke Divisionen unter dem gemeinsamen Volvo-Dach gehören zum weltweit führenden Produzenten von Lkw, Bussen, Baumaschinen, Schiffs- und Industriemotoren, Systemen für die Luft- und Raumfahrt sowie Finanz-Dienstleistungen. Zusätzlich existieren noch Geschäftseinheiten, die gruppenweit Unterstützung in Forschung und Entwicklung, im Motorenbau, in der Informationstechnik und in der Ersatzteil-Logistik leisten.
Von den insgesamt rund 82.600 Volvo-Mitarbeitern sind nahezu 10.000 Personen bei VCE beschäftigt. Qualität, Sicherheit und Umweltschutz sind in der Volvo-Gruppe die Basis allen Handelns. Diese Schlüsselwerte haben lange Tradition und stellen den Kern der Volvo-Wertebetrachtung dar.
Im Volvo-Baumaschinenbereich reichen die historischen Wurzeln zurück bis in das Jahr 1832. Im Laufe der Jahrzehnte entstanden durch organisches Wachstum und Firmenübernahmen VCE-Produktionsstätten in Schweden, Deutschland, Frankreich, Polen, Nord- und Südamerika, Südkorea und China. Während der Mutterkonzern nach wie vor in Göteborg ansässig ist, befindet sich das VCE-Headquarter seit den Neunziger Jahren in Brüssel. Die Verantwortung für Vertrieb und Service verteilt sich geographisch auf mehrere Regionen, wobei Europa sich untergliedert in Nord-, Süd- und Zentraleuropa. Volvo Construction Equipment Europe GmbH mit Sitz in Konz bei Trier ist für Zentraleuropa zuständig und umfasst neben Deutschland die drei Beneluxstaaten, die Schweiz, Polen sowie Österreich mit den von dort vertriebsmäßig verwalteten Staaten Tschechien, Slowakei, Slowe- E nien, Ungarn, Kroatien und Bosnien-Herzegowina. Vier deutsche und vier ausländische, finanziell selbständige Händlerunternehmen halten ortsnah in Vertriebs- und Servicefragen den engen Kontakt zu Kunden und Interessenten.

Referenten: Clem Spaubeek, Geschäftsführer, Robert Bläsius, Prokurist / B.D. Sales,
Thomas Weber, Area Marketing Manager, Volvo CE Europe GmbH, Konz



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2

Vom Re-Launch zum Wachstum

In den letzten 141 Jahren hat DEUTZ viel bewegt und vieles erlebt. Waren die ersten Jahrzehnte noch geprägt von einer stetigen Vergrößerung der Motorenpalette, folgte in einer späteren Phase eine zunehmende Diversifizierung des Unternehmens. Eine Diversifizierung, mit der sich das Unternehmen immer weiter von seinem Ursprung, dem Motorenbau, entfernte und mit der es letztlich seinen Fokus verlor. Anfang des neuen Jahrtausends blickte DEUTZ auf eine 10-jährige schlechte Performance zurück und besaß eine unfokussierte Geschäftsstruktur. Mit dem von 2001 bis 2003 umgesetzten Re-Launch-Programm hat sich das Unternehmen auf seine Stärken besonnen und sich auf seine Kompetenz als Motorenhersteller konzentriert. Heute ist DEUTZ wieder ein gesundes Unternehmen und hat damit auch die Kraft, seinen Kunden innovative und technologisch führende Produkte anbieten zu können. Mit der in 2006 beginnenden Einführung der Abgasstufe 3 startet die größte Produktoffensive in der Firmengeschichte. Für den Einsatz in Baumaschinen bietet DEUTZ luft- und flüssigkeitsgekühlte
TIER 3-Motoren über die gesamte Leistungspalette an, die durch exzellente Emissionswerte, Leistungsstärke und Zuverlässigkeit überzeugen. Dabei profitieren die Baumaschinenhersteller von den Erfahrungen, die DEUTZ im hart umkämpften On-Highway-Geschäft macht. Die dort geltenden hohen Qualitäts- und Lieferstandards machen das Nutzfahrzeugsegment zu einem Technologietreiber, von dem alle anderen Anwendungssegmente profitieren.

Referent: Gordon Riske, Vorstandsvorsitzender DEUTZ AG, Köln


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3

Erfolgsgeheimnis Führungskultur – Bilanz eines Unternehmers

Die Würth-Gruppe wurde 1945 gegründet und ist als klassisches Direktvertriebsunternehmen im Geschäftsfeld Schrauben, Muttern, Handwerkzeuge, Elektrowerkzeuge, Beschläge, chemisch-technische Produkte, Lager- und Entnahmesysteme tätig.
Aus dem Zwei-Mann-Betrieb, den Reinhold Würth 1954 nach dem frühen Tod seines Vaters als 19-Jähriger übernehmen musste, entwickelte sich die Würth-Gruppe bis heute zum anerkannten Weltmarktführer mit mehr als 340 Gesellschaften in 81 Ländern. In der Würth-Gruppe werden über 50.000 Mitarbeiter beschäftigt, mehr als die Hälfte davon im Außendienst. Im Jahr 2005 wird ein Umsatz von rund 6,8 Mrd. Euro erwirtschaftet.
Die wichtigen Erfolgskomponenten splittet Würth in harte Fakten auf, die unter dem Thema „Führungstechnik“ zusammengefasst werden. Mindestens ebenso große Bedeutung wird der „Führungskultur“ beigemessen, die sich mit den weichen Faktoren der Unternehmensführung (Führungsstil, Kommunikation, Anreizsysteme, Dank und Anerkennung) beschäftigt.
Ein wichtiger Schritt für den Erfolg der Würth-Gruppe war die im Jahr 1962 mit der Gründung von Würth Niederlande begonnene Internationalisierung, lange bevor das Wort "Globalisierung" geprägt wurde. Daneben stehen die Qualität der Produkte und Dienstleistungen, die Suche nach innovativen Kundenlösungen, die Kundennähe sowie ein zuverlässiger Kundenservice im Fokus der täglichen Arbeit.
Für Würth ist ein Arbeitsplatz im heutigen gesellschaftlichen Umfeld mehr als nur ein Platz zum Geld verdienen. Im Zuge des Wertewandels fordert Würth, das Unternehmen müsse vielmehr zu einem Marktplatz des Gedankenaustausches, zu einem Kommunikationsplatz der Zukunft werden.
Auch der Entwicklung von Visionen durch die Geschäftsleitung und deren Realisierung, gemeinsam mit den Mitarbeitern, wird große Bedeutung beigemessen.

Referent: Prof. Dr. h.c. Reinhold Würth, Vorsitzender des Beirats der Würth-Gruppe, Künzelsau


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4

Sicherheit und Gesundheit: Bestandsaufnahme –
Aktuelle Entwicklungen – Zukünftige Herausforderungen


Das Risiko, am Arbeitsplatz einen Unfall zu erleiden oder durch die Tätigkeit zu erkranken, ist in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken. Das Referat gibt zunächst einen Überblick über die Entwicklung in den letzten Jahren und aktuelle Untersuchungen zu Unfallursachen, zum Beispiel bei Erdbaumaschinen. Dabei wird gezeigt, welche Maßnahmen besonders effektiv waren.
Im Rahmen der Reformprozesse in Deutschland wurde inzwischen auch der Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung erfasst. Im Zusammenspiel mit einer Neuorientierung der Arbeitsschutzgesetzgebung ergeben sich für die Unternehmer einerseits zwar mehr Freiräume, andererseits aber auch ein höheres Maß an eigener Verantwortung vor dem Hintergrund immer weniger konkreter Arbeitsschutzregelungen.
Ausgehend von den vorliegenden Erfahrungen, der aktuellen Bestandsaufnahme und den neuen Entwicklungstendenzen ergeben sich für Arbeitgeber, betriebliche Führungskräfte und Berufsgenossenschaften Herausforderungen und Aufgaben, die Präventionsaktivitäten und betriebliche Maßnahmen in Zukunft maßgeblich beeinflussen werden.
Die Stichworte lauten:
– Rechtssicherheit
– Organisation des Arbeitsschutzes
– Arbeitsschutzmanagement-Systeme
– Führungskräfte- und Mitarbeiterqualifizierung
– Mitarbeitermotivation
– betrieblicher Gesundheitsschutz
Im Rahmen des Vortrags werden die derzeitigen Initiativen und Empfehlungen zur Diskussion gestellt, welche die Präventionsangebote der Berufsgenossenschaften, insbesondere der Steinbruchs-BG, kennzeichnen.

