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41. VDBUM Seminar 28.2. 03.03.2012
Überblick
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Veranstaltungs-Themen
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Firma/Institution
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Die Wirtgen Group Ihr starker Partner
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Wirtgen Group
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Neues aus der Kiesel-Welt (Toni Kiesel)
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Kiesel
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Kooperation Volvo Trucks und Volvo Baumaschinen
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Volvo
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Neue Methoden zur Lösung von Lärmproblemen
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IBAF Bochum
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Forschungsergebnisse (FE): Labor für Baumaschinen
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FH Köln
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FE: Lehrstuhl für Baumaschinen und Fördertechnik
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TU Dresden
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FE: Lehrstuhl für Fördertechnik, Materialfluss, Logistik
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Uni München
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Das Bahnprojekt Stuttgart 21 Wendlingen-Ulm
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DB ProjektBau GmbH
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Beziehungskisten Der Schlüssel für Berufs- und Lebenserfolg
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Metatrain
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Engagiert Workaholic Burnout
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Letter Consulting
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E1
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Straßeninfrastruktur wo geht die Reise hin?
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BMVBS
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E2
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Straßensanierung: Technologische Weiterentwicklung
steigert Effizienz
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Wirtgen GmbH
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E3
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Fortschrittliche Straßensanierungs-Verfahren
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Vögele AG
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E4
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Modulare Konzepte in der Verdichtungstechnik
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Hamm AG
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E5
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Mobile Aufbereitungstechnik im Naturstein
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Kleemann GmbH
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E6
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Systemlösungen für optimale Baustellenprozesse
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Kiesel
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E7
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Nach 25 Jahren Erfahrung mit Biohydraulikölen
Ölwechselfreie Maschinen?
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Kleenoil-Panolin
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E8
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Ammann die Mischanlage der Zukunft
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Ammann
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E9
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Lösungen von Volvo Trucks für die Baubranche
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Volvo
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E10
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Zukunftsweisende Fahrwerkstechnik für den Schwertransport
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Doll
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E11
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Baustellenautomatisierung Digitale Baustelle
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Topcon
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M1
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Die Entwicklung der Abgasrichtlinien für mobile Maschinen
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VDMA
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M2
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Bewährte Motorentechnik optimiert für zukünftige
Emissionsanforderungen
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Hatz
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M3
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Benzinmotoren in Baumaschinen
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Briggs & Stratton
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M4
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Schäden vermeiden Turbolader richtig tauschen
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Motair
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M5
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Orientierung statt Verwirrung: Schmierstoffproblematik
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Total
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M6
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Lösungen für die Emissionsstufe IIIB und mögliche
Entwicklungen für die Stufe IV
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Liebherr
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M7
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Emissionsrichtlinie Tier 4 final/Stufe IV
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Perkins
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M8
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Podiumsdiskussion: Steigerung der Nachhaltigkeit
durch moderne Motorentechnik
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I1
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Flughafen Frankfurt Neue Landebahn Nordwest
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Bögl
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I2
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Anforderungen an Betriebe zum Schweißen im
Stahl- und Maschinenbau
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SLV Hannover
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I3
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Neuentwicklungen im Spezialtiefbau
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Prof. Bauer
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I4
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Was sagt die BetrSichV zur Elektrotechnik auf Baustellen?
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MEBEDO
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I5
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Baustellenplanung mit WOLFFKRAN
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Wolffkran
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I6
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Prozessplanung von Fertigungsabläufen für Baustellen
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Putzmeister
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I7
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Haftungsrisiken bei Nachunternehmer- und
Fremdpersonaleinsatz kennen und vermeiden
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BVMB
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I8
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Arbeitssicherheit im Tiefbau, Effektive Präventionsarbeit
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BG Bau
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Workshop: Datenmanagement beim Straßenbau
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Topcon
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Workshop: Loadsensing Worauf kommt es an?
