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Filmbeitrag des 39. VDBUM-Seminars

Artikel aus der VDBUM INFORMATION 2-10: "Energie gut transformieren" (PDF)

Artikel aus der VDBUM INFORMATION 2-10: "Männer die auf Sägen starren" (PDF)

Zeitplan Seminar 2010 als PDF zum Download 

Komplette Info-Broschüre als Download (PDF)

39. VDBUM Seminar: Neuer Tauchgang im Ideenpool (PDF)


39. VDBUM Seminar 23.-27. Februar 2010

Überblick


Veranstaltungs-Themen

Firma/Institution

1

Zeppelin – ein starker und zuverlässiger Partner

Zeppelin

2

Der Wacker Neuson-Konzern

Wacker Neuson

3

Die europäische Bauwirtschaft zwischen Wirtschaftskrise und neuen Chancen

Zentralverband Dt. Baugewerbe

4

Einzigartige Produktvielfalt für zahlreiche Bauprozesse

Wacker Neuson

5

Die Mitarbeiterführung vom Zufall befreien

Realiving

6

CargoCap – Gütertransport unter der Erde

Uni Bochum

7

Finanzierungsalternativen für Händler, Vermieter und Endkunden

Deutsche Leasing

8

Typisch Stihl?! – Ganzheitliches Konzept für die Bauindustrie

Stihl

9

Kundeninstallation eines Stufe-3B/Tier-4i-Motors

Cummins

A1

Das bisschen Abbruch? – Von der Spitzhacke zur
Spitzentechnologie

Abbruchverband

A2

Variolock – das wirtschaftlich innovative
Schnellwechselsystem

Lehnhoff

A3

Sicheres Betreiben von Aufbereitungs-
und Recyclinganlagen

Steinbruch

A4

Kundenorientierte Lösungen im Abbruch und Recycling

Sandvik

A5

Sennebogen - Ihr vielseitiger Partner für Seilbagger und hydraulische Maschinen für den Abbruch

Sennebogen

A6

Kiesel – Ihr Systemlieferant für innovative Abbruchlösungen

Kiesel

A7

Umweltrechtliche Anforderungen an Errichtung
und Betrieb von mineralischen Recyclinganlagen

Köhler & Klett

E1

Visualisierung von Bauabläufen mit Hilfe
der virtuellen Baustelle

Uni München

E2

Neue Technologien für Straßenbau und Umwelt
von CAT und Zeppelin

Zeppelin

E3

Unsere Energie ist Energie für Sie!

Total

E4

Das MAN-Branchen Competence Center

MAN

E5

Anwendungsorientierte Gestaltung und Effizienz von
Kippaufbauten

Meiller

E6

Das Projekt Container-Tiefwasserhafen JadeWeserPort

Bunte

E7

Teilautomatisierte Abläufe im Kanalbau –
Bodenverbesserung mit dem e.p.m.-Verfahren

MTS

E7

Dienstleistung Miete – Zukunft sichern

MVS Zeppelin

10

Service, Wartung, Fehlersuche und Instandsetzung
von Stihl-Maschinen und -Zubehör

Stihl





1

Zeppelin – ein starker und zuverlässiger Partner

Die Krise hat uns eines gelehrt: Bei dem, was wir unternehmerisch tun, dürfen nicht schnelle Gewinne im Zentrum stehen, sondern es muss ein nachhaltiges Wirtschaften gefördert werden. Dazu gehört, so zu handeln, dass der Kunde dauerhaft zufrieden ist und durch eine Zusammenarbeit mit seinen Partnern einen langfristigen Nutzen hat. Das ist ein nachhaltiges Geschäftsverhältnis. Dazu muss zunächst der Anspruch an Qualität im Vordergrund stehen und nicht eine Billig-Mentalität, die vielleicht kurzfristig profitabel, aber langfristig schädlich ist. Man hat viele Möglichkeiten zu sparen, doch an der Qualität zu sparen und sich auf Preiskämpfe einzulassen, ist mit Sicherheit die schlechteste und letztendlich auch die für alle ungünstigste Lösung. Ein zweites, wesentliches Thema beim nachhaltigen Unternehmertum ist die Verlässlichkeit: Der Kunde muss sich auch und gerade in turbulenten Zeiten auf seine Geschäftspartner verlassen können. Und das nicht nur in Bezug auf die Produkte, sondern auch in Bezug auf sämtliche Dienstleistungen vom Service bis zur Finanzierung. Dritter Kernpunkt ist die unternehmerische Verantwortung. Das heißt, wer als Unternehmen die Stärke besitzt, Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeitern oder mehr noch gegenüber der Gesellschaft zu übernehmen, kann auch gegenüber Kunden ein begeisterungsfähiges, willensstarkes, vorwärts gewandtes und verantwortungsvolles Image verkörpern.
Zeppelin und sein Exklusivpartner Caterpillar stehen für Qualität, Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit. Unter anderem hat der weltmarktführende Hersteller von Baumaschinen und Motoren, dessen Geschichte bis zum Beginn des letzten Jahrhunderts zurückreicht und von vielen wegweisenden Innovationen geprägt ist, in seiner Vision 2020 das Ziel festgeschrieben, bei allen neuen Konstruktionen die führende Stellung in Sachen Energie und Umweltdesign beziehungsweise bei Kriterien des ‚grünen Bauens’ einzunehmen. Die Acert-Motorentechnologie oder der erste dieselelektrische Dozer D7E waren erst der Anfang, und schon zur bauma werden weitere Innovationen folgen. Mehr als drei Millionen US-Dollar pro Tag investiert Caterpillar in Forschung und Entwicklung. Zeppelin wiederum ist ein Stiftungsunternehmen, das vor über 100 Jahren von Ferdinand Graf von Zeppelin gegründet wurde und aufgrund seiner Tradition und seiner Werte gesellschaftliche Verantwortung und Solidarität als substantiell betrachtet, sowohl außerhalb als auch innerhalb des Unternehmens. In der Krise, während andere die Schirme eingeklappt haben und ihre Kunden im Regen stehen ließen, hat Zeppelin einen Schutzschirm aufgespannt, zum Beispiel durch die Vergabe günstiger und flexibler Finanzierungen, und seine Dienstleistungen weiter ausgebaut. In Deutschland unterhält der Zeppelin-Konzern ein flächendeckendes Vertriebs-, Service- und Mietstationsnetz für Baumaschinen, Baugeräte und Motoren mit insgesamt über 120 Standorten, an denen rund 2.800 Mitarbeiter tätig sind. Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2000, Contamination Control in den Werkstätten, einzigartige Dienstleistungen in der Branche wie die Öldiagnose, der branchenweit stärkste Service mit einem bereits vor Jahren eingerichteten Tag- und Nacht-Notdienst für Reparaturen, eine kompromisslose, schnelle Ersatzteilversorgung, zukunftsweisende Logistik-Konzepte wie eine neuartige Transportvergabeplattform, die größte Produktpalette und Mietflotte am Markt, ein umfassendes Angebot an Gebrauchtmaschinen sowie eine spezifische unternehmensinterne Ausbildung sind nur einige Beispiele für die nachhaltige Stärke Zeppelins im Bereich der Kundendienstleistungen. Daneben hat Europas größte Vertriebs- und Serviceorganisation der Branche auch in der Krise durch gezielte Akquisitionen sein Angebot weiter ausgebaut und seine Marktposition – unterstützt durch die gezielte Nutzung von Synergien innerhalb des Konzerns – gestärkt.

Referent: Michael Heidemann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin Baumaschinen GmbH und stellvertretender Vorsitzender der Zeppelin GmbH, Garching bei München



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2

Der Wacker Neuson-Konzern

Die Wacker Neuson SE ist ein weltweiter Anbieter von Baugeräten (Light Equipment) und Kompaktbaumaschinen (Compact Equipment) – mit über 30 Tochtergesellschaften und über 180 Vertriebs- und Servicestandorten sowie einem einzigartigen Produktangebot.
Alle Produkte des Unternehmens tragen heute den Markennamen Wacker Neuson. Ausnahmen bilden in Europa die Produkte der Marke Kramer-Allrad sowie der Marke Weidemann, die für die Landwirtschaft als eigene Marken erhalten bleiben und weiter ausgebaut werden. Mit hoher Eigenkapitalquote und hochproduktiven Fertigungsstandorten in Deutschland, Österreich, USA und den Philippinen agiert das Unternehmen in der Krise, ohne seine Entwicklungskapazitäten zu kürzen. In dem Vortrag werden die jüngste Unternehmensentwicklung wie auch die Produktstrategie erläutert.

Referent: Dr.-Ing. Georg Sick, Vorstandsvorsitzender, Wacker Neuson SE


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3

Die europäische Bauwirtschaft zwischen Wirtschaftskrise und neuen Chancen

Die europäische Bauwirtschaft ist von der Wirtschaftskrise genauso betroffen wie in Summe die einzelnen Wirtschaftszweige. Die Krise wirkt sich dabei in den einzelnen europäischen Staaten höchst unterschiedlich aus. Daher wird zu fragen sein: Wie stellt sich die Lage in den wichtigsten Baumärkten Europas dar? Welche Strategien verfolgen die einzelnen Länder zur Beseitigung der Krise? Und: Welche Chancen erwachsen aus der europäischen und nationalen Klima­schutzpolitik für die Bauwirtschaft insgesamt?
Frank Dupré wird in seiner Rolle als Vizepräsident des Verbandes der Europäischen Bauwirtschaft (FIEC) diesen Fragen nachgehen und Lösungen sowie Handlungsansätze liefern.