Referenten: Dipl.-Ing. Helmut Ehnes, Leiter des gemeinsamen Geschäftsbereiches Prävention der Bergbau- und Steinbruchs-Berufsgenossenschaft, LangenhagenDipl.-Ing. Helmut Ehnes, Leiter des gemeinsamen Geschäftsbereiches Prävention der Bergbau- und Steinbruchs-Berufsgenossenschaft, Langenhagen


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5

Neues hydrostatisches Antriebskonzept im Kompaktlader

Neue Anforderungen des Marktes fragen nach neuen technischen Lösungen. ZF gibt mit einem völlig neuen Antriebskonzept die Antwort. Seine hohe Kompetenz in hydrostatisch angetriebenen Systemen beweist ZF seit Jahrzehnten in Mischer- und Drehwerksantrieben sowie in Antrieben der Mobilbagger, um nur einige zu nennen.
Um die Forderungen nach Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der Geräuschemission, nach kompakten Systemlösungen und nach Fahrgeschwindigkeiten über 40 km/h im Kompaktladerbereich erfüllen zu können, stoßen alle bisher bekannten Konzepte an ihre Grenzen.
Aus diesem Grunde geht ZF zusammen mit einem Partner einen völlig neuen Weg und macht den innen abgestützten Radialkolbenmotor in der mobilen Arbeitsmaschine hoffähig, was noch vor kurzem undenkbar gewesen wäre.
Die stufenlose Verstellung dieses Motors stellt eine Innovation dar, die uns die Türen für den Einsatz in mobilen Antrieben öffnet. Dieser Motor kann, bei gleichzeitig höherem Moment, in Drehzahlbereiche vorstoßen, welche bisher nur dem Axialkolbenmotor vorbehalten waren. Soll das Fahrzeug max. 20 km/h fahren, kommt lediglich ein Motor zum Einsatz. Sind Geschwindigkeiten bis 40 km/h gefordert, sind zwei Motoren im Getriebe integriert, welches ohne weitere Trennelemente, wie Synchronisierung oder Kupplung, auskommt.
Zusammen mit den Achsen bietet ZF eine kompakte Komplettlösung an, die durch ein hohes Anfahrmoment, einen hohen Wirkungsgrad bei einem niederen Geräuschniveau und einem interessanten Preis-Leistungsverhältnis gekennzeichnet ist.

Referent: Dipl.-Ing. (FH) Klaus Baumann, Produktgruppenleiter Entwicklung Hydrostatische Antriebe, ZF Friedrichshafen


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6

Leasing- und Finanzierungs-Lösungen für den Baumaschinenmarkt


Die Deutsche Leasing (DL) ist die größte herstellerunabhängige Leasing-Gesellschaft Deutschlands und gehört zu den Top 10 in Europa. Eine flächendeckende Präsenz zur Betreuung der Kunden vor Ort erreicht das Unternehmen über die Sparkassen und eigene Geschäftsstellen im Inland sowie DL-Tochter- und
-Beteiligungsunternehmen in zwölf weiteren europäischen Ländern. Rund 1.450 Mitarbeiter, davon über 200 außerhalb Deutschlands, engagieren sich für die Kunden aus Industrie, Handel, Dienstleistung und kommunalem Sektor.
Seit 1993 internationalisiert die DL ihr Angebot und begleitet ihre Kunden und Partner in die wichtigsten Exportmärkte Europas. Mit ihrem internationalen Netz unterstützt sie ihre deutschen Kunden in vielen europäischen Staaten und seit Oktober 2005 auch in China.
Kunden der DL im Baumaschinengeschäft sind nationale und internationale Bauunternehmen, Baumaschinenhändler, Vermieter und Hersteller. Ob Miete, Finance- oder Operating-Leasing, ob Mietpark-, Händlereinkaufsfinanzierung oder Konzepte zur liquiditätsschonenden Realisierung des Herstellerlagers: Die DL bietet ihren Kunden Leasing-Lösungen für Baumaschinen und über die Bank der Deutschen Leasing – der DIF Bank – auch Finanzierungslösungen.
Die Experten der Deutschen Leasing sind sich sicher, dass die Nachfrage nach Leasing-Dienstleistungen weiter steigen wird. Basel II und die fortschreitende Globalisierung sind nur zwei Stichworte, die hier zu nennen sind. Die Referenten geben einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen und stellen Trends und Lösungsmöglichkeiten sowie die internationalen Aktivitäten der DL im Baumaschinenmarkt vor.

Referenten: Monika Stark, Leiterin Marktbereich Baumaschinen, DIF Bank, Bad Homberg,
Gisbert Götte, Vendor Manager Baumaschinen, Deutsche Leasing, Bad Homburg



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7

Biohydrauliköle und Biokraftstoffe im Baumaschinenbetrieb

Umweltfreundliche Betriebsstoffe, wie z.B. Hydraulik- und Schmieröle aus nachwachsenden Rohstoffen, erlangen in der Bauwirtschaft aufgrund ihrer biologischen Abbaubarkeit und der gesetzlichen Vorgaben eine zunehmende Bedeutung.
Die zurzeit überwiegend eingesetzten schwer biologisch abbaubaren mineralischen Schmierstoffe und Hydrauliköle können im Havariefall zu hohen Umweltbelastungen führen. Darin liegt ein erhebliches Haftungsrisiko für Tief- und Wasserbauunternehmen, vor allem bei Arbeiten in grundwassernahen Bereichen. Durch die Verwendung von biologisch schnell abbaubaren Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen kann dieses Risiko reduziert werden. Heute sind über 450 leistungsfähige Bioschmierstoffe und Biohydrauliköle auf dem Markt, die wirtschaftlich eingesetzt werden können. Anhand verschiedener praktischer Beispiele wird erläutert, was beim Bioschmierstoffeinsatz und bei der Maschinenumrüstung zu beachten ist. Wegen des hohen Dieselpreises gewinnen neben Bioschmierstoffen auch die Biokraftstoffe an Bedeutung. Da nahezu alle Baufirmen unter einem enormen Kostensenkungsdruck stehen, ergeben sich hier ganz neue Einsparpotenziale. Neben einem umfassenden Übersichtsvortrag referiert ein Umrüster, wie Baumaschinen und Lkw mit reinem kalt gepresstem oder voll raffiniertem Rapsöl betrieben werden können. Der Umbausatz wird theoretisch beschrieben und anschließend im Freigelände vorgeführt.

Referenten: Dr. Gabriele Peterek, Dietmar Kemnitz, Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V., Gülzow; Dr. Heinrich Theissen, RWTH Aachen; Klaus Jakob, Martin Jakob, Jakob Fluid Technologie AG; Ulrich Hielscher, Leiter Schulungszentrum, Hansa Flex Hydraulik GmbH, Bremen


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8

Hohe Wirtschaftlichkeit durch professionelle Verschleißtechnik

LHaben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, wie man die hohen Betriebskosten und die Kosten für Verschleißteile reduzieren kann? Wie kann man seinen Baggerlöffel oder seine Radladerschaufel besser vor Verschleiß schützen und geringere Kosten erreichen? Kann man mit hochwertigeren Verschleißteilen (Zähne, Schutzschilde, Verschleißplatten usw.) die Einsatzzeiten erhöhen, die Rüstzeiten und Ausfallzeiten verringern und somit die Kosten senken?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich Esco seit vielen Jahren und bietet für alle Einsatzgebiete eine passende Lösung. Durch die innovative Produktentwicklung der Esco-Firmengruppe bietet Esco Ihnen professionelle Lösungen mit höchsten Qualitätsansprüchen, einfachster Handhabung und langer Einsatzdauer an.
Das innovative Esco SUPER V Zahnsystem ist der Höhepunkt in der Zahnsystem-Entwicklung des letzten halben Jahrhunderts. Es ist weltweit das einzige System, das durch die zahlreichen Größen und die unterschiedlichen Zahnformen alle Anforderungen erfüllt.
Neben den Zahnsystemen SUPER V, POSILOK und MaxDRP bietet Esco weitere Verschleißprodukte an. Dazu gehören TOPLOK Schutzschildsysteme, damit die Zwischenräume der Messerlippen und Seitenschneiden geschützt werden, „KWIK-LOK“ Verschleißplatten, um großflächige Verschleißzonen zu schützen und viele andere Verschleißteile, die für eine höhere Wirtschaftlichkeit sorgen.
Durch die Sicherungssysteme können Esco-Verschleißteile in kürzester Zeit ausgetauscht werden. Das hervorragende Eindringverhalten und die unschlagbaren Verschleißzeiten verbessern die Nutzungsbedingungen deutlich und reduzieren die Betriebskosten um ein Vielfaches.