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Hansa-Flex / IHA
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Workshop: Werte- und Zeitenwandel
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Regina Wagner
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Die Wirtgen Group Ihr starker Partner
1a) Wirtgen Group Servicekonzept
Als Partner der Bauwirtschaft stehen die Herausforderungen in der Praxis beim Wirtgen Group Service im Mittelpunkt. Ein weltweit dichtes Netz von eigenen Vertriebs- und Servicegesellschaften sowie von ausgewählten Vertragshändlern bietet den besten Service für alle Marken und Produkte der Wirtgen Group. An unsere Serviceleistungen legen wir die gleichen hohen Qualitätsmaßstäbe an wie an unsere Produkte. Das breite Angebot an Serviceleistungen wird ergänzt durch eine enge Zusammenarbeit der Serviceniederlassungen und der deutschen Werke.
Referent: Dr.-Ing. Günter Hähn, Geschäftsführer Wirtgen GmbH
1b) Moderne Schulungskonzepte bei der Joseph Vögele AG
Das neue Vögele-Werk in Ludwigshafen am Rhein steht im Zeichen von Innovation, Know-how und Qualität. Als Technologie- und Weltmarktführer unter den Herstellern von Straßenfertigern hat es sich die Joseph Vögele AG zur Aufgabe gemacht, immer weiter nach innovativen Lösungen für den Straßenbau zu suchen. Der Vortrag nennt die besondere Bedeutung des „Centre for Training and Technology“, kurz CTT. In diesem Schulungs- und Ausbildungszentrum findet die innerbetriebliche Ausbildung sowie die Aus- und Weiterbildung von Maschinisten der Vögele-Straßenfertiger statt. Nahezu 3.000 qm groß ist das CTT. Sämtliche Ausbildungsmaßnahmen finden unter optimalen räumlichen und funktionalen Rahmenbedingungen statt. So steht den Schulungsteilnehmern ein eigenes Gelände zur Verfügung, auf dem der optimale Straßenbau simuliert und die Beherrschung der Vögele-Technik auf perfekte Weise erlernt werden können.
Die Joseph Vögele AG erwartet zukünftig jährlich über 6.000 Schulungsteilnehmer aus der ganzen Welt. Schon heute kann das CTT zu den besten und größten Weiterbildungseinrichtungen in der Baumaschinenbranche gezählt werden.
Referent: Bernhard Düser, Mitglied des Vorstands der Joseph Vögele AG
1c) Kernkompetenzen bei der Herstellung von Walzen
Die Verdichtungstechnologie, ein zentrales Element im Erd- und Straßenbau, unterliegt seit jeher einer kontinuierlichen technischen Entwicklung. Dabei wachsen die Anforderungen an die Walzen und die Verdichtungsergebnisse stetig. Gründe dafür sind neben der Weiterentwicklung des Straßenbaus auch neue Gesetze und Vorschriften sowie gestiegene Kundenansprüche.
Um mit qualitativ hochwertigen Maschinen am Markt zu bestehen, müssen die Hersteller ihre Kernkompetenzen identifizieren und Produkte sowie Prozesse darauf fokussieren. Nur so erfüllen die daraus erwachsenden Lösungen die vielfältigen Erfordernisse der verschiedenen Märkte und bieten Wettbewerbsvorteile sowie echten Kundennutzen.
Der Vortrag klärt zunächst, welche Kernkompetenzen der Bau von Verdichtungsgeräten erfordert und beschreibt die Anforderungen der Kunden an das Produkt Straßenwalze. Darauf aufbauend wird beleuchtet, welche Aufgaben daraus für Entwicklung, Produktion und After Sales resultieren. Abschließend wird thematisiert, wie die HAMM AG auf Basis ihrer Kernkompetenzen diese Markt- und Kundenanforderungen umsetzt.