Referent: Dipl.-Kfm. Frank Dupré, Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Vizepräsident des Verbandes der Europäischen Bauwirtschaft (FIEC), Berlin


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4

Wacker Neuson – Einzigartige Produktvielfalt für zahlreiche Bauprozesse

Die Wacker Neuson SE als Komplettanbieter für effiziente Baustellenprozessketten
Wacker Neuson bemüht sich seit jeher, mit seinen Produkten dem Kunden den maximalen Nutzen für seinen Baustelleneinsatz zur Verfügung zu stellen. Dabei orientiert sich Wacker Neuson an der Baustellenprozesskette, insbesondere des Bauhauptgewerbes. Der Konzern ist mit seiner einzigartigen Produktvielfalt aus Baugeräten und kompakten Baumaschinen in der Lage, die Prozesskette vieler Baustellentypen des Bauhauptgewerbes vollständig abzubilden. Im Vortrag wird das umfangreiche neue Produktportfolio der Wacker Neuson SE mit Hinblick auf die Abbildung von kompletten Baustellenprozessketten vorgestellt.

Referent: Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Michael Fischer, Bereichsleiter Forschung und Entwicklung, Wacker Neuson SE, München


Bauarbeiten bei Kälte und Frost dank Boden- und Flächenheizer
Im Winter stellen Kälte und Frost ernste Hindernisse für Bauunternehmer und Bauausführende dar. Die Flächenheizer E 350M und E 700M überwinden diese Hindernisse und bieten folgende wesentliche Vorteile: Der Baustellenprozess kann weitgehend ungestört weitergeführt werden, ein vorzeitiger Wintereinbruch verursacht keinen Baustopp. Die Bau- und Fertigstellungsverzögerungen im Winter können gemildert oder gar vermieden werden.
Die Anwendungsbereiche für die Boden- und Flächenheizer E 700M und E 350M sind sehr vielfältig. Sie ermöglichen ein schnelles und effektives Auftauen von gefrorenen, großflächigen Böden, der Abbindeprozess von Beton bei niedrigen Temperaturen wird erheblich beschleunigt, so dass ein Weiterarbeiten möglich wird. Außerdem kann die Restfeuchte des Rohbaus reduziert werden.
Im Vortrag werden die Produkte und die damit erzielbaren Prozessvorteile anhand von Anwendungsbeispielen vorgestellt.

Referent: Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Robert M. Brauneis, Produktmanager Versorgungstechnik, Wacker Neuson SE


Mehr Produktivität und höhere Effizienz mit dem Vertical Digging System
Schräger Untergrund sowie Unebenheiten finden sich auf nahezu allen Baustellen. Um auch in unwegsamem Gelände exakte und wirtschaftliche Baggerarbeiten durchführen zu können, bedarf es oftmals teurer und langwieriger Vorarbeiten. Wacker Neuson löst dieses Alltagsproblem auf ganz intelligente Art und Weise. Das System nennt sich Vertical Digging System (VDS) und ermöglicht das einfache, hydraulische Aufkippen des Oberwagens um bis zu 15°. Dadurch können auf Knopfdruck Steigungen von bis zu 27 % ausgeglichen werden. In unebenem Gelände erreicht man durch das VDS eine Material- und Zeitersparnis beim Ausheben und Verfüllen von bis zu 25 %. Zudem wird die Standsicherheit deutlich erhöht, und der Bediener kann in gewohnter aufrechter Sitzposition arbeiten.

Referent: Ing. Adolf Pernkopf, Produktmanager Bagger, Wacker Neuson Linz GmbH



Stärke, Robustheit und Ergonomie – der neue EH 25
Schwere Elektrohämmer werden für Aufbruch- und Rammarbeiten eingesetzt, in zunehmendem Maße auch zum Gleisstopfen des „heißen“ Gleises. Haupteinsatzgebiet ist das Bauhauptgewerbe mit schmutzigem, meist staubigem Umfeld. Der Betrieb ist gekennzeichnet durch lange Betriebszeiten und grobem Umgang mit den Maschinen. Auch der Bediener ist diesen Bedingungen ausgesetzt, unter denen er zusätzlich durch Vibration und anstrengendes Führen des Hammers belastet wird.
Der neue EH 25 wurde gezielt auf dieses Umfeld hin entwickelt. Die Schlagstärke wurde erheblich gesteigert. Möglich wurde dies durch die Kombination des aus dem Benzinhammer BH 24 bekannten Schlagwerks mit einem Umrichter-gesteuerten Asynchronantrieb. Schlagwerks- und Antriebskonzept sind somit verschleiß- und wartungsfrei ausgelegt, wodurch sich Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit erhöhen.
Das Hochleistungsschlagwerk und das ebenfalls im BH 24 bewährte Haubenabfederungskonzept erlauben eine äußerst geringe Hand-Arm-Vibration unter 5 m/s². Die abgefederte Haube aus hochelastischem Kunststoff schützt darüber hinaus den Hammer in der rauen Umgebung vor Beschädigung und verbessert die Ergonomie für den Bediener durch großflächigen Vibrationsschutz und zusätzliche Greifmöglichkeiten. Weiterhin profitiert der Bediener von dem neuen EH 25 durch das im Vergleich zu leistungsäquivalenten, schweren Drucklufthämmern niedrige Gewicht von nur 25 kg.

Referent: Dipl.-Ing. Rudolf Berger, Forschung und Entwicklung, Abteilungsleiter Geschäftsfeld Aufbruchtechnik, Wacker Neuson SE


Kramer Radlader – vielseitig auf der ganzen Linie
Branchenübergreifende Einsatzgebiete, eine breite Palette an Anbaugeräten, für jeden Nutzer die richtige Maschine: So können die vielseitigen Produkte des Pfullendorfer Kompaktbaumaschinenherstellers Kramer Allrad beschrieben werden. Insgesamt 13 Radladermodelle (0,2–2,5 m³ Schaufelinhalt), 2 Teleradlader (0,75–1,6 m³ Schaufelinhalt) und 3 Teleskopen (7–9 m Stapelhöhe) beinhaltet die breite Angebotspalette. Eine große Auswahl an Optionen und Anbaugeräten macht die Maschinen, die durch den ungeteilten Rahmen und die Allradlenkung besonders wendig, standsicher und geländegängig sind, für alle Branchen interessant. Vom anspruchsvollen Kunden, der mit der 80er Premium-Reihe eine Vielzahl von leistungs- und komfortsteigernden Optionen wünscht, bis hin zum Mietpark, der auf robuste, wartungsarme und dennoch leistungsfähige Maschinen Wert legt, kann Kramer alle Anforderungen erfüllen. Hierbei wird in der Entwicklung besonders darauf geachtet, dass alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind, um ein überzeugendes Gesamtsystem anbieten zu können. Alle Anbaugeräte können mit der hydraulischen Schnellwechseleinrichtung komfortabel vom Fahrersitz ausgetauscht werden. Kramer bietet hier seit über 40 Jahren ein bewährtes System an, so dass die Anbaugeräte der Vorgängermodelle kompatibel sind.
Ein Alleinstellungsmerkmal der Maschinen ist neben ihrer hohen Standfestigkeit das von Kramer mitentwickelte stufenlose Schnellganggetriebe Ecospeed. Es optimiert das Zusammenspiel von Fahrleistung, Zugkraft, Verbrauch und Emissionswerten. Ecospeed übersetzt die situativen Anforderungen in schnelles und direktes Beschleunigen und in sanfte sowie geschmeidige Richtungswechsel.
Zielsetzung des Unternehmens Kramer ist es, dem Kunden die effizientere Nutzung seiner Maschine zu ermöglichen, die weit über die üblichen Erdbewegungs- und Stapelarbeiten hinausgeht.

Referent: Dipl.-Ing. (FH) Norbert Mingau, Produktmanager, Kramer-Werke GmbH


Good Vibrations – Kraftvolle und zuverlässige Vibrationsstampfer für jeden Einsatz
Vibrationsstampfer sind bei Bankettarbeiten, beim Verfüllen von Gräben oder Hinterfüllungen nicht mehr wegzudenken. Überall dort, wo optimale Verdichtung auf engstem Raum gefordert wird, sind unsere Stampfer im Einsatz. Wendig, leicht zu führen und dabei leistungsstark. Seit der Entwicklung der weltweit ersten, damals elektrisch angetriebenen Stampfer durch Hermann Wacker in den 1930er Jahren wurden diese Spezialmaschinen immer weiter verbessert und auf die Anforderungen der Bediener und die Arbeitsaufgabe angepasst.
Heute lässt sich für jede Anforderung der passende Stampfer aus einem großen Programm auswählen – je nach Einsatzgebiet sind Stampfer von Wacker Neuson in verschiedenen Leistungs- und Gewichtsklassen jeweils mit 2- und 4-Takt-Benzinmotoren oder mit Dieselantrieb lieferbar. Dabei wurde höchster Wert auf geringste Schadstoff-Emissionen und günstigen Verbrauch gelegt. Gewicht und Schwerpunkt wurden so optimiert, dass die Stampfer mit geringem Kraftaufwand führbar sind, wodurch der Bediener ermüdungsfrei bei maximaler Geräteleistung effektiv arbeiten kann.
Im Vortrag wird hierzu exemplarisch an Beispielen gezeigt, wie dies mit technisch anspruchsvollen mechanischen und mechatronischen Baugruppen erreicht wird.

Referent: Michael Steffen, Elektroingenieur


Maximale Flexibilität mit Kabinen-Dumpern
Der Dumper hat sich von der Straßenbaumaschine zur Allround-Maschine entwickelt. Damit haben sich die Anforderungen an Komfort und Einsatzmöglichkeiten ebenso verändert, worauf Wacker Neuson reagiert hat: Die Wacker Neuson-Dumper 3001, 6001, 9001 und 10001 gibt es nun auch als Kabinen-Version. Somit steigert sich die Produktivität deutlich, da der Fahrer stets vor Staub oder Wettereinflüssen geschützt ist. Allradantrieb, Kraft, Geländegängigkeit und enorme Steigfähigkeit werden in Verbindung mit der Unabhängigkeit vom Wetter doppelt wertvoll und sind jederzeit abrufbar.
Das neue Dumper-Design bietet deutlich mehr Funktionalität und eine perfekte Ergonomie. Die voll ausgestattete Sicherheitskabine bietet ein Plus an Komfort und Sicherheit für den Fahrer. Mit der ROPS/FOPS-Level II-Zertifizierung werden Sicherheitsstandards eingehalten, wie sie bisher nur Bagger- oder Laderfahrern zur Verfügung standen.