Referenten: Mike Passen, District Manager Germany; Ulrich Rissland, Esco GmbH, Mönchengladbach


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Sonderseminar Baustellenlogistik

Schon seit langem sind die Baupreise unter Druck. Den Wettbewerb um einen Auftrag gewinnt üblicherweise der günstigste Bieter. Was aber heißt „günstig“? Bedeutet es, die Preise der Lieferanten und Subunternehmer in den knappen Angebotsrahmen zu pressen und selbst das Aus des Unternehmens zu riskieren? Oder heißt es vielmehr, mit Augenmaß vorzugehen und Sparpotentiale dort zu entdecken, wo sie sich häufen und dennoch nicht voll ausgeschöpft werden?
Das Sonderseminar Baustellenlogistik wendet sich an jene Unternehmen, die genau den zuletzt genannten Weg suchen. Dabei kommt es nicht nur auf die Gewerkeabstimmung auf der Baustelle im Rahmen des übergreifenden Projektmanagements an, sondern auch darauf, dass der richtige Lieferant oder Dienstleister zum richtigen Zeitpunkt an Ort und Stelle ist. Um im Bauablauf keine unerhofften Störfälle zu provozieren, sind außerdem Ver- und Entsorgungsfahrzeuge gefragt, die den Dimensionen vor Ort entsprechen. Dafür, dass „just in time“ gehandelt werden kann, sind Telematiksysteme im Verbund mit einer Verkehrssteuerung, die den jeweiligen Anforderungen Rechnung trägt, hilfreich.
Das Sonderseminar geht auf all diese Aspekte ein. Angesprochen werden vor allem Bau- und Projektleiter, Unternehmer sowie Kalkulatoren.

B1

Baulogistik – Innovative Verkehrssteuerung zu und auf Großbaustellen

„Dieselpreisexplosion“ und „Autobahnmaut“ sind nur zwei Schlagworte aus den vergangenen Monaten, die zu erheblichen Kostensteigerungen in der Logistik geführt haben und die sich auch auf steigende Materialkosten in der Baubranche niederschlagen. Ineffiziente Standzeiten der Lieferanten auf den Baustellen verursachen darüber hinaus weitere, nicht unerhebliche Kosten. Die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen bei Baustellen, insbesondere in Bezug auf Lärm und Feinstaubemissionen, werden weiter zunehmen und somit auch die Rahmenbedingungen zur Belieferung der Baustellen noch komplexer werden. Intelligente Lösungen für die Ver- und Entsorgung der Baustellen sind gefragt, mit denen die Kostensteigerungen ausgeglichen, ineffiziente Wartezeiten vermieden und die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen eingehalten werden können.
Die Rhenus Traffic Solutions GmbH hat in den letzten 10 Jahren innovative Baulogistikkonzepte entwickelt und realisiert. Als Logistikspezialist optimiert Rhenus Traffic Solutions die gesamte Supply-Chain. Die Planung der Baustelleninfrastruktur, der Sicherheitskonzepte sowie der Abfallkonzepte gehört ebenso zum Leistungsspektrum der Rhenus Traffic Solutions wie in der Bauphase die Durchführung der Steuerung aller Verkehre zur und auf der Baustelle. Der Referent stellt anhand einiger Praxisbeispiele individuelle Baustellenlogistikkonzepte vor und veranschaulicht die erzielten Optimierungspotentiale bei der Ver- und Entsorgung dieser Bauprojekte.„Dieselpreisexplosion“ und „Autobahnmaut“ sind nur zwei Schlagworte aus den vergangenen Monaten, die zu erheblichen Kostensteigerungen in der Logistik geführt haben und die sich auch auf steigende Materialkosten in der Baubranche niederschlagen. Ineffiziente Standzeiten der Lieferanten auf den Baustellen verursachen darüber hinaus weitere, nicht unerhebliche Kosten. Die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen bei Baustellen, insbesondere in Bezug auf Lärm und Feinstaubemissionen, werden weiter zunehmen und somit auch die Rahmenbedingungen zur Belieferung der Baustellen noch komplexer werden. Intelligente Lösungen für die Ver- und Entsorgung der Baustellen sind gefragt, mit denen die Kostensteigerungen ausgeglichen, ineffiziente Wartezeiten vermieden und die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen eingehalten werden können.
Die Rhenus Traffic Solutions GmbH hat in den letzten 10 Jahren innovative Baulogistikkonzepte entwickelt und realisiert. Als Logistikspezialist optimiert Rhenus Traffic Solutions die gesamte Supply-Chain. Die Planung der Baustelleninfrastruktur, der Sicherheitskonzepte sowie der Abfallkonzepte gehört ebenso zum Leistungsspektrum der Rhenus Traffic Solutions wie in der Bauphase die Durchführung der Steuerung aller Verkehre zur und auf der Baustelle. Der Referent stellt anhand einiger Praxisbeispiele individuelle Baustellenlogistikkonzepte vor und veranschaulicht die erzielten Optimierungspotentiale bei der Ver- und Entsorgung dieser Bauprojekte.

Referent: Hans Tamaschke, Mitglied der Geschäftsleitung, Rhenus AG & Co. KG, Velten


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B2

Telematikeinsatz im Baustellenbetrieb zur optimalen Transportabwicklung

Vor dem Hintergrund eines hohen Wettbewerbsdrucks und rasant steigender Energiekosten sehen sich viele Baufirmen immer stärker dazu gezwungen, Rationalisierungseffekte in allen Bereichen der Bauabwicklung zu nutzen. Die Baustellenversorgung und Transportabwicklung innerhalb der Baustelle stellt zwar nicht die Kernkompetenz einer Bauunternehmung dar, aber dennoch einen wesentlichen Kostenfaktor, den es optimal einzusetzen gilt.
In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik (fml) der TU München wird derzeit bei der Firma Max Bögl, Neumarkt, ein Projekt zur Optimierung der Fahrzeugdisposition und Fuhrparkverwaltung durchgeführt. Durch den Einsatz eines Fahrzeugtelematiksystems wird sowohl die Disposition der Fahrzeuge als auch die dazugehörige Abrechnung der Stunden und Leistungen wesentlich vereinfacht, da händische Arbeiten weitgehend entfallen. In Echtzeit können Informationen über eine Vielzahl von Fahrzeugen, wie z.B. Standort oder der aktuelle Status eines Transportauftrages, eingeholt werden, ohne langwierige Telefonate führen zu müssen. Durch verschiedene Auftragstypen können die Fahrzeuge je nach Aufgabenstellung optimal eingesetzt werden.
Weiterhin bildet der durchgängige Einsatz der EDV vom Lieferwerk über den Lkw bis zur Baustelle eine detaillierte Datenbasis, die eine deutlich verbesserte Dokumentation der täglichen Leistung ermöglicht und die Grundlage für fundierte statistische Auswertungen liefert.

Referent: Dipl.-Ing. Stefan Sanladerer, wiss. Mitarbeiter, Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik, TU München


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B3

Die Bedeutung von Nutzfahrzeugen für die Baustellenlogistik

Vor dem Hintergrund der allgemeinen Situation im Bausektor und der anhaltenden Kosten- und Ertragslage der Bauwirtschaft wird die Bedeutung der Baulogistik bewertet.
Der Einsatz von Nutzfahrzeugen und deren Einbindung in die Baustellenlogistik ist in vielen Einsatzbereichen zwingend erforderlich. Für Erdbewegungen, Entsorgung, Baustoff-Zulieferung, vom Krankipper über die Betonpumpe bis hin zum Transport schwerer Baumaschinen – überall sind Nutzfahrzeuge gefragt. Daraus resultiert ein breites Profil von Anforderungen an Baustellenfahrzeuge. Es werden die logistischen Trends im bauseitigen Nutzfahrzeuggeschäft und deren Auswirkungen aufgezeigt und bewertet. Insbesondere wird die Modellpalette der Mercedes-Benz Baufahrzeuge, bezogen auf die komplexen Anforderungen aus der Welt der Baustelle, erläutert. Es werden die technischen Möglichkeiten aufgezeigt, mit denen diesen Trends Rechnung getragen wird.