Referent: Dr.-Ing. Stefan Klumpp, Mitglied des Vorstands der Hamm AG
1d) Kleemann in der Wirtgen Group
Vom Mittelständler zum Global Player Die Kleemann GmbH in der Wirtgen Group
Im Vortrag wird die Entwicklung der Kleemann GmbH in den vergangenen fünf Jahren von einem einst kleinen, mittelständischen Betrieb, Nischenanbieter und Kundenauftragsfertiger zum Global Player mit Kleinserienfertigung dargestellt. Dabei werden die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen beleuchtet, die ein kleiner Mittelständler, der in den weltweiten Vertrieb gehen möchte, zu bewältigen hat. Darüber hinaus werden die Vorteile und Entwicklungspotenziale erläutert, die sich einem Unternehmen in einem großen Verbund wie dem der Wirtgen Group bieten.
Referent: Dr. Dipl. oec. Dipl.-Ing. Gerhard Schumacher, Geschäftsführer Kleemann GmbH
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Neues aus der Kiesel-Welt
Dienstleistung aus Leidenschaft
Bereits bei Gründung des Unternehmens vor rund 55 Jahren war Helmut Kiesel überzeugt, dass die „Lust am Leisten“ einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für ein Unternehmen im Bau- und Umschlagmaschinenbereich ist.
Heute ist das inhabergeführte Unternehmen mehr denn je vom Dienstleistungsgedanken geprägt, denn im Mittelpunkt steht der Kunde mit seinen individuellen Bedürfnissen. So verfügt Kiesel nicht nur über eines der größten, flächendeckenden Servicenetzwerke in Deutschland, sondern setzt als Systemlieferant auf Lösungen nach Maß. Mit dem Aufbau von Branchenspezialisten- und Produktentwicklungsteams ist Kiesel in der Lage, immer ein Plus an Leistung zu bieten. Ob Einsatzberatung, Anbautechnik, Produktentwicklung, Finanzierung, Vermietung oder Flottenmanagementlösungen Sie erhalten alles aus einer Hand.
Auch in der künftigen Weiterentwicklung des Unternehmens wird sich Kiesel konsequent auf den Ausbau des Service- und Dienstleistungsbereiches konzentrieren beispielsweise mit dem Bau des Kiesel Logistikzentrums in der Nähe von Frankfurt.
Toni Kiesel wird Ihnen in dem Vortrag die Kiesel-Welt gestern, heute und morgen vorstellen. Lassen Sie sich von dem Servicegedanken begeistern!
Referent: Toni Kiesel, Geschäftsführender Gesellschafter, Kiesel GmbH
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Der Volvo-Konzern
Kooperation Volvo Trucks und Volvo Baumaschinen
Der Volvo Konzern ist der einzige Maschinenbaukonzern weltweit, der u. a. sowohl schwere Nutzfahrzeuge als auch Baumaschinen produziert. Dies ermöglicht unseren Kunden der Baubranche enorme Kooperationsvorteile sowie Ausnutzung interner und externer Synergieeffekte. Was dies für den Kunden explizit auch angesichts aktueller und zukünftiger Marktentwicklungen an Vorteilen mit sich bringt, wird auch anhand von Beispielen erläutert.
Referent: Holger Markgraf, Director Commercial Trucks, Volvo Trucks Region Central Europe GmbH
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IBAF Neue Methoden zur Lösung von Lärmproblemen
Kann man Lärm sehen?
Das IBAF-Institut für Baumaschinen, Antriebs- und Fördertechnik zeigt theoretisch und praktisch, wie Lärm mit einer innovativen Messtechnik, einer akustischen Kamera, sichtbar gemacht wird. Anhand konkreter Beispiele aus der Baumaschinentechnik wird eine Methode zur gezielten Schallquellenortung und Lösung von Lärmproblemen vorgestellt.
Die Schallemissionen der Maschinen werden mit Hilfe von Akustikfotos und -videos visualisiert, Quellen lokalisiert und bezüglich relevanter Frequenzen analysiert. Es entsteht ein akustisches Systemverständnis, aus dem ein Geräuschquellenranking abgeleitet und das Reduktionspotenzial von Optimierungsansätzen im Vorfeld abgeschätzt werden kann. Auf dieser Basis können konkrete, akustisch optimale und praxistaugliche Ansätze zur Lösung von Lärmproblemen entwickelt werden.