Referent: Dipl.-Ing. (TU), Steffen Wiesener, Produktmanager Wacker Neuson Linz GmbH


Performance-Steigerung bei umschaltbaren Vibrationsplatten
Für den Bauunternehmer ist die Performance einer Vibrationsplatte entscheidend für den wirtschaftlichen Einsatz. Geschwindigkeit ist dabei bei Weitem nicht alles. Neben der Flächenleistung des Gerätes ist die Verdichtungsleistung von entscheidender Bedeutung. Performance-Steigerung bedeutet also, die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschinen zu erhöhen und dabei Abstriche in der Verdichtungswirkung zu vermeiden.
Dieser Ansatz wurde bei der Überarbeitung der Vibrationsplatten von Wacker Neuson im mittleren Leistungssegment konsequent umgesetzt. Durch optimale Abstimmung von Vorlauf- und Rücklaufvektor sowie Unwuchtkraft konnte die Performance deutlich gesteigert werden, um so niedrigste Prozesskosten zu erreichen.
Im Vortrag werden vergleichende Untersuchungen zur Optimierung präsentiert.

Referent: Dipl.-Ing. Henry Hartmann, Abteilungsleiter Bodenverdichtung, Wacker Neuson SE


Mehr Produktivität durch effizienten Anbaugerätewechsel

Im Laderbereich ist das hydraulische Schnellwechselsystem schon lange zum Standard geworden. Wacker Neuson hat die Notwendigkeit nun auch für den Baggerbereich erkannt. Um Anbaugeräte schnell und einfach wechseln zu können, hat Wacker Neuson ein hydraulisches Schnellwechselsystem entwickelt, das es in der Form am Markt noch nicht gibt. Das System ist optimal auf die Kinematik der Wacker Neuson-Bagger abgestimmt – es gibt keine Kollisionen mit dem Hubarmzylinder bzw. Materialverlust bei voller Ausschütthöhe, und die Reiß- und Losbrechkräfte bleiben voll erhalten. Natürlich erfüllt das System die höchsten Sicherheitsbestimmungen, ist selbstspannend, spielfrei, und die feste, sichere Verbindung ist selbstverständlich auch bei Schlauchbruch garantiert. Durch den einfachen Aufbau – die Schnellwechselplatte besteht nur aus zwei Teilen – ist Langlebigkeit garantiert. Wacker Neuson bietet dieses System ab Werk für die Kompaktbagger-Modelle 1404 bis 9503 an.

Referent: Mag. Andreas Gstöttenbauer, Produktmanager, Wacker Neuson Linz GmbH


Weltinnovation DPU 130: Verdichten auf dem Niveau von Walzen
Die DPU 130 ist eine Vibrationsplatte mit wassergekühltem, leisem Dieselmotor und Leistungswerten, die bislang in diesem Produktsegment nicht existierten. Sie liegt hinsichtlich der Produktivität deutlich über den größten bislang am Markt befindlichen Rüttelplatten. Das Einsatzgewicht von etwa 1.170 kg führte zu einem Bedienkonzept, das ausschließlich auf einer Infrarot-Fernbedienung basiert. Damit ist die Platte hinsichtlich Hand-Arm-Vibration und Abgas-, Staub- und Lärmbelastung für den Bediener jeder handgeführten Platte weit überlegen. Das Sicherheitskonzept beinhaltet eine Nahfeldabschaltung.
Für diese Maschine wurden ein neuartiges Konzept mit 2-Untermassen und eine neuartige Hydrauliksteuerung entwickelt. Dadurch sind beliebige Fahrmanöver wie Kurvenfahrt, Standrüttlung sowie stufenlose Geschwindigkeitseinstellung bei gleichzeitig höchster Reaktionsschnelligkeit möglich. Hier wird der Bediener in die Lage versetzt, als würde er mit einer handgeführten Maschine arbeiten, ohne jedoch deren Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Auf Basis des Maschinensteuerkonzepts mit Diagnosemöglichkeit und Konfigurationsoptionen kann die Platte optimal auf ihren Einsatzbereich abgestimmt werden. Durch das neue Leistungssegment, das mit dieser Maschine eröffnet wird, empfiehlt sich die DPU 130 als Ersatz für kleine bis mittelschwere Erdverdichtungswalzen. Der Kunde erhält einen Hochleistungsverdichter zu im Vergleich zu Walzen deutlich geringeren Kosten in Beschaffung und Betrieb.

Referent: Dipl.-Ing.(FH) Andreas Bartl, Entwicklung Vibrationsplatten, Wacker Neuson SE


Neue Baureihe von Vorlaufplatten und kleinen umschaltbaren Vibrationsplatten
Vorlaufplatten bis 90 kg und neuerdings auch umschaltbare Platten um die 100 kg sind auf jeder Asphaltbaustelle unverzichtbare Prozessmaschinen. Für die Verdichtung von Flächen, die auch mit kleineren Walzen unerreichbar sind, ist es wichtig, dass diese Maschinen hinsichtlich ihrer Bedienbarkeit und Manövrierbarkeit überlegen gestaltet sind. Wacker Neuson hat bei der Entwicklung der neuen Plattenbaureihe bis 105 kg den Bediener in besonderer Weise berücksichtigt und stellt mit den neuen Vibrationsplatten Maschinen vor, die herausragende Handhabungseigenschaften aufweisen. So ermöglicht die Grundplattenform eine ausgezeichnete Führung entlang von Begrenzungen mit perfekter Verdichtung bis zum Rand, ohne bei schnellen Drehungen die heiße Asphaltoberfläche zu beschädigen. Ebenso wurde bei der Anordnung der Führungselemente wie Schutzrahmen und Führungsbügel auf optimale Ergonomie geachtet. Ob für das Führen um einen Kanaldeckel oder für das Herandrücken der Platte an eine Begrenzung, die neue Wacker Neuson Kleinplattenbaureihe ist dafür ausgelegt.

Referent: Dipl.-Ing. Oliver Kolmar, Produktmanager Boden und Asphaltverdichtung, Wacker Neuson SE


Generation neuer Benzintrennschneider von Wacker Neuson
Wacker Neuson-Benzintrennschneider müssen ihre Leistung bei verschiedensten Anwendungen und oft unter schwersten Bedingungen unter Beweis stellen – ob nun in einem deutschen Ballungsgebiet oder auf einer abgelegenen Baustelle in Südafrika. Unsere Kunden fordern hohe Schneidleistung, Langlebigkeit, einfache Bedienung und zuverlässiges Startverhalten. Bei unserer Neuentwicklung haben wir ein besonderes Augenmerk auf diese Eigenschaften gerichtet. Beispielsweise setzt das Luftfiltersystem neue Maßstäbe hinsichtlich Langlebigkeit. Der drehmomentstarke und abgasarme Motor garantiert hohe Schneidleistung. In Kürze: Unsere neue Maschinengeneration richtet sich an die professionellen Anwender und ihre Bedürfnisse. Im Vortrag wird die neue Maschinengeneration detailliert vorgestellt.

Referent: MBA Ville Viita, Produktmanager Aufbruchtechnik, Wacker Neuson SE


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5

Die Mitarbeiterführung vom Zufall befreien

Entsprechend der weisen Worte von Viktor Frankl: „Wenn wir nicht länger in der Lage sind, eine Situation zu ändern, sind wir gefordert, uns selbst zu ändern“, sind insbesondere die Führungskräfte heute aufgefordert, ihr Verhalten entsprechend den Veränderungen im Markt und Kundenverhalten auszurichten.
Aus der Kraft der inneren Überzeugung, mit Wagemut und Authentizität, gilt es, gemeinsam mit den Mitarbeitenden eine eigenverantwortliche und wertschätzende Unternehmens- bzw. Arbeitskultur zu entwickeln.
Themenschwerpunkte:
– Die Führungskraft als Vorbild, nicht perfekt aber fähig. Führung mittels Macht und Persönlichkeit.
– Wer Menschen bewegen will, muss die Herzen öffnen. Das Zusammenspiel von Rationalität/Kopf und
   Emotionen/Bauch.
– Kommunikation ist alles. Der Einfluss und das Wechselspiel zwischen dem Was-Sprache und dem
   Wie-Stimme im Verstanden-werden.
– Mit Wertschätzung zur Wertschöpfung. Respektvolle und nachhaltige Mitarbeiterführung zur
   Absicherung der Unternehmensziele bzw. „der Weg ist das Ziel“.

Referent: Regina Wagner, Realiving, Training & Coaching

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6

CargoCap – Gütertransport unter der Erde

CargoCap ist ein neuartiges Güterverkehrssystem für Ballungsräume, bei dem individuell angetriebene, automatisierte Transportfahrzeuge Europaletten durch ein unterirdisches Fahrrohrleitungsnetz transportieren. Eine Grundlage für die Realisierung sind dabei die Entwicklungen im Bereich des grabenlosen Rohrvortriebs.
Die „Caps“ nehmen je zwei Paletten auf. Ihren Antrieb übernehmen frequenzgeregelte Drehstrommotoren. Sie beziehen ihre Energie über ein berührungslos arbeitendes, induktives Energieversorgungssystem. Bordrechner steuern die autonom fahrenden Fahrzeuge, die sich bei erhöhtem Transportbedarf zu Fahrverbänden gruppieren. Ein speziell für CargoCap entwickeltes Weichensystem erlaubt es den Fahrzeugen, sich bei voller Fahrt in einen Verband einzugliedern oder ihn zu verlassen. Die CargoCap-Technik stellt ihre Leistungsfähigkeit derzeit auf einer 1:2 Modellstrecke in Bochum unter Beweis.
CargoCap ist eine Lösung für die aktuellen Verkehrsprobleme und die einhergehenden Umweltbelastungen von Ballungsräumen. Es erfüllt betriebliche Rentabilitätsforderungen und ist problemlos in die bestehenden Transportketten integrierbar.
Der Beitrag informiert über den aktuellen Stand des an der Ruhr-Universität Bochum und von der CargoCap GmbH bearbeiteten Projektes und zeigt darüber hinaus anhand ausgewählter Beispiele, wie im Rahmen des „Bochumer Modells“ neueste Erkenntnisse und Methoden durch das ausgegründete IBAF – Institut für Baumaschinen, Antriebs- und Fördertechnik direkt für die Industrie nutzbar gemacht werden.