Referent: Dipl.-Ing. Axel Gerhardt, Leiter Produktmanagement Bau- und Sonderfahrzeuge, DaimlerChrysler Vertriebsorganisation, Berlin


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B4

Rundum-Sorglos-Pakete bei der Fahrzeugbeschaffung

Die Firma Schmitz Cargobull AG, europäischer Marktführer bei Sattelaufliegern, hat im Jahre 1997 die Gothaer Fahrzeugwerke mit dem Ziel übernommen, u. a. Sattelkipper zu fertigen. In der Zwischenzeit ist man in Deutschland mit klarem Abstand auch auf dem Bausektor Marktführer.
Das liegt zum einen an den ständig optimierten Produkten, die aus einer industriellen Fertigung bezogen werden können und höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Zum anderen kommen aus der Produktentwicklung viele Neuheiten, für welche auch etliche Patente angemeldet werden konnten. Trotzdem ist Schmitz Cargobull immer auf der Suche nach den besonderen Wünschen seiner Kunden, wie z.B. der Gewichtsoptimierung seiner Produkte.
Wie kaum ein anderer Hersteller ist Schmitz Cargobull in der Lage, die Kundenbedürfnisse zu befriedigen, so dass der Kunde sich auf seine eigentliche Kernkompetenz konzentrieren kann.
Zu beiden Bereichen werden die Referenten Lösungsvorschläge vorstellen, so dass die Kunden weiter optimistisch in die Zukunft schauen können.Die Firma Schmitz Cargobull AG, europäischer Marktführer bei Sattelaufliegern, hat im Jahre 1997 die Gothaer Fahrzeugwerke mit dem Ziel übernommen, u. a. Sattelkipper zu fertigen. In der Zwischenzeit ist man in Deutschland mit klarem Abstand auch auf dem Bausektor Marktführer.
Das liegt zum einen an den ständig optimierten Produkten, die aus einer industriellen Fertigung bezogen werden können und höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Zum anderen kommen aus der Produktentwicklung viele Neuheiten, für welche auch etliche Patente angemeldet werden konnten. Trotzdem ist Schmitz Cargobull immer auf der Suche nach den besonderen Wünschen seiner Kunden, wie z.B. der Gewichtsoptimierung seiner Produkte.
Wie kaum ein anderer Hersteller ist Schmitz Cargobull in der Lage, die Kundenbedürfnisse zu befriedigen, so dass der Kunde sich auf seine eigentliche Kernkompetenz konzentrieren kann.
Zu beiden Bereichen werden die Referenten Lösungsvorschläge vorstellen, so dass die Kunden weiter optimistisch in die Zukunft schauen können.

Referenten: Andreas Berndmeyer, Vertriebsleiter Deutschland; Ulrich Josefowitsch, Produktmanager, Schmitz Cargobull AG, Horstmar


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B5

Baustellenlogistik heute und in Zukunft

Unter dem Motto „Transportlösungen, die bewegen“ entwickelt, produziert und vertreibt die DOLL Fahrzeugbau GmbH weltweit Nutzfahrzeuge in den vier Produktbereichen Schwer- und Spezialtransport, Holztransport, Mobile Systeme und After-Sales Service.
Der Produktbereich Schwer- und Spezialtransport hat im letzten Jahrzehnt die Fahrzeug-Palette konsequent auf die Anforderungen der Baubranche ausgerichtet. Ob länger, breiter, höher oder schwerer, die DOLL-Fahrzeuge zeichnen sich insbesondere durch maximale Ladelängen, minimale Beladehöhen sowie größtmögliche Nutzlasten aus. Dadurch erhöht sich die Flexibiliät des Kunden, da er mit diesen universellen Transportlösungen eine Vielzahl seiner Arbeitsgeräte und Baumaschinen wirtschaftlich umsetzen kann. Und all dies geschieht natürlich unter Einhaltung der gesetzlichen Richtlinien und Genehmigungen, die für solche Transporte notwendig sind.
Die Referenten werden anhand von Beispielen das aktuelle Produktprogramm von DOLL für die unterschiedlichen Transportanforderungen der Baubranche vorstellen. Mit welchen neuen, innovativen Fahrzeugkonzepten die DOLL Fahrzeugbau GmbH die Baustellenlogistik der Zukunft gestalten möchte, wird im zweiten Teil des Vortrages vertieft.

Referenten: Patrick Spitznagel, Leiter Produktbereich Spezialtransport; Rolf Gerhardt, Leiter Technik Spezialtransport, Doll Fahrzeugbau GmbH, Oppenau


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B6

Der Großraum- und Schwertransport im Spannungsfeld zwischen Kunde und Behörde

Die Bauindustrie ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige für das Großraum- und Schwertransportgewerbe. Das Versetzen von Baumaschinen und das Transportieren neuer Maschinen stellt einerseits einen großen Umsatzanteil dar, andererseits werden die Anforderungen wegen kürzerer Auftragsabwicklungen größer.
Dieses Gewerbe lebt somit in einem Spannungsfeld. Hier die Auftraggeber, die ihrerseits mit immer kürzeren Zeiten leben müssen, und dort die zeitlichen Restriktionen aufgrund eines veralteten Genehmigungsverfahrens.
Die Bundesfachgruppe Schwertransporte und Kranarbeiten (BSK) hat mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) und anderen betroffenen Verbänden ein sensationelles Ergebnis erreicht. Zum ersten Mal hat ein Bundeskabinett beschlossen, das Genehmigungsverfahren für Großraum- und Schwertransporte zu vereinfachen und zu beschleunigen. Dies ist im Frühjahr 2005 geschehen.
Parallel dazu hat die BSK ein Verfahren entwickelt, das Genehmigungsverfahren zu privatisieren. Die hierfür gegründete Genossenschaft für Schwertransporte und Kranarbeiten (GENOSK) setzt dies in einem Pilotversuch in Bayern erfolgreich um.
In dem Vortrag wird dargestellt, wie dieses neue Verfahren dazu beiträgt, den gewachsenen Ansprüchen aus der Industrie gerecht zu werden. Es führt dazu, die Bescheiderteilung zu beschleunigen und alle Beteiligten effektiv zu entlasten.
Es soll auch ein Überblick über die gesetzlichen Neuerungen gegeben werden, die in den nächsten 24 Monaten auf diesen Bereich zukommen. Erstmalig sollen alle Vorschriften erneuert werden.

Referent: Dipl.-Ing. Wolfgang Draaf, Geschäftsführender Vorstand BSK, Frankfurt/Main


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Sonderseminar Straßenbau

Wie wird es in Zukunft um den bundesweiten Fernstraßenbau bestellt sein? Die Vermutung liegt nahe, dass es nur besser werden kann. Die sich andeutenden Maßnahmen zur Investitionsbeschleunigung in diesem Segment des öffentlichen Baus tragen zusätzlich zur Stimmungsverbesserung bei. Den spezialisierten Unternehmen und Lieferanten entsprechender Baustoffe und Technik für den Straßenbau kann es nur recht sein: Sie sind bestens für die Zukunft gerüstet. Im Sonderseminar Straßenbau wird der Fokus sowohl auf Asphalt- als auch auf Betonbauweisen gerichtet. Darüber hinaus wird auch besonders auf den Stand im Zuge der Entwicklung eines neuen Asphalt-Regelwerks hingewiesen, das ab 2008 zum Tragen kommt. Flankiert wird dieser Seminarkern von technischen Vorträgen zum Einsatz wirtschaftlicher Erdbaumaschinen, Fertiger, Fräsen, Recycler und der zwingend nötigen Verdichtertechnik.
Das Sonderseminar Straßenbau richtet sich an Unternehmer, Bauleiter und Leiter maschinentechnischer Abteilungen, die als Partner für Erd- und Straßenbauunternehmen tätig sind.

S1

Finanzierung der Bundesfernstraßen in Deutschland

Die Verkehrsinfrastruktur ist ein unverzichtbares Rückgrat für Wirtschaft, Beschäftigung und Mobilität der Bürger. Die Erhaltung und der weitere Ausbau der Verkehrsinfrastruktur haben daher eine hohe Priorität.
Die Wiedervereinigung Deutschlands, die europäische Integration und die Osterweiterung der EU führen in den nächsten Jahren zu einem erheblichen Verkehrswachstum. Der Personenverkehr wird bis 2015 um gut 20 % und der Güterverkehr sogar um 64 % zunehmen.
Die Bundesrepublik Deutschland ist das größte Transitland in Europa. Sie verfügt über ein gut ausgebautes Bundesfernstraßennetz mit über 12.000 km Autobahnen und 41.000 km Bundesstraßen bei einem Bruttoanlagevermögen von 127 Mrd. €. Die durchschnittliche tägliche Belastung liegt auf den Autobahnen bei 50.000 Kfz/Tag mit Spitzenbelastungen bis zu 150.000 Kfz/Tag (Kölner Ring) und bei den Bundesstraßen bis 10.000 Kfz/Tag.
Der überarbeitete Bundesverkehrswegeplan für den Zeitraum 2001-2015 sieht einen weiteren Ausbau des Bundesfernstraßennetzes vor, aber auch die Erhaltung des bestehenden Straßennetzes hat einen hohen Stellenwert, um den notwendigen Qualitätsstand des Bundesfernstraßennetzes langfristig zu sichern.
Die Finanzierung der Bundesfernstraßen erfolgte bisher fast ausschließlich aus dem Bundeshaushalt. Der Verkehrshaushalt ist der viertgrößte Einzeletat und der größte Investitionshaushalt. Im Jahr 2004 standen rd. 6 Mrd. €, im Jahr 2005 sogar über 6,3 Mrd. € zur Verfügung, davon 5,1 Mrd. € für Investitionen. Der Mautmittelanteil aus den Gebühren für schwere Lkw >12 t beträgt rd. 1,8 Mrd. €. Angesichts der Leistungsgrenzen der klassischen Haushaltsfinanzierung müssen jedoch neue Finanzierungsformen für die Bundesfernstraßen zum Einsatz gebracht werden.
Hierbei wird die bereits international übliche Projektfinanzierung im Rahmen von Betreibermodellen auch in Deutschland verstärkt angewandt, bei der wesentliche Aufgaben an Private übertragen werden.

Referent: Ministerialdirigent Claus-Dieter Stolle, Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Bonn


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S2

Volvo-Technik erfolgreich in der Praxis

Volvo Construction Equipment (VCE) betätigt sich als anerkannter Produzent leistungsfähiger Baumaschinen. Als weltweit größter Hersteller von Dieselmotoren im Hubraumbereich von 9 bis 18 Litern gehört Volvo zu den wenigen Unternehmen, die auch bei der Motorenentwicklung an vorderster Front mitwirken.
Die neue Generation der Volvo-Dieselmotoren mit V-ACT-Technologie (Volvo Advanced Combustion Technology) ist auf den Einsatz in geländegängigen Fahrzeugen zugeschnitten und berücksichtigt die speziellen Anforderungen der verschiedenen Maschinenkategorien von Volvo. Diese Motoren bringen exzellente Leistung und Drehmoment unter schwierigsten Einsatzbedingungen. Sie reagieren rasch und zügig auf Fahrerbefehle und zeichnen sich besonders durch die drei „n“ aus: niedrige Emissionen, niedriger Schallpegel und niedriger Kraftstoffverbrauch.
So gelten beispielsweise die als neue Modell-Generation am Volvo-Standort Konz produzierten Volvo-Mobilbagger EW140B, EW160B und EW180B in Fachkreisen als sehr gut ausbalanciert. Diese Maschinen setzen Maßstäbe mit ihrem leistungsstarken Volvo-Niederemissions-Dieselmotor, aber auch mit ihren unterschiedlichen Ausrüstungsvarianten, mit ihrer servicefreundlichen Gesamtkonzeption und vor allem hinsichtlich der komfortabel ausgelegten Fahrerkabine.
Bei großen Erdbewegungsmaßnahmen muss dem effizienten Einsatz einer Maschinenflotte eine genaue Arbeitsplanung vorausgehen. Volvo CE unterstützt hierbei seine Kunden mit einem ausgefeilten Simulationsprogramm, das die relevanten Faktoren, zum Beispiel die Bedingungen auf der Baustelle, die Streckenverhältnisse und die Entfernung für den Massentransport konsequent berücksichtigt. Der Kunde profitiert durch Kostenreduzierung auf Grund einer bedeutenden Produktivitätserhöhung seiner Maschinenflotte.
Darüber hinaus kann das CD-ROM-basierte Volvo-Diagnoseprogramm „MATRIS“ (MAchine TRacking Information System) wertvolle Unterstützung leisten, wenn es darum geht, gespeicherte Daten über die Einsatzgeschichte hinsichtlich der Leistungs- und Verbrauchswerte als Reaktion auf die zuvor geleistete Arbeit in einer leicht verständlichen Form aufzuzeigen. Gerade Flottenbesitzer schätzen die Möglichkeit, Servicemaßnahmen genauestens zu planen, um sicherzustellen, dass ihren Investitionen eine angemessene Behandlung zuteil wird.
Telematik ist das moderne Schlagwort für den Bereich der direkten und permanenten Übertragung von Maschinendaten auf drahtlosem Weg. Mit CareTrack kann Volvo CE ein Telematik-System anbieten, das einfach aufgebaut und preiswert in der Anschaffung ist und sich im täglichen Betrieb bewährt. Die Bedürfnisse der Volvo-Kunden waren maßgeblich für die Festlegung des Funktionsumfangs des gesamten Systems.


Referenten: Wolfgang Baur, Technical Area Manager; Heribert Keutgen, Technical Area Manager, Volvo CE CST GmbH, Konz; Uwe Klose, Product Manager Excavator; Uwe Ullrich, Product Manager Dumper; Thomas Weber, Area Marketing Manager (CST), Volvo CE Europe GmbH, Konz


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S3

Asphalt – Baustoff mit Zukunft

Zurzeit sind ständig steigende Verkehrsbelastungen auf unseren Straßen zu verzeichnen. Andererseits wird immer weniger Geld in die Erhaltung und Erneuerung des Straßennetzes investiert, als erforderlich wäre. Dazu kommen weitere Anforderungen an die Straße wie Griffigkeit, Lärmschutz, aber auch an Ästhetik und zu guter Letzt Kosteneffizienz bei langer Lebensdauer und kurzen Bauzeiten. Der Baustoff Asphalt reagiert darauf mit neuen Entwicklungen: Asphalttechnologisch durch neue Rezepturen, neue Bindemittel und Additive oder neue Bauweisen (z.B. halbstarre Deckschichten oder 2OPA). Auch Einbau- und Maschinentechnik gehen neue Wege: Kompaktfertiger, Splittstreufertiger oder Einbau über die gesamte Fahrbahnbreite mit entsprechender Technik und Logistik seien als Beispiele genannt. Der Vortrag zeigt hier Entwicklungen auf, von denen sich auch einige in dem neuen Asphaltregelwerk ab 2008 wiederfinden werden. Allein mit neuer Technik ist es aber nicht getan. Genauso wichtig ist die Organisation der Qualität mit ihren drei Standbeinen: dem Qualitätswillen, der Information/ Logistik sowie der Fachkenntnis und Ausbildung der betreffenden Mitarbeiter. Auch auf diesem Gebiet sind in jüngerer Zeit erfreuliche Entwicklungen zu beobachten. Im Zusammenspiel von Asphalttechnologie, Maschinentechnik und Qualitätsorganisation sind die Herausforderungen der Zukunft sicher zu meistern und der Asphalt wird auch in Zukunft die Lasten gelassen tragen.

Referent: Dr.-Ing. Heinrich Els, Geschäftsführer Technik, Deutscher Asphaltverband (DAV), Bonn


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S4

Wirtgen GmbH: Wegweisende InnovationenWirtgen GmbH:
Wegweisende Innovationen


Teil 1: Neuentwicklungen bei Kaltfräsen
Wirtgen bietet
ein einzigartiges, fein abgestuftes Produktprogramm im Bereich Kaltfräsen an. Durch das Jahrzehnte lang aufgebaute Know-how in der Anwendungstechnik und der Schneidtechnologie ist die Bandbreite der Einsätze für Straßenfräsen fast unbegrenzt. Der Vortrag beleuchtet die Innovationen aus der Entwicklung der Fräsen und stellt die neu konzipierte Kleinfräsengeneration vor. Weitere Entwicklungsleistungen aus dem Bereich Fräswerkzeuge, Wechselhaltersysteme und spezielle Frästechnologien runden den Vortrag ab.
Referent: Dieter Simons, Leiter Anwendungstechnik,
Wirtgen GmbH, Windhagen

Teil 2: Recycling ohne Grenzen: Eine Technologie setzt sich durch
Straßensanierung durch Recycling erhält weltweit immer mehr Zuspruch. Das Verfahren schont die Ressourcen und ist wirtschaftlich. Die Wiederverwendung von Straßenbaustoffen unter Zugabe von Bindemitteln steht dabei im Vordergrund. Der Vortrag stellt die Heißrecycling- sowie die Kaltrecyclingtechnologie in situ und in plant dar. Projekte aus vielen Ländern beweisen, dass die bereits international anerkannten Recyclingverfahren dem Vergleich mit konventionellen Bauweisen durchaus standhalten.
Referent: Dipl.-Ing. (FH) Martin Diekmann, Baustoff- und
Verfahrenstechnik, Wirtgen GmbH, Windhagen

Teil 3: Zukunftsorientierte Technologie – Gleitschalungsfertiger und ihre Anwendungsvielfalt
Beton hat Zukunft – Dieser Baustoff ist aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften für vielfältige Anwendungen wie geschaffen, sei es im Straßen-, Eisenbahn- oder Flughafenbau. Gemäß den hohen Qualitätsanforderungen auf dem deutschen Markt und in Nordeuropa entwickelt Wirtgen eine umfassende Gleitschalungsfertiger-Produktlinie, die durch eine verbesserte Endproduktqualität den Bauherren die Entscheidung für Beton als wirtschaftliche Alternative zu anderen Baustoffen erleichtert.