Referent: Prof. Dr.-Ing. Jan Scholten, Leiter der Arbeitsgruppe Baumaschinentechnik an der Ruhr-Universität Bochum, Geschäftsführer des IBAF – Institut für Baumaschinen, Antriebs- und Fördertechnik, Bochum


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7

Finanzierungsalternativen für Händler, Vermieter und Endkunden

Investitionsentscheidungen für Maschinen müssen in Unternehmen oft mit Unsicherheitsfaktoren getroffen werden: Gibt es Folgeaufträge, die den Einsatz der Maschine notwendig machen? Steht die reine Nutzung der Maschine im Vordergrund, oder sollen über die Investition sukzessive stille Reserven gelegt werden? Was steht im Vordergrund: Liquidität oder Rentabilität? Basierend auf den konkreten Überlegungen im Vorfeld einer Investitionsentscheidung, sind die diversen Finanzierungsalternativen mit ihren betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Vor- und Nachteilen zu betrachten.

Referent: Dipl.-Betriebswirtin (FH) Monika Stark, Leiterin Vertrieb Baumaschinen und Agrartechnik
Deutsche Leasing International GmbH


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8

Typisch Stihl?! – Ganzheitliches Konzept für die Bauindustrie

Seit vielen Jahrzehnten ist Stihl ein zuverlässiger Lieferant von Trennschleifern, Motorsägen und anderen Produkten für die Bauindustrie. Es sind nur wenige, aber wichtige Faktoren, die den Erfolg des Familienunternehmens in erster Linie ausmachen. Dazu gehören die vielfach ausgezeichnete Qualität der Produkte und eine hohe Fertigungstiefe in einem internationalen Fertigungsverbund. Stihl wächst aus eigener Kraft und hat eine hohe Eigenkapitalquote.
Auch der Vertrieb der Produkte über ein qualifiziertes Fachhändlernetz ist ein Erfolgsfaktor. Die Fachhändler sind oft ebenfalls Familienunternehmen und zeichnen sich durch guten, persönlichen Service sowie Beratung und eine fachkundige Einweisung beim Verkauf aus. Das Händlernetz ist bundesweit flächendeckend und wird durch vielfältige Maßnahmen ständig weiterentwickelt. Die Stihl-Vertriebszentrale verantwortet den Vertrieb in Deutschland. In diesen Standort wird kontinuierlich investiert. Insbesondere Investitionen in die Betreuung unserer Händler vor Ort, umfangreiche Schulungen und ausgezeichneter Lieferservice sind hier wesentlich. Allein in die Erweiterung des Logistikzentrums werden derzeit 25 Mio. € investiert.
Im Vortrag wird das ganzheitliche Stihl-Konzept vom Produkt für die Bauindustrie bis zum Service nach dem Verkauf erläutert.

Referent: Dipl. Agrar-Ing. (FH) Heribert Benteler, Bereichsleiter Vertrieb/Marketing, Stihl Vertriebszentrale AG & Co. KG, Dieburg


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9

Kundeninstallation eines Stufe-3B/Tier-4i-Motors

Was ist anders bei Stufe 3B-Motoren? Was muss man bei der Abgasnachbehandlung beachten? Wie baue ich einen modernen Motor so ein, dass der Nutzer im Alltag damit klarkommt? Diese und noch mehr Fragen stellen sich zurzeit die Konstrukteure und Entwickler der verschiedenen Gerätehersteller. Cummins stellt den Geräteherstellern dafür einen Leitfaden, den IQA-Prozess (Installation Quality Assurance), zur Verfügung, der zum einen dafür sorgt, dass der Motor den Cummins-Richtlinien entsprechend eingebaut wird und zum anderen dafür sorgt, dass der Nutzer der Maschine beim alltäglichen Gebrauch keine Probleme hat. Dafür wurde eigens ein Prozess entwickelt, der schon bei der Auswahl des Motors hilft und den Kunden bis zur Serienreife des Gerätes unterstützt und begleitet. Dieser Prozess beinhaltet sowohl die Einhaltung der Einbaurichtlinien als auch Hilfen bei der Komponentenauswahl.
Cummins legt sehr viel Wert auf die Vorbereitung der Kunden auf neue Technologien – vom Gerätehersteller bis hin zum Endkunden. Das Seminar vermittelt, mit welchen Schwierigkeiten die Konstrukteure und Entwickler zu kämpfen haben. Doch nicht nur die Kunden müssen vorbereitet sein, sondern auch die Cummins-Mitarbeiter selbst. Cummins investiert daher sehr viel Zeit und Geld in Schulung und Ausrüstung der Mitarbeiter. Anhand eines Beispiels aus der Praxis berichten die Referenten, wie der IQA-Prozess funktioniert und welche Lösungen erarbeitet wurden.

Referenten: Dipl.-Ing. Albert Druffel, Vertriebsingenieur, Dipl.-Ing. Kudret Becerikli, Vertriebsingenieur, Dipl.-Ing. Thomas Fellner, Vertriebsleiter


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Sonderseminar A
Abbruch und Recycling aus dem Blickwinkel von Umwelt, Recht und Technik


Mit der Verwendung von Recyclingbaustoffen werden die umweltpolitischen Ziele der Bundesregierung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung in mehrfacher Hinsicht erfüllt. Die Verfügbarkeit von Primärrohstoffen wird zeitlich verlängert, Deponieraum gespart, Sekundärbaustoff produziert. Ab- und Ausbruch aus Hoch- und Tiefbautätigkeiten wie Asphalt, Beton und Ziegel sind die Ausgangsstoffe für die verschiedenen Sorten von Recyclingbaustoffen. Genau so vielseitig wie die Rohmaterialien sind, können sie nach einem gezielten Aufbereitungsprozess als Recyclingbaustoffe wieder eingesetzt werden. Dies gelingt umso besser, je vorausschauender der Abbruch vonstatten ging. Mit modernen Rückbaumethoden auf der Basis speziell abgestimmter Technik werden Materialvermischungen vermieden, sodass die Herstellung sortenreiner RC-Baustoffe möglich ist. Auftraggeber können sich die Eignung der jeweiligen Abbruchmassen zur Herstellung von Recyclingbaustoffen durch ein Zertifikat nachweisen lassen. Das vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung anerkannte und durch Eintragung beim Deutschen Patent- und Markenamt geschützte RAL-Gütezeichen für Abbrucharbeiten wurde auf Initiative des Deutschen Abbruchverbandes ins Leben gerufen. Dann kann es auch schon losgehen mit dem zweiten Baustoffleben, das nach einer fachgerechten Aufbereitung zu definierten Körnungen startet. Laut VOB sind Recyclingbaustoffe den Primärbaustoffen vergleichbar zu behandeln, wenn sie für den jeweiligen Verwendungszweck geeignet sind. Auch das ist nachzuweisen. An diesen Anforderungen zeigt sich schon, dass es um mehr geht als um „… das bisschen Abbruch…!“ Denn hier wird ganz klar: Abbruchbaustellen vereinen enorme technologische und logistische Herausforderungen. Das Sonderseminar reflektiert anhand von Beispielen den aktuellen Stand der Technik, gibt Einblicke in derzeit gültige Normen und Richtlinien und informiert über viele Neuerungen, mit denen Abbruch- und Recyclingunternehmer sowie deren Auftraggeber und Kunden ab 2010 rechnen müssen. Darüber hinaus spielen Aspekte der Sicherheit beim Abbruch und beim Betrieb von Recyclinganlagen eine wichtige Rolle im Vortragsblock. Ein Vortrag zu allen rechtlichen Anforderungen, die an Errichtung und Betrieb von Anlagen zur Aufbereitung von mineralischen Materialien gestellt werden, rundet dieses Sonderseminar ab. Nicht nur für Neulinge in diesem Geschäftsfeld, die sich über Genehmigungsvoraussetzungen und Auflagen informieren möchten ein Muss, sondern auch für „alte Hasen“ höchst interessant. Gibt es doch gerade in diesem Betreibersegment ab 2010 auch rechtlich zwingende Neuerungen in der Nachweisführung.
Das Sonderseminar wendet sich an Fachleute mit Berührungspunkten zu Abbruch- und Recyclingmaßnahmen, an deren Ausrüster, Planer und auch Spediteure.