Referent: Dipl.-Ing. Andreas Moser, Consultant für Slipform Paving Technology, Wirtgen GmbH, Windhagen


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S5

Hamm AG: Highlights aus der Verdichtungstechnologie

Teil 1: Prozessbewertung in der Asphaltverdichtung
Die Hamm AG ist seit 125 Jahren Spezialist für Verdichtungstechnik im Erd- und Straßenbau. Praxiserfahrungen fließen permanent in die Entwicklung neuer Maschinen und Technologien ein. Der Vortrag beschäftigt sich mit einer der wichtigsten Aufgaben in der Asphalt- und Erdverdichtung, dem Messen und Kartieren. Die Prozessbewertung bei der Verdichtung ist dabei entscheidend. Zudem wird der Hamm Compaction Navigator, der Verdichtungsmessung, Prozessbewertung und Lokalisierung per GPS zusammenführt, vorgestellt.
Referent: Dipl.-Ing. (FH) Bauingenieur Ralf Schröder, Produktmanager Anwendungstechnik, Hamm AG, Tirschenreuth

Teil 2: Anforderungsprofil an kleine Tandemwalzen
Kleine Tandemwalzen kommen auf den unterschiedlichsten Baustellen zum Einsatz und sind deshalb Allroundmaschinen. Die Kriterien, die eine Tandemwalze erfüllen muss, um den steigenden Ansprüchen der Anwender gerecht zu werden, sind: Übersichtlichkeit, leichtes Handling, Servicefreundlichkeit, kompakte Bauweise, Zuverlässigkeit und Einsatzsicherheit. Neue Entwicklungen in diesem Bereich werden im Vortrag anschaulich präsentiert.
Referent: Gottfried Beer, Produktmanager, Hamm AG, Tirschenreuth

Teil 3: Neue Techniken bei großen Tandemwalzen
Allradgelenkte sowie knickgelenkte Tandemwalzen sind die klassischen Maschinen für Asphaltbaustellen. Der Überblick über das komplette Baustellengeschehen und die Walze sind dabei sehr wichtig. Die Lösung ist eine ungehinderte Sicht auf die Bandagen und die Arbeitsfläche. Bei der neuesten Entwicklung wird durch eine automatische Drehung des Sitzes in Fahrtrichtung die Arbeit für den Fahrer einfacher und sicherer. Eine neuartige Einstellbarkeit der Verdichtungsparameter und der Einsatz großer Oszillationswalzen zur Steigerung der Verdichtungsleistung werden vorgestellt.
Referenten: Dr. Ing. Axel Römer, Leiter Forschung und Entwicklung; Hans-Peter Ackermann, Techniker FS, Leiter Neuentwicklungen, Hamm AG, Tirschenreuth


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S6

Joseph Vögele AG: Neue Maßstäbe in der Fertigertechnik

Teil 1: Moderne Straßenfertigertechnologie – Der Mensch im Blickpunkt
Bereits 1927 baute Vögele den ersten Straßenfertiger. Damals ein Schleppverteiler, der von einem Lkw gezogen wurde. Fast 80 Jahre später präsentiert Vögele mit dem Super 1900-2 und Super 2100-2 innovative Straßenfertiger der oberen Mittelklasse, die in Sachen Technik und Bedienkomfort neue Meilensteine in der Firmengeschichte setzen. Bei der Vorstellung der neuen Fertiger wird vor allem auf das neue Vögele-Bedienkonzept „ErgoPlus“ im Detail eingegangen.
Referent: Harald Reufels, Produktmanager, Joseph Vögele AG, Mannheim

Teil 2: Vögele Mini- und Kleinfertiger: Wie moderne Fertigertechnik eine große Bandbreite an Anwendungen ermöglicht
Die neuen Mini- und Kleinfertiger Super 600 und Super 800 sind seit der Markteinführung Anfang 2005 ein großer Erfolg. Ob der Bau von Geh- und Radwegen, der Bau kleinflächiger Maßnahmen oder Instandsetzungsarbeiten, das Befüllen von Kanalgräben oder der Einsatz im Landschafts- und Gartenbau. Das kompakte Maschinenkonzept und die leistungsfähige Bohlentechnik erlauben den wirtschaftlichen Einsatz in unterschiedlichen Arbeitsgebieten.
Referent: Werner Gaddum, Leiter Vertrieb Inland, Joseph Vögele AG, Mannheim

Teil 3: NAVITRONIC – Das 3D-Nivellier- und Navigationssystem
Das Spannen von Leitdraht ist und bleibt eine kostenintensive Angelegenheit. Gerade auf Großbaustellen sind daher wirtschaftliche Alternativen gefragt. Mit der NAVITRONIC bietet Vögele eine innovative Alternative. Das 3D-System nivelliert und positioniert den vom Fertiger einzubauenden Belag mit höchster Genauigkeit – und dies ganz ohne Leitdraht. Neben den üblichen Funktionen der Vögele-NIVELTRONIC steuert die NAVITRONIC auch die Einbaubreite der Bohle und übernimmt auf Wunsch sogar die Lenkung des Fertigers.
Referent: Prof. Dr. Henning Meyer, TU Berlin


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Sonderseminar Hochbau

Was bringen PPP-Maßnahmen im Hochbau für mittelständische Unternehmen der Bauwirtschaft? Wenn man es richtig anpackt, eine ganze Menge. Diese Behauptung lässt sich mit internationalen Beispielen, besonders aus Großbritannien, belegen. Interessantes zu den Risiken und Chancen dieser Finanzierungsvariante von Hoch- und Straßenbaumaßnahmen wird der Vizepräsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dipl.-Ing. Helmut Echterhoff vermitteln, der als hochkarätiger Referent für dieses Sonderseminar gewonnen werden konnte.
Ausrüster von Hochbauunternehmen stellen parallel neue Standard- und Speziallösungen für die unterschiedlichsten Einsatzfälle vor, mit denen die technisch anspruchsvolle Abwicklung von Bauvorhaben auch unter großem Druck gewährleistet werden kann. An Beispielen wird deutlich, dass auch die so genannten Nischenlösungen das Zeug haben, zum Standard aufzusteigen, wenn ihr Leistungspotential erst einmal erkannt ist.
Das Sonderseminar Hochbau ist auf die Zielgruppe Unternehmer, Bauleiter und Leiter maschinentechnischer Abteilungen aus Hochbauunternehmen zugeschnitten.

H1

PPP – Chance und Risiko

Bis vor einigen Jahren war in Deutschland die Erfüllung von Bau- und Dienstleistungsaufgaben der öffentlichen Hand im Rahmen von PPP – Public-Private-Partnership – kaum bekannt. Die Finanzknappheit aller Ebenen der öffentlichen Hand, aber auch die Überlegung eines Rückzuges auf die eigentlichen Kernaufgaben staatlichen Handelns, förderten den PPP-Gedanken. Einzelne Objekte des Hochbaus und beginnend auch des Straßenbaus werden mit unterschiedlichen Modellen der Finanzierung von der Planung über den Bau und die Bauunterhaltung bis zum echten Betrieb durch Private realisiert. In der Vorbereitungsphase befinden sich deutschlandweit zahlreiche mehr oder weniger geeignete Neubau-, Erweiterungs- und Modernisierungsbauvorhaben. Welt- bzw. europaweit gibt es in anderen Ländern schon jahrelange, überwiegend positive Erfahrungen.
Neben einem Überblick über die allgemeinen Strukturen PPP werden insbesondere auch Chancen und Risiken des Mittelstandes in diesem Marktfeld analysiert.

Referent: Diplom-Ing. Helmut Echterhoff, Vizepräsident im Hauptverband der deutschen Bauindustrie, Berlin


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H2

Potain-Krane – für Baustellen vom Einfamilienhaus
bis zum 3-Schluchten-Damm


Mit mehr als 100.000 produzierten Turmdrehkranen und seiner 78-jährigen Erfahrung im Turmdrehkranbau zählt Potain zu einem der weltweit führenden Hersteller.
Potain als Mitglied der Manitowoc Crane Group bietet ein umfassendes Turmdrehkranprogramm mit aktuell 65 verschiedenen Krantypen von 10 bis 3500 mt an.
Eine Erfolgsserie stellen die hydraulischen Schnellmontagekrane der IGO-Reihe dar, die Weiterentwicklung der HD-Serie.
Eine integrierte speicherprogrammierbare Steuerung überwacht alle Sicherheitseinrichtungen, steuert die Antriebe und erleichtert die Inbetriebnahme dieser Krane. Verschiedene Aufstellungsvarianten gewährleisten die Anpassung an die Baustellenbedingungen.
Für größere Lastfälle und variable Hakenhöhen werden Schnellmontagekrane der GTMR-Reihe angeboten.
Ein Beispiel dafür, wie die technische Entwicklung dazu beiträgt, die relativ einfache Handhabung der hydraulischen Schnellmontagekrane analog auf größere Leistungsklassen zu übertragen, ist der HDT 80. Die Montage erfolgt hydraulisch, kombiniert mit der Seilschertechnik.
Das Potain-Obendreherprogramm stellt eine Mischung aus konventionellen Katzauslegerkranen mit Auslegerträger (Spitze), spitzenlosen Toplesskranen und Verstellauslegerkranen dar.
Besonders die Toplessreihe wurde von Potain in den letzten Jahren weiterentwickelt und ausgebaut. Die Akzeptanz dieser Krantechnologie nimmt am Markt permanent zu.
Der modulare Charakter der Kranreihen von Potain, gepaart mit ihrer Montagefreundlichkeit und Leistungsfähigkeit, ist die Grundlage für den wirtschaftlichen Einsatz bei solch bekannten Bauprojekten wie dem 3-Schluchten-Damm in China, der Bay Bridge in San Francisco oder natürlich auch der höchsten Autobahnbrücke der Welt von Millau in Frankreich.

Referenten: Peter Hermanns, Produktmanager Potain Turmdrehkrane; Gerd Haladuda, Vertriebsleiter Potain Turmdrehkrane Zentral Europa, Manitowoc Crane Group, Deutsche Grove GmbH, Langenfeld


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H3

Die BMW Welt: Von der Vision zur Ausführung

Die BMW Welt wird das Portal zu einem Gesamterlebnis BMW am Standort München werden. Bis zu 100.000 Abholer aus allen Regionen sollen pro Jahr ihre Fahrzeuge vor Ort übernehmen, die glanzvolle Tradition der Marke BMW in einem Museum erleben und die hochqualifizierte Fertigung in einem Werksrundgang bewundern können. Der Vorstand der BMW AG hat sich für den Wettbewerbsentwurf der international anerkannten Architekten COOP HIMMELB(L)AU entschieden, der gegenwärtig ausgeführt wird.
Das Hauptelement der BMW Welt ist eine große, durchlässige Halle mit skulpturartigem Dach und einem Doppelkegel, deren Silhouette und Nutzung ein unverwechselbares Zeichen der BMW-Gruppe werden soll. Im Inneren entsteht in einer Raumlandschaft, mit verschiedenartiger Dichte und fließenden Teilungen, ein Marktplatz für differenzierte und immer wechselnde Nutzungen. Das Kernstück aller Gebäude bildet die “Premiere”-Fahrzeugauslieferungszone. Darüber schweben Kundenlounges, die einen Ausblick auf den Eventraum und die BMW-Zentrale gewähren.
Die Ingenieurgesellschaft Schmitt Stumpf Frühauf GmbH erstellt im Auftrag der Architekten COOP HIMMELB(L)AU die Ausführungsplanung nach Leitdetails, schreibt die Leistungen aus und überwacht deren Ausführung. Der Referent, Dipl.-Ing. Victor Schmitt, ist als geschäftsführender Gesellschafter von SSF für den Geschäftsbereich Hochbau zuständig und berichtet über die Ausführung des Projektes.

Referent: Dipl.-Ing. Victor Schmitt, geschäftsführender Gesellschafter, Schmidt Stumpf Frühauf Ingenieurgesellschaft mbH, München


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H4

Sennebogen – Vorsprung durch Innovation

Als traditionsreiches Familienunternehmen war und ist Sennebogen mit seiner über 50-jährigen Tradition schon immer ein innovativer Partner der Bauindustrie. Mit kreativen Lösungen war und ist Sennebogen eine treibende Kraft in der Entwicklung modernster, zukunftsorientierter und vielseitiger Maschinen. Neben Leistungsfähigkeit und Ergonomie stehen heute vor allem auch Umweltintegration und Lebenszyklus-Kosten im Vordergrund. Bei Sennebogen hat sich aber nicht nur in der Maschinentechnik viel getan. In den letzten Jahren wurden die Produktsegmente Seilbagger, Teleskopkrane und Raupenkrane kontinuierlich weiterentwickelt und mit neuen Produkten ergänzt. Speziell bei den schweren Seilbaggern spielt der Einsatz im Spezialtiefbau eine wichtige Rolle. Auch die Green Line Umschlaggeräte-Linie präsentiert sich heute als Full-Liner mit höchst interessanten und vielseitigen Anwendungen. Als die ideale Verbindung von Radlader und Telehandler meistert der 305 Multihandler auch schwerste Einsätze, und der Fahrer behält mit Sicherheit, dank der hochfahrbaren Kabine, immer den Überblick. Als deutsches, mittelständisches Familienunternehmen ist Sennebogen bereit und in der Lage, sich durch Innovationskraft und Umsetzungsgeschwindigkeit den Marktanforderungen der Gegenwart und der Zukunft optimal anzupassen. Die Unternehmensgruppe Sennebogen stellt sich gerne seiner zukunftsorientierten Aufgabe, wohl wissend, dass das Preis-/ Leistungsverhältnis für ihre Kunden ein entscheidender Kalkulationsfaktor ist und sein wird. Ihre hoch motivierte Mannschaft möchte auch weiterhin die Maschinentechnologie der Zukunft aktiv mitgestalten.

Referenten: Erich Sennebogen jun., Geschäftsführer; Alfred Endl, Leiter Vertrieb und Marketing, Sennebogen Maschinenfabrik GmbH, Straubing


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H5

Schalungs-Know-how im Bauunternehmen

Am Beispiel einer Taktplanung eines Stahlbeton-Skelettbaus wird aufgezeigt, welche Planungen des Bauablaufs als Arbeitsvorbereitung für die Erstellung eines Projekts, auch mit geringer Planungskapazität, dringend notwendig sind, damit der Schalungseinsatz optimiert und der Personal- und Gerätebedarf disponiert werden kann.
Das Beispiel schafft die Grundlage zur Beantwortung der Frage, ob und welches Schalungs-Know-how ein Bauunternehmen heute noch braucht – unabhängig davon, ob dieses einen eigenen Gerätepark besitzt, bei einem Spitzenbedarf Schalungsgeräte zumietet oder sich alle Schalungsgeräte projektbezogen für seine Nachunternehmer bereitstellen lässt.
Bei den Geräten wird in Standard-Schalungsgeräte, Objektschalungsgeräte und Objektschalungs-/Rüstungsmaschinen und bei den Dienstleistungen in bereitstellungsbezogene, gerätebezogene oder bauprozessbezogene Leistungen unterschieden und aufgezeigt, mit welchem Aufwand sich diese Leistungen beschaffen lassen, nachdem sie aus dem eigenen Bauunternehmen outgesourced worden sind. Hinweise zu wirtschaftlichen Schalungen oder „Preistreibern“ und Logistikthemen der Baustelle, wie durch Ordnung und Sauberkeit auch für Sicherheit und Wirtschaftlichkeit beim Schalen gesorgt wird, runden den Vortrag ab.