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A1

Das bisschen Abbruch? – Von der Spitzhacke zur Spitzentechnologie

„Das bisschen Abbruch kann jeder...“ Mit diesem Vorurteil wird aufgeräumt. Die Abbruchbranche hat sich vom „Abriss“ mit der Spitzhacke hin zur Spitzentechnologie entwickelt. Mit einem Volumen von etwa 1 Mrd. Euro ist sie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der in den nach gelagerten Bereichen (Maschinen, Entsorgung) nochmals eine ähnliche Wirtschaftsleistung generiert.
Die Abbruchverfahren sind vielfältig: der Handabbruch ist durch den Einsatz von Groß- und Spezialmaschinen deutlich in den Hintergrund getreten. Es kommen Hydraulik- und Seilbagger mit bis zu 250 t Gewicht zum Einsatz. Kleingeräte erleichtern die Handarbeit. Anbaugeräte – überwiegend hydraulisch betrieben – haben eine große Leistungssteigerung bewirkt. Sie verlangen aber eine bessere Ausbildung. Spezielle Verfahren wie die Sprengtechnik, Quellzemente oder Hochdruckwasserstrahlen sind immer weiter verfeinert worden. Die unterschiedlichen Abbruchverfahren werden vor- und teilweise gegenübergestellt.
Eine besondere Herausforderung sind Schadstoffe. Deren ordnungsgemäße Beseitigung und Entsorgung verlangt Spezialkenntnisse und Erfahrung. Die Haftungsrisiken in diesem Bereich sind horrende angewachsen. Ein passender Versicherungsschutz ist unabdingbar.
Der Deutsche Abbruchverband (DA) als der führende Repräsentant der Branche informiert und berät seine Mitglieder. Er hat das RAL-Gütesiegel „Abbrucharbeiten RAL 519“ initiiert und unterstützt es ebenso wie die Ausbildung zum „Bauwerksmechaniker für Abbruch und Betontrenntechnik“. Der DA veranstaltet Fachseminare und Branchentreffs.

Referent: Dipl.-Kfm. Walter Werner, Vorsitzender des Deutschen Abbruchverbandes


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A2

Variolock – das wirtschaftlich innovative Schnellwechselsystem

Der Einsatzbereich des Baggers breitet sich aus. Einsätze wie Tiefbau, Kanalbau und auch Abbruch verlangen vom Kunden große Flexibilität und mehr wechselnden Einsatz von hydraulischen Anbauwerkzeugen, wenn hohe Effektivität und Wirtschaftlichkeit im Vordergrund stehen. Diese Anforderung erfüllt zwar der hydraulische Schnellwechsler, aber manuelles Kuppeln erschwert den Wechsel eines hydraulischen Anbaugerätes deutlich, wenn der Arbeitsprozess eine rasche Folge von Werkzeugen erforderlich macht.
Das Lehnhoff-Schnellwechselsystem Lehmatic wird nunmehr seit 20 Jahren in mechanischer und hydraulischer Ausführung gebaut. Durch lange Lebensdauer und hohe Funktionssicherheit im rauen Alltagseinsatz sowie durch Beibehaltung der Adaptionsmaße, hat sich Lehnhoff als einer der Marktführer in Deutschland etabliert. Mit dem vollhydraulischen Schnellwechsler Variolock, mit Kurzhubventilen am Lehmatic-Schnellwechsler integriert, können hydraulische Anbaugeräte beim Wechselvorgang gleichzeitig hydraulisch gekoppelt oder entkoppelt werden. Der Ventilblock für die hydraulischen Anbaugeräte sitzt am Originaladapter, damit spart sich der Lehmatic-Betreiber zusätzliche Umbauten bei Tieflöffeln und Grabgefäßen, also bei Anbaugeräten ohne hydraulische Funktion.
Der mit Lehnhoff-Variolock perfektionierte Gerätewechsel erhöht zudem die Effizienz jedes Baggers. Denn: Die Bereitschaft, einen (sachlich notwendigen) Gerätewechsel durchzuführen, steigt. Dadurch wird nicht nur effektiver, sondern auch Maschinen und Geräte schonender gearbeitet.

Referent: Dipl. Ing. Peter Müller, Product Manager; Herbert Velten, Verkaufsleiter, beide Lehnhoff Hartstahl GmbH & Co. KG, Baden-Baden


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A3

Sicheres Betreiben von Aufbereitungs- und Recyclinganlagen

Unfälle an mobilen und stationären Aufbereitungs- und Recyclinganlagen führen die Unfallstatistik an und sind teuer. Darum ist es auch in diesem Bereich notwendig, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu verbessern. Nicht nur die Betreiber sind aufgefordert mehr zu tun, auch Hersteller müssen sich Gedanken darüber machen, wie ihre Anlagen noch sicherer betrieben, repariert und gewartet werden können.
In den vergangenen Jahren wurde seitens der Hersteller in Sachen Sicherheit und Gesundheitsschutz ein hoher Standard bei den Maschinen und Anlagen für die Gewinnungsindustrie erreicht, der auf jeden Fall gehalten und noch gesteigert werden muss. Oft wird heute darauf hingewiesen, dass die meisten Unfälle nicht mehr typische Unfälle aufgrund fehlender Schutzeinrichtungen an Maschinen, sondern diese vielmehr auf Verhaltensfehler der Bediener zurückzuführen sind. Hierbei darf jedoch nicht unberücksichtigt bleiben, dass falsches Verhalten auch dadurch verhindert werden kann, dass konstruktive und technische Einrichtungen an der Maschine oder Anlage bestimmte Verfahrensweisen vorgeben.
Der Vortrag erläutert Vorschläge und gibt Hilfestellungen, wie das sichere und unfallfreie Arbeiten an Aufbereitungs- und Recyclinganlagen durch das Zusammenwirken aller Beteiligten gefördert werden kann.

Referent: Dipl.-Ing. Christian Claus, Leiter der Prüf- und Zertifizierungsstelle der Fachausschüsse Steine und Erden/Glas und Keramik im BG-Prüfzert


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A4

Kundenorientierte Lösungen im Abbruch und Recycling

Sandvik Mining and Construction, ein Geschäftsbereich der Sandvik Gruppe, gehört weltweit zu den führenden Anbietern von Maschinen und Dienstleistungen für den Bergbau und die Bauindustrie. Der größte Vorteil für den Kunden besteht darin, dass er alles aus einer Hand beziehen kann, da das Sortiment alle Bereiche der Gewinnung und Aufbereitung von Rohstoffen abdeckt.
Durch den Zusammenschluss der Marken Extec und Fintec unter dem Dach der Sandvik-Marke ist es gelungen, das Sortiment um kleine und mittelschwere mobile Anlagen zu ergänzen. Somit kann insbesondere im Abbruch und Recycling die passende Lösung für spezifische Brech- und Siebanforderungen angeboten werden.
Hydraulikhämmer vervollständigen das Produktportfolio im Bereich Abbruch. Sandvik-Hydraulikhämmer sind seit über 30 Jahren bekannt für ihre Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit verbunden mit einer hohen Wertbeständigkeit. Durch den Dialog mit Kunden ist eine ständige effektive Weiterentwicklung der Produkte gewährleistet. Die Hydraulikhämmer werden in hochmodernsten Produktionsstätten in Finnland gefertigt und bieten einen breit gefächerten Einsatzbereich zum Anbau an Trägergeräte von 0,6 bis 100 t Einsatzgewicht. Der Vertrieb erfolgt über ein weltweites Händlernetzwerk mit einem schnellen und zuverlässigen Kundendienst für Ersatzteile und Service.
Die mobilen Anlagen werden ebenfalls in Sandvik-eigenen Fertigungsstätten in Großbritannien und Irland hergestellt und über Händler, vor allem aber direkt vertrieben, um eine bestmögliche Betreuung vor, während und nach dem Verkauf zu gewährleisten.
Sandvik sieht sich nicht nur als Lieferant, sondern vielmehr als Partner seiner Kunden mit dem Ziel, durch eine enge Zusammenarbeit die Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Anlagen und Maschinen nachhaltig zu verbessern.
In dieser Präsentation erhält der Teilnehmer einen Überblick über die neuesten, kundenorientierten Produktentwicklungen von Sandvik im Bereich Abbruch und Recycling.

Referenten: Dr. Hans Schuller, Geschäftsführer, Sandvik Mining and Construction Central Europe GmbH, Essen, Frank Gerlitzki, Vertrieb mobile Brecher- und Siebanlagen, Hans-Georg Ribitzki, Produktmanager Hydraulikhämmer und Abbruchwerkzeuge


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A5

Sennebogen - Ihr vielseitiger Partner für Seilbagger und hydraulische Maschinen für den Abbruch

Sennebogen deckt dank seiner umfassenden Produktpalette in den Bereichen Krantechnik und Materialumschlag ein sehr großes Bedarfsfeld für den Abbruchunternehmer ab. Zum einen wird Sennebogen die Möglichkeiten der klassischen Maschine im Abbruch, dem Seilbagger/Raupenkran aufzeigen. Mit Maschinen von 30 t bis 300 t Einsatzgewicht und Auslegerlängen bis ca. 90 m bietet Sennebogen eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. Diese Varianten werden im Rahmen der Präsentation detailliert dargestellt und mit Beispielen aus der Praxis dokumentiert.
Neben den Seilbaggern hat Sennebogen eine umfassende Baureihe von Teleskopkranen mit Mobil- und Raupenfahrwerk und Einsatzgewichten von 16 t bis 80 t im Portfolio. Gerade der Raupenteleskopkran bietet mit seiner hohen Mobilität am Einsatzort, der Kompaktheit und der Möglichkeit des Verfahrens unter Last hervorragende Einsatzmöglichkeiten. Die optional verfügbare Arbeitsbühne ermöglicht die optimale Nutzung dieser Maschinen gerade im Abbruchbereich – 80-t-Raupenteleskopkran und Arbeitsbühne in einer Maschine kombiniert. Auch diese Baureihe wird im Rahmen des Vortrags vorgestellt.
Der für härteste Einsätze konstruierte Sennebogen 608 Multihandler wird dank des hydraulischen Schnellwechselsystems allen Anforderungen mit Arbeitsbühne, Hubgabel, Schaufel oder Kranwinde gerecht. Auch diese auf dem Markt einzigartige Allroundmaschine wird ein Teil des Vortrags sein. Natürlich wird auch der neue Sennebogen 830 R-HDD aus der Reihe der Green Line-Materialumschlagmaschinen vorgestellt. Diese universell einsetzbare und optimal abgestimmte Maschine ist ein speziell für die extremen Beanspruchungen im Materialumschlag und Abbruch konstruiertes Gerät. Mit zahlreichen technischen Innovationen definiert der 830 R-HDD neue Standards auf dem Gebiet der Abbruchmaschinen.