Referent: Dr.-Ing. Roland Schmitt, Ingenieurbüro Baubetriebswirtschaft und Schalungstechnik, Gilching bei München


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H6

700 bar-Hochdruck-Hydraulikwerkzeuge und Lösungen für sicheres Arbeiten in Werkstätten und auf Baustellen

Enerpac GmbH, ein führendes internationales Unternehmen in Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von 700 bar-Hochdruck-Hydraulikwerkzeugen zeigt Innovationen, Techniken und Systeme als Kriterien zuverlässiger, schnellerer und sicherer Wartung von Baumaschinen und Bauten auf. Dabei erstreckt sich die Produktpalette von einfachen handbetriebenen Pumpen-/
Zylindersätzen über diverse Spezialwerkzeuge zum Abziehen und Verschrauben bis zu computergesteuerten Hebe- und Verschubsystemen. Zahlreiche Faktoren wie Produktnutzen, Service vor Ort, Produktivität, Sicherheit, Haltbarkeit, Innovation und Design sind ausschlaggebend für eine erfolgreiche Produktentwicklung. Produktivitätssteigerung und Arbeitssicherheit sind für unsere Kunden von höchster Wichtigkeit, um am Markt konkurrenzfähig zu sein bzw. zu bleiben. Die Spezifikationen sowie Innovationen der verschiedenen Produkte werden anhand von Anwendungsbeispielen sowie Produktpräsentation erläutert. Eingegangen wird sowohl auf einzelne Komponenten als auch komplette Systemlösungen, die auf unsere Kunden zugeschnitten sind.

Referent: Ing. Jörg Breitfuss, Verkaufsleiter für Systeme, Enerpac GmbH, Düsseldorf


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H7
Teleskopmaschinen – in Deutschland noch verkannte Universalgenies?!

Dieser Frage widmet sich der Seminarbeitrag der Firma Merlo Deutschland eingehend und auch provokant.
Merlo, führender Hersteller von Teleskopmaschinen und der für diese Maschinen konzipierten Vorsatzgeräte, präsentiert sich in Braunlage während des Seminars mit dem Ziel, die vielfältigen einsatztechnologischen Problemstellungen im Bausektor zu analysieren und geeignete Lösungsansätze durch Nutzung von Teleskopmaschinen zu skizzieren.
Hierzu wird in Kürze auf die Entwicklungsgeschichte der Technologie und der Branche eingegangen und ein Vergleich mit internationalen Märkten zur Verdeutlichung herangezogen.
Da die einzelnen Zielgruppen sehr unterschiedliche Anforderungen an die Technologie haben, wird am Beispiel des deutschen Marktführers Merlo intensiv auf die erforderliche Breite und Tiefe einer Modellpalette hingewiesen. Insbesondere stehen hier die drehbaren Teleskopmaschinen (Roto) im Vordergrund.
Da die eigentliche, einsatztechnologische Problemlösung nicht von der Grundmaschine allein dargestellt werden kann, wird intensiv auf die unzähligen Vorbaulösungen/Anbaugeräte und spezifischen Sonderbauten eingegangen, welche die Teleskopmaschine erst zu einer Einheit optimaler und individueller Kundennutzung werden lassen.
Bei dieser Darstellung wird auch auf die sicherheitsrelevanten Sachverhalte bei der Abnahme und Nutzung der Maschinen hingewiesen und eingegangen.
In einer abschließenden Diskussion können weitere Themenbereiche und Fragen der Teilnehmer zum Thema „Teleskopmaschinen“ diskutiert werden.

Referent: Henrich Clewing, Geschäftsführer, Merlo Deutschland GmbH, Bremen


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PD
Podiumsdiskussion: Chancen und Risiken nachwachsender Treib- und Schmierstoffe

Wie gut sind alternative Treib- und Schmierstoffe, z. B. aus nachwachsenden Rohstoffen, wirklich? Welche Kosten lassen sich damit im Unternehmen einsparen? Aufgrund der Verteuerung des Rohöls auf dem Weltmarkt wird die Überlegung, wie sich der Betrieb eines Fuhr- und Maschinenparks wirtschaftlicher gestalten lässt, immer mehr zum Thema.
Schmierstoffe basierend auf nachwachsenden Rohstoffen sind biologisch abbaubar und den Mineralölprodukten ebenbürtig – in bestimmten Anwendungsbereichen sogar überlegen. Allerdings kann der Einsatz nicht ausschließlich mit den Vor- oder Nachteilen des Kaufpreises begründet werden.
Wie sich mit der Umstellung der Maschinen auf alternative Treib- und Schmierstoffe Betriebskosten einsparen lassen und was es dabei zu beachten gilt, soll in der Diskussion erläutert werden.
An der Podiumsdiskussion, die im Rahmen des Großseminars 2006 stattfindet, beteiligen sich Vertreter von Motoren-,
Baumaschinen-, Nutzfahrzeug- und Schmierstoffherstellern sowie seitens der Forschung und der Maschinenanwender.


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W1
Workshop: Rund um die Mercedes-Benz Nutzfahrzeuge

Teil 1: Die neuen Axor Baufahrzeuge – Ergänzung der Fahrzeugfamilie
Die neuen Axor 6x4 und 8x4 Baufahrzeuge werden vorgestellt. Seit Herbst 2005 laufen die neuen Fahrzeuge als Kipper und Fahrmischer vom Band. Es wird eine Abgrenzung der Einsatzbedingungen aufgezeigt, die zur Auswahl der optimalen Fahrzeugkonfiguration führt.
Referent: Dipl.-Ing. Axel Gerhardt, Leiter Produktmanagement Bau- und Sonderfahrzeuge, DaimlerChrysler Vertriebsorganisation, Berlin

Teil 2: Neuigkeiten aus dem Branchen-Informations-Center des Werkes Wörth
Das neu gebaute BIC stellt sich vor. Die Leistungsfähigkeit des Centers und der Umfang der branchenorientierten Komplettfahrzeuglösungen wird vorgestellt.
Referent: Horst Schaub, Branchen-Informations-Center, Wörth

Teil 3: Profi-Beratung für Baufahrzeuge
Es werden Informationen zum optimalen Einsatz der Mercedes-Benz-Baufahrzeuge gegeben. Neue Funktionen der Fahrzeuge, besonders die Regel- und Assistenz-Systeme, werden vorgestellt und deren Wirkungsweise anschaulich erläutert. Im Dialog werden praktische Hinweise zu Service- und Kundendienstthemen und deren Handhabung gegeben.
Referent: Kurt Metz, Profi-Berater, Werk Wörth

Im Außengelände besteht die Möglichkeit, Actros- und neue Axor-Baufahrzeuge zu fahren.


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W2
Workshop: Briggs & Stratton – ein Unternehmen in Bewegung

Neue Motoren für den Einsatz in Baumaschinen
Modernste Motorentechnik, entwickelt für den weltweiten Einsatz in den unterschiedlichsten Industrieanwendungen – mit der Vanguard-Baureihe präsentiert Briggs & Stratton sein Motorenprogramm von Benzin- und Dieselmotoren als Antrieb für Baumaschinen.
Neben der Vorstellung des Unternehmens mit seinen globalen Strukturen und der Geschäftseinheit „Briggs & Stratton Commercial Power“ für Industriemotoren und die gesamte Kundenkette, wird in dem Seminar speziell auf die Technik der neuen Motoren eingegangen.
Einbauberatung, Erprobung und technische Freigabe des Motoreinbaus in neu entwickelten Geräten sind Schwerpunkte des neuen Applikationszentrums für Europa am Standort Viernheim. Auf das Anforderungsprofil der Industriekunden zugeschnitten, werden die „Commercial Power Servicestruktur“ und „E-Part“, das Ersatzteilprogramm „vom Motor zum Ersatzteil“, vorgestellt.
Im praktischen Teil des Workshops kommen die technischen Besonderheiten der Vanguard-Benzin-, Gas- und Dieselmotoren zur Sprache. Außerdem wird hier praxisnah die Weiterentwicklung der Vergasertechnik und die Thematik Abgasemissionen behandelt. Service, Wartung, Fehlerfindung und Einstellmöglichkeiten werden in der Praxis an verschiedenen Motormodellen durchgespielt.

Referenten: Dipl.-Ing. Thomas Holzhüter, Vertriebsleiter Briggs & Stratton Commercial Power; Dipl.-Ing. Gerhard Ihrig, Leiter Applikationszentrum Europa; Harald Kotatschka, Vertrieb OEM Kunden B & S Commercial Power; Hans Reidel, Leiter Service, Briggs & Stratton Germany GmbH, Viernheim


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