Referent: Bernhard Kraus, Gesamtvertriebsleiter Krane, Sennebogen Maschinenfabrik GmbH


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A6

Kiesel – Ihr Systemlieferant für innovative Abbruchlösungen

Heutzutage entsteht kaum etwas Neues, bevor nicht etwas Altes gewichen ist – moderner und wirtschaftlicher Abbruch sowie Recycling rücken immer mehr in den Vordergrund. Die Aufgaben im Abbruch und Rückbau werden dabei immer anspruchsvoller: Auflagen zur Vermeidung von Lärm, Staub und Umweltschäden müssen genauso erfüllt werden wie enge Zeitpläne. Zusätzlich stehen die Kosten eines jeden Abbruchprojektes im Vordergrund.
Lösungen von der Stange können diesen Forderungen nicht immer gerecht werden. Deshalb setzt Kiesel schon seit Jahren den Fokus auf Branchen-Systemlösungen. Dabei versteht sich Kiesel als Dienstleister, der gemeinsam mit dem Kunden die optimale Systemlösung erarbeitet. Der deutschlandweite Exklusivpartner von Hitachi und Terex Fuchs bietet Komplettlösungen z.B. mit Schnellwechselsystemen von OilQuick und Anbaugeräte von Genesis, Steck-Anbaugeräte und MSP. In dem nationalen Kiesel Vertriebs- und Servicenetz sind alle Standorte für einen reibungslosen Ablauf miteinander vernetzt.
Die genaue Analyse des Marktbedarfs in Zusammenarbeit mit Anwendern und Entwicklungspartnern sowie dessen schnelle Umsetzung in innovative Systemlösungen zählen zu den zentralen Aufgaben des Kiesel Kompetenzteams Abbruch. So ermöglicht beispielsweise das von Kiesel mitentwickelte vollhydraulische Schnellwechselsystem den minutenschnellen Auslegerwechsler. Das spart nicht nur Zeit und Geld, es lässt sich auch mit minimalem Aufwand der richtige Ausleger mit dem optimalen Arbeitswerkzeug verwenden.
Kiesel-Kunden können sich auf wirtschaftliche Komplettlösungen und innovative Problemlösungen aus einer Hand verlassen – für einen effizienten Maschineneinsatz im Abbruch.

Referenten: Dipl.-Ing. Frank Bastuck, Leitung Geschäftsbereich Hitachi, Kiesel GmbH; Dipl.-Ing. Burkhard Janssen, Leiter Produktmarketing Hitachi, Kiesel GmbH


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A7

Umweltrechtliche Anforderungen an Errichtung und Betrieb von mineralischen Recyclinganlagen

Ausgangspunkt für alle rechtlichen Anforderungen, die an Errichtung und Betrieb von Anlagen zur Aufbereitung von mineralischen Materialien gestellt werden, ist deren rechtliche Einstufung als Abfall oder Sekundärrohstoff. In diesem Zusammenhang sind bereits die gemeinschafts-rechtlichen Vorgaben für den Beginn und das Ende der Abfalleigenschaft von Stoffen nach der Abfallrahmenrichtlinie zu beachten. Auf dieser Grundlage ist über die für die Genehmigung solcher Anlagen maßgeblichen Vorschriften zu entscheiden.
Dabei kommt es weiter maßgeblich darauf an, in welcher Umgebung sich der Standort für die geplanten Anlagen in bauplanungsrechtlicher Hinsicht befindet. Denn über die baurechtliche Zulässigkeit wird auch im Rahmen der Genehmigung nach Immissionsschutzrecht entschieden. Im Zusammenhang mit der Frage nach der Art des Genehmigungsverfahrens ist noch von Bedeutung, ob dies mit Öffentlichkeitsbeteiligung zu erfolgen hat oder nicht. Dafür ist von Bedeutung, ob für die jeweilige Anlage eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist. Denn in einem solchen Fall unterliegen die von dem Antragsteller beizubringenden Unterlagen besonderen Anforderungen. Weiter ist der im Normalfall zu erwartende Gang des Genehmigungsverfahrens in den Blick zu nehmen.
Bei der Anlagentechnik wird im Zusammenhang mit der Neuerrichtung einer Anlage davon ausgegangen werden können, dass der Stand der Technik im Hinblick auf Schutz- und Vorsorgeanforderungen beachtet wird. Die konkretisierten Anforderungen ergeben sich jedoch aus weiteren Technischen Anleitungen, die insbesondere für die zulässige Begrenzung des Entstehens von Lärmemissionen und von Luftverunreinigungen heranzuziehen sind.
Schließlich ist die betriebliche Organisation der Anlage in den Blick zu nehmen, mit deren Hilfe die Herstellung qualitätsgesicherter Recyclingbaustoffe wegen der bestehenden stoffrechtlichen Anforderungen erreicht werden soll, damit deren Anwendung bei Bauvorhaben in der Praxis überhaupt möglich ist und der Anlagenbetreiber nicht gesonderte zivil- und strafrechtliche Risiken auf sich lädt.

Referent: Prof. Dr. Wolfgang Klett, Köhler & Klett Rechtsanwälte, Köln


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Sonderseminar E
Maschinen- und Fahrzeugtechnik für den modernen Erd- und Straßenbau


„Ausbau und Erhaltung leistungsfähiger Infrastrukturnetze in Deutschland müssen ganz oben auf der politischen Agenda der neuen Legislaturperiode stehen.“ Diese Forderung richteten die Präsidenten der beiden Spitzenverbände der deutschen Bauwirtschaft mit Unterstützung des Vorsitzenden der IG Bauen-Agrar-Umwelt in einer gemeinsamen Erklärung an die neue Bundesregierung. In den Jahren 2009 und 2010 stehen für Investitionen in Bundesfernstraßen, Bundesschienenwege und Bundeswasserstraßen jeweils knapp 12 Mrd. Euro zur Verfügung; dieses bedarfsdeckende Investitionsniveau soll nach Meinung von Gewerkschaft und Verbänden auch nach dem Auslaufen der Konjunkturprogramme unbedingt stabil gehalten werden. Auch Bundesländer und Gemeinden stehen in der Pflicht, die Mittel aus den Konjunkturprogrammen komplett auszuschöpfen. Speziell im Verkehrswege- und Kanalbau existiert ein enorm hoher Nachholbedarf bei Instandsetzung, Ertüchtigung und Neubau. Jetzt besteht die Chance, rasch aktiv zu werden. Mehr Aufträge, die den Bauunternehmen damit ins Haus stehen, aber mit einer zwischenzeitlich minimierten Personalstärke zu bewältigen, erfordern optimierte Bauabläufe mit Hilfe standardisierter digitaler Werkzeuge, welche die Zusammenarbeit zwischen Planern, Konstrukteuren und Dienstleistern verbessern.
Doch nicht nur komplette Baustellen, auch Baumaschineneinsätze profitieren vom medienbruchfreien Datenfluss. Am besten ist es, wenn auch die Kommunikation der Maschinen untereinander klappt. So wird gleichzeitig verhindert, dass Baumaschinen oder jeweils einsatzgerecht konfigurierte Lkw’s – sinnlos Kraftstoff ohne Nutzeffekt verbrennen. Und wenn wir schon beim Kraftstoff sind, wird hier auch zu fragen sein, ob es zur Mineralölbasis mittelfristig wirklich sinnvolle Alternativen gibt.
Der JadeWeserPort ist zwar ein gigantisches Projekt, das die Baubeteiligten enorm fordert, nicht minder bedeutsam sind aber auch die in Deutschland fast flächendeckend notwenigen Arbeiten im Kanalbau. Hier macht es die Masse attraktiv, mit möglichst pfiffigen Methoden Kosten einzusparen. Und wo immer die notwendige Technik fehlt oder im Zuge von Auftragsspitzen nicht ausreicht, stehen kompetente Vermieter als Partner der Bauunternehmen parat.
Zu all diesen interessanten Themen äußern sich die hochkarätigen Referenten in diesem Sonderseminar, das speziell Bauleiter, Straßenbau-Ingenieure, Bauverfahrenstechniker und Erdbauspezialisten anspricht.


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E1

Visualisierung von Bauabläufen mit Hilfe der virtuellen Baustelle

Die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit kann nicht nur über geringere Kosten, sondern vor allem auch über Innovationen in der Bauprozessgestaltung und Ausführungsqualität erfolgen. Genau hier setzt der Forschungsverbund ForBAU an. Der durchgängige Einsatz von EDV-Hilfsmitteln soll Prozessabläufe transparenter gestalten, indem standardisierte digitale Werkzeuge die Zusammenarbeit zwischen Planern, Konstrukteuren und Dienstleistern optimieren.
ForBAU betrachtet mehrere Teilaspekte, wobei der erste in der Bauplanung beginnt: Die verschiedenen 3D-Modelle von Baugelände und Baugrund sollen mit 3D-Planungsmodellen des Bauwerks verknüpft und mit dem Bauablaufplan kombiniert werden. Dadurch entsteht ein 4D-Baustelleninformationsmodell, das in einem Produktdatenmanagement-System verwaltet wird. Diesem 4D-Modell werden von der Planungs- bis zur Ausführungsphase alle wichtigen Informationen hinzugefügt. Die Prozesse auf der Baustelle werden damit transparenter und können somit zeitaktuell gesteuert werden. Ein weiterer Aspekt beschäftigt sich mit der Simulation der Baustellenabläufe, insbesondere im Erdbau. Diese ermöglicht es, kritische Prozesse vorausschauend im virtuellen Modell zu testen. Dadurch lassen sich bei der späteren Durchführung Verzögerungen oder unnötige Stillstandzeiten vermeiden. Schwierigkeiten in der Bauausführung werden vorab erkannt und alle Abläufe können im 4D-Modell visualisiert werden.

Referenten: Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wi.-Ing. Willibald A. Günthner, Leiter des Lehrstuhls für Fördertechnik Materialfluss Logistik (fml) an der TU München, Dipl.-Ing. Stephan Kessler, Akademischer Direktor am
Lehrstuhl Fördertechnik Materialfluss Logistik, Dipl.-Ing. Markus Schorr, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Fördertechnik Materialfluss Logistik, Dipl.-Ing. Johannes Wimmer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Fördertechnik Materialfluss Logistik


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E2

Neue Technologien für Straßenbau und Umwelt von CAT und Zeppelin

D7E – die dieselelektrische Antwort
Caterpillar stellt auf der bauma 2010 den ersten kommerziellen dieselelektrischen Antrieb für Kettendozer in Deutschland vor, die D7E.
Total Cost of Ownership (TOC), die Summe aller Aufwendungen im Betriebsleben, lassen die Baumaschinen erst im rechten Licht erscheinen. Nach der Investition in die Maschine selbst, stehen die Kraftstoffkosten häufig an zweiter oder dritter Stelle während der Nutzungsdauer. Nicht erst seitdem Green Technologie und Hybridantriebe salonfähig geworden sind, suchen Bauunternehmen nach noch effizienteren Lösungen, um die Betriebs- und Kraftstoffkosten nachhaltig zu senken.
Die bisherigen Antriebskonzepte mit Motor, Wandler und Getriebe sind an ihre technischen Entwicklungsgrenzen gestoßen. Verbesserungen wirken sich hier nur noch im einstelligen unteren Prozentbereich aus. Auch der Nachweis dieser Leistungssteigerung wird immer aufwändiger. Caterpillar hat bei der Entwicklung des dieselelektrischen Antriebs einen ganz neuen Weg beschritten. Wandler und Getriebe wurden durch Generator, Leistungselektronik und Elektromotor ersetzt. Die Ergebnisse: 10 % mehr Schubleistung und 15 bis 25 % weniger Kraftstoffverbrauch. Zudem stellt die Bauindustrie für Hersteller die härtesten Einsatzbedingungen dar. Neue Techniken müssen nicht nur die Leistungssteigerungen erbringen, sie müssen darüber hinaus die nächsten 10.000 und mehr Betriebsstunden unter allen Einsatzbedingungen zuverlässig arbeiten.
Der Vortrag von Zeppelin Baumaschinen gibt einen Überblick über die Funktionsweise, Entwicklung und Hintergründe des dieselelektrischen Antriebs bei Dozern und stellt die unterschiedlichen Antriebskonzepte plastisch gegenüber.

Referent: Dipl.-Ing. (FH) Bernhard W. Tabert, Leiter Produktmanagement Großgeräte, Zeppelin Baumaschinen GmbH, Garching


Maßgeschneiderte Lösung für den Straßenbau
Auf der Nordbau 2009 stellte Caterpillar mit großem Erfolg seine erste drehschemelgelenkte Tandemvibrationswalze mit geteilten Bandagen vor, die CD54. Eine weitere Premiere im Bereich Straßenbau wird es bereits auf der bauma 2010 geben – der neue Asphaltfertiger AP555E wird weltweit erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Da in der heutigen Zeit das Anforderungsprofil an Straßenbauer zunehmend weg vom stationären Einsatz, hin zum flexiblen, überregionalen Einsatz geht, spielt das Thema Maschinentransport und eine mögliche Senkung der Transportkosten eine immer wichtigere Rolle. Genau hier setzt die Entwicklung des neuen Cat-Asphaltfertigers an: Diese, in Europa neue Kompaktklasse für Fertiger bietet eine einfache Möglichkeit, Transportkosten zu sparen. Denn die Asphaltwalze sowie der Fertiger können auf einem Tieflader zusammen transportiert werden. Möglich wird dies durch eine neue Bauweise des Asphaltfertigers. Die durch einen Quereinbau des Motors erreichte Reduzierung der Maschinenlänge des AP555E bietet zudem eine bisher unerreichte Wendigkeit auf der Baustelle, das Fahrwerk erlaubt zugleich eine Drehung komplett auf der Stelle. Das serienmäßig verbaute MTS-Laufwerk (MobileTrackSystem) kombiniert darüber hinaus die Traktion eines Kettenfertigers mit der Geschwindigkeit eines Radfertigers und bietet so in Kombination mit seiner kompakten Bauweise eine im wahrsten Sinne des Wortes maßgeschneiderte Lösung für den Straßenbau.

Referent: Rüdiger Bode, Verkaufsleiter Straßenbaumaschinen, Zeppelin Baumaschinen GmbH, Garching


Connected Worksite
Der Baumaschinen-Kunde fragt schon heute nach Lösungen, die durch das klassische Angebot nicht mehr abgedeckt werden können. Während die Produkte – Baumaschinen, Service, Kundendienst und Ersatzteile – bisher im Fokus standen, erwartet der Kunde nunmehr eine Lösung, die ihm mit minimalem Ressourceneinsatz ein Maximum an erledigter Arbeit in kürzester Zeit bei hoher Flexibilität garantiert.
Die Voraussetzung dafür bieten moderne Informationstechnologien wie Positionierung (Standortverfolgung), Telemetrie und Maschinensteuerung. Allein der Einsatz jeder dieser Technologien bringt schon erhebliche Produktivitätssteigerungen. Das volle Optimierungspotenzial kann aber erst dann ausgeschöpft werden, wenn die verschiedenen Technologien integriert und prozessübergreifend miteinander verknüpft werden: Wir sprechen hier von der „Connected Worksite“ – der verknüpften Baustelle.
Connected Worksite bedeutet zum einen die Integration von GPS-Positionsbestimmung, Maschinensteuerung, Diagnose und Wartungsplanung, Verbrauchs- und Produktivitätsüberwachung sowie Diebstahlschutz auf der Baumaschine selber. Zum anderen steht Connected Worksite aber auch für informatorische Verknüpfung der Maschinenflotten mit der Baustellenleitung und zentralen Abteilungen.
Caterpillar und Zeppelin zählen in diesem Bereich zu den Innovationsführern. Ein Maschinendesign, das bereits die Integration der unterschiedlichen Technologien berücksichtigt, kombiniert mit einem Dienstleistungsangebot, das das notwendige Ingenieurwissen mit einschließt, ermöglichen unseren Kunden letztlich höchste Produktivität bei niedrigsten Kosten.

Referent: Dr.-Ing. W. Andreas Linnartz, PM Maschinensteuerung/Ersatzteil Export, Zeppelin Baumaschinen GmbH, Köln


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E3

Unsere Energie ist Energie für Sie!

Einmal Diesel, immer Diesel?! – Und was wird morgen…?
Nachdem besonders in Europa Diesel auch für Pkw salonfähig geworden ist und einige Länder eine stürmische „Dieselisation“ verzeichnen, stellen sich dem kritischen Beobachter mehrere Fragen: Wird Diesel in Zukunft noch für den schweren Transport und über lange Strecken reichen? Gibt es Alternativen zum Dieselmotor als Lkw-Antriebsaggregat? Kann man deren Reichweite erhöhen, beispielsweise indem wir den Verbrauch senken, die Aerodynamik verbessern, das zulässige Gesamtgewicht erhöhen oder den Diesel strecken? Und warum wird der Diesel immer teurer? Wird er immer teurer? Wie beeinflusst die Abgasnorm Euro 6 den Kraftstoffverbrauch? Total Deutschland gibt auf diese und andere Fragen eine Antwort.

Referent: Dr. Ralf Stöckel, Leiter Nachhaltige Entwicklung/Neue Energien, Total Deutschland GmbH


Agieren statt Reagieren… – Mit dem Motor zum Arzt? Vorsorge durch Früherkennung
Das Blutbild beim Arzt ist Teil der Prävention. Anhand zahlreicher Faktoren gibt es Aufschluss über den Gesundheitszustand eines Patienten, bevor dieser überhaupt ein Symptom beklagen kann. Genau wie das Blutbild beim Arzt analysiert Anac das Öl und erstellt eine Diagnose, mit der eine Aussage über den Verschleiß des Aggregats getroffen werden kann.
Im Idealfall sind die Werte im grünen Bereich. Werden Abweichungen festgestellt, sind diese durch eine einfache Farbcodierung gekennzeichnet. Empfehlungen zur Korrektur der Abweichung vervollständigen die Diagnose. Und so ist es möglich, einen Schaden an einem Aggregat zu erkennen, bevor er auftritt und frühzeitig zu agieren.

Referent: Dirk Brosenbauch, Vertriebsingenieur Commercial, Total Deutschland GmbH


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E4

Das MAN-Branchen-Competence Center

Im Juni 2009 wurde in München am Firmensitz der MAN Nutzfahrzeuge AG ein neues Gebäude, das MAN-Forum eröffnet. Unter anderem beherbergt dieses Gebäude das MAN-Branchen-Competence Center (MAN BCC). Dort zeigt MAN mit aufgebauten Komplettfahrzeugen, wie Transportaufgaben auf verschiedene Weise mit durchaus individueller Effizienz und damit Wirtschaftlichkeit bewältigt werden können. Um dies dem Besucher in hinreichender Ausführlichkeit vermitteln zu können, hat sich MAN zu einem wechselnden „Branchenkalender" anstelle einer alle Branchen umfassenden Dauerausstellung entschlossen.
Von Herbst 2009 bis Mitte Februar 2010 finden die Branchenwochen „Bau" mit dem Schwerpunkt Kipp-Fahrzeuge und Fertigbeton-Fahrzeuge statt. Anschließend halten die Branchenwochen „Kran und Schwertransport" mit entsprechenden Fahrzeugen im BCC Einzug. Da jedoch nicht alle Kunden und Interessierte nach München kommen können, will der Vortrag die Kernaussagen und Highlights der genannten Branchenwochen in multimedialer Form aufzeigen und dabei natürlich auch das Forum mit dem Branchen Competence Center an sich vorstellen.

Referenten: Dipl.-Ing. Roy Tietze Dipl.-Ing. Niels Dethleffsen


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E5

Anwendungsorientierte Gestaltung und Effizienz von Kippaufbauten

Kippaufbauten werden für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle konzipiert und entwickelt. Nutzlast, Funktionalität und Lebensdauer spielen dabei eine wichtige Rolle. Ob nun ein Dreiseiten-, Zweiseiten- oder Hinterkipper jeweils zum Einsatz kommt und dieser dann im Motorwagen-, als Sattelzug oder Gliederzugbetrieb die wirtschaftlich beste Lösung darstellt, wird von vielen Faktoren maßgeblich beeinflusst. Entscheidend sind die Fragen zum Off-/Onroad-Einsatz des Fahrzeuges, Fragen nach Möglichkeiten einer universelleren Verwendbarkeit (Stückguttransporte, Ladekranbetrieb etc.) des Kippaufbaus, Fragen zum Eigengewicht, zur Verschleiß- und Beulfestigkeit, nach Reserven bei Hubkraft und Fragen zur Kippstabilität.
Unter diesem Aspekt hat Meiller in den vergangenen Jahren seine neue 3/4-Achser-Dreiseiten- und Hinterkipper-Generation entwickelt, um dem Kunden anwendungsgerechte Produkte zur Lösung seiner individuellen Transportaufgaben zur Verfügung zu stellen.
Es werden an Hand von Ausstattungsmerkmalen der neuen Kipper-Generation technische Lösungen für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle vorgestellt. In einem interessanten Vergleich werden ein Kurzsattel und ein 4-Achser gegenüberstellt. Eine Lifecycle-Kostenbetrachtung bildet dabei eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Verwendung bzw. Auswahl des richtigen Produktes. Kippstabilität – ein wichtiges Sicherheitskriterium von Kippaufbauten – deren Abhängigkeiten und Bewertungskriterien werden an Hand der neuen PAS Anforderung (Publicly Available Specification) erläutert.

Referent: Dipl.-Ing. Andreas Fuß, Leiter Produktmanagement Dreiseiten- und Hinterkipper, F.X. Meiller GmbH & Co. KG


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E6

Das Projekt Container-Tiefwasserhafen JadeWeserPort

In Wilhelmshaven wird mit dem Container-Tiefwasserhafen JadeWeserPort eines der größten norddeutschen Infrastrukturprojekte der letzten 50 Jahre realisiert. Deutschland als moderner Industriestandort und Im- und Export-Nation braucht für die kommenden Jahre einen nationalen Tiefwasserhafen, der tideunabhängig auch von größten Containerschiffen jederzeit angelaufen werden kann. Selbst Giganten mit einer Länge von bis zu 430 m und Tiefgängen bis zu 16,50 m werden den JadeWeserPort tideunabhängig und ohne Wartezeiten problemlos erreichen können. An der geplanten 1.725 m langen Stromkaje können zeitgleich vier Großcontainerschiffe und Feederschiffe mit 16 Containerbrücken, die über eine Ausladung von 62 Meter verfügen, abgefertigt werden.
Unter der Federführung der Johann Bunte GmbH & Co. KG aus Papenburg errichtet derzeit eine Arbeitsgemeinschaft mehrerer norddeutscher Firmen die aus 80.000 t Stahl bestehende Kajenkonstruktion und spült mit einer gewaltigen Sandmenge von etwa 45 Mio. m3 Sand die dazugehörige Hafenfläche mit einer Flächengröße von 360 ha auf. Zum Einsatz kommt hierbei unter anderem der vom Unternehmen Bunte in Eigenregie entwickelte und gebaute Schneidkopfsaugbagger „Pirat X“. Pro Stunde kann das Baggerschiff mit seinen rund 10.000 PS (7.000 kW) und drei Pumpen in einer Tiefe von bis zu 50 m rund 12.000 m3 Sand-Wasser-Gemisch durch die Leitungen spülen.
Die Arbeiten laufen seit dem Frühjahr 2008 unter Hochdruck an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr, denn schon im Herbst 2011 gehen die ersten 1.000 m der Kaje in Betrieb und der Containerumschlag in Deutschlands einzigem Container-Tiefwasserhafen wird aufgenommen.

Referenten: Dipl.-Ing. Udo Bindzus, Projektleiter der Arbeitsgemeinschaft JadeWeserPort, Dipl.-Ing. Hermann Kramer, MTA -Leiter


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E7

Teilautomatisierte Abläufe im Kanalbau – Bodenverbesserung mit dem e.p.m.-Verfahren

Eine ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Alternative zum ebenso herkömmlichen wie kostenintensiven Bodenaustausch stellt die Bodenverbesserung direkt auf der Baustelle dar. Bereits seit Jahrzehnten wird diese Arbeitsmethode im Verkehrswegebau bei der Flächenbearbeitung erfolgreich praktiziert. Für die Verbesserung von Böden auf beengten Flächen kommt das e.p.m.-Verfahren der Fa. MTS zum Einsatz.
Mit dem e.p.m.-Bindemittelstreuer wird das Bindemittel dosiert und staubfrei auf den Bodenaushub ausgebracht, anschließend mit einem Allu-Schaufelseparator durchmischt, homogenisiert und schließlich sofort wieder eingebaut. Gleichzeitig werden Steine und andere Störstoffe abgesiebt. Je nach Schaufelgröße und Typ ist eine Stundenleistung bis zu 100 m³ möglich. Die Wiederverwertung des Bodenaushubs bedeutet eine deutliche Kostensenkung, eine wesentlich geringere Umweltbelastung und einen beschleunigten Baustellenfortschritt, da Transporte zur Deponie sowie Materialtransporte zur Baustelle entfallen. Die Verdichtungsarbeit wird mit MTS-Anbauverdichtern vom Bagger in einem Bruchteil der bisher benötigten Zeit erledigt.
Der Vortrag wird u.a. auch das Wirtschaftlichkeitspotenzial näher beleuchten, welches mit der Nutzung von vollhydraulischen Bagger-Schnellwechselsystemen auszuschöpfen ist.

Referent: Dipl. Ing. Horst Möhrle, MTS Gesellschaft für Maschinentechnik und Sonderbauten mbH, Hayingen


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E8

Dienstleistung Miete – Zukunft sichern

Die unternehmerischen Entscheidungen im Bau sind immer stärker durch komplexe, sich rasch ändernde Herausforderungen, einen erhöhten Kosten- und Zeitdruck sowie einen verschärften Wettbewerb geprägt. Und das nicht erst seit der weltweiten Wirtschaftskrise. Entsprechend wandeln sich auch die Ansprüche an die Vermietunternehmen. Gefragt ist nicht nur die Bereitstellung der Technik, sondern ein umfassendes Paket an Dienstleistungen mit individueller Beratung, Know-how, Nähe, Flexibilität, Transport, Service, Versicherung und der Übernahme des Bestandsrisikos. Gerade die großen, bundesweit agierenden Vermieter bedienen diesen Bedarf seit Jahren professionell und passen ihr Leistungsangebot kontinuierlich an die Bedürfnisse ihrer Kunden an.
Seit einiger Zeit ist auf dem deutschen Baumaschinen- und Gerätemietmarkt jedoch eine bedenkliche Entwicklung zu beobachten. Die Mietpreise fallen, Nebenleistungen werden nicht mehr bezahlt, hochwertige Mietleistungen schlichtweg „ausverkauft“. Für die Vermieter bedeutet dies eine nicht tragbare Risikoverlagerung, die es ihnen unmöglich macht, die Qualität der Mietleistung dauerhaft sicherzustellen, für den Mietmarkt mittel- bis langfristig einen nicht einschätzbaren Schaden. Unbefristete Mitarbeiter müssen durch Hilfs- und Zeitarbeitskräfte ersetzt, Ausbildungsplätze abgebaut, Dienst- und Serviceleistungen reduziert, das Maschinenalter erhöht werden, Qualität und Know-how gehen dauerhaft verloren. MVS Zeppelin appelliert daher an ein nachhaltiges, verantwortungsvolles Handeln aller Marktteilnehmer – trotz oder gerade in der Krise. Der Vortrag zeigt am Beispiel ausgewählter Großprojekte und Spezialeinsätze, wie komplex die Dienstleistung Miete ist, welchen Mehrwert sie bietet und warum faire Mietpreise notwendig und gerechtfertigt sind.

Referent: Peter Schrader, Geschäftsführer, MVS Zeppelin GmbH & Co. KG


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10

Workshop: Service, Wartung und Instandsetzung von Stihl-Maschinen und
-Zubehör

Stihl bietet für die Bauindustrie ein qualitativ hochwertiges sowie umfassendes Sortiment, das zum Beispiel Trennschleifer, Führungswagen, Motorsägen und Schneidgarnituren sowie das entsprechende Zubehör umfasst. Um einen zuverlässigen und langfristigen Einsatz der Maschinen sicher zu stellen, müssen Service-, Pflege- und Wartungsarbeiten durchgeführt werden.
Der Workshop richtet sich an die Maschinentechnischen Abteilungen (MTA) und deren Servicepersonal. Die Mitarbeiter erhalten Tipps zu den Wartungsintervallen sowie zu den durchzuführenden Pflege- und Servicearbeiten. Die Reparaturarbeiten werden unterschieden in diejenigen, die die Servicebetriebe eigenständig durchführen können und diejenigen, die durch den servicegebenden Fachhandel abgewickelt werden sollten. Die Themen Fehlersuche, Prüfwerkzeuge und elektronische Ersatzteilliteratur werden im Workshop ebenfalls berücksichtigt. Die Vorstellung des Dienstleistungs- und Workshop-Angebots durch unseren Fachhandel für die Bauindustrie runden die Veranstaltung ab.

Referent: Schulungsteam der Stihl-Vertriebszentrale AG & Co. KG, Dieburg


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