Was zunächst an Maschinen erfolgreich praktiziert wurde, ist problemlos auf den Baubetrieb zu übertragen. Lärm am Arbeitsplatz, Baustellen- und Industrielärm werden ebenfalls mit der akustischen Kamera erfasst und letztendlich reduziert. Auf diesem Weg können z. B. bei innerstädtischen Baustellen und Bauvorhaben in sensiblen Gebieten die orts- und tageszeitabhängigen zulässigen Pegelwerte eingehalten werden.
Neben der messtechnischen Analyse bestehender Systeme setzt IBAF akustische Simulationen zur Lärmprognose im Rahmen der Planung und Genehmigung von Industrieanlagen, Verkehrswegen oder Baustellen ein. So lässt sich Lärm sogar vorhersehen!
Referenten: Prof. Dr.-Ing. Jan Scholten, Geschäftsführer der IBAF GmbH, Leiter der Arbeitsgruppe Baumaschinentechnik der Ruhr-Universität Bochum
Dr.-Ing. Filip Baranski, Leiter Maschinenakustik der IBAF GmbH, Wiss. Partner der Arbeitsgruppe Baumaschinentechnik der Ruhr-Universität Bochum
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FH Köln
5a) Maschinentechnische Optimierungen an asphaltverarbeitenden Maschinen
Eine Liegezeit der Verkehrswege in der Asphaltbauweise von 15 bis 20 Jahren lässt sich nur durch eine ganzheitliche Prozessbetrachtung bei der Herstellung realisieren. Hierbei werden die Funktionseigenschaften im Wesentlichen durch das Mischgut, die Maschinentechnik und die Handhabung beeinflusst. Durch eine prozessübergreifende Zusammenarbeit an den bekannten Problemstellen im Asphaltstraßenbau wurden Lösungen erarbeitet, wobei besonders auf die Maschinentechnik eingegangen wird. Analytische Untersuchungen der relevanten Funktionen mit der Diskreten-Elemente-Methode und ITI-Simulation X führten zu Ergebnissen, die durch experimentelle Untersuchungen mit ungebundenen Mineralstoffen oder Asphalt im Labor und auf der Baustelle überprüft wurden. Die ermittelten physikalischen Zusammenhänge werden bei der Entwicklung von verschiedenen Demonstratoren berücksichtigt und sollen die bekannten Fehlerquellen im Asphaltstraßenbau systematisch beseitigen. Diese verschiedenen Demonstratoren, wie ein adaptierbarer Stoßabsorber am Abdruckbalken des Fertigers, eine neuartige Bunkerwandkinematik oder Einrichtungen zur kontinuierlichen Schichtdickenmessung, tragen zur Qualitätsverbesserung bei.
Aber auch am Mischwerk und am Lkw werden neuartige Systeme, z. B. eine durchgängige Temperaturerfassung oder entmischungsreduzierte Beladungssysteme verbaut. Diese prozessübergreifenden Lösungsansätze für die Vermeidung von Einbaufehlern werden maßgeblich zur notwendigen Qualitätsverbesserung beitragen.
5b) Natürliche Vorbilder für die Strukturoptimierung hoch beanspruchter Arbeitswerkzeuge in der Rohstoffgewinnung
In vielen Gewinnungsbetrieben sind, bedingt durch gesetzliche Vorgaben, lediglich sprengstofflose Gewinnungsverfahren möglich. Durch die Entwicklung großer Hydraulikbagger und dafür geeigneter Schnellwechselsysteme konnte in den letzten Jahren die Wirtschaftlichkeit der bewährten Methode des Sprengens annähernd erreicht werden. Um die Effizienz der Gewinnungsmaschine mit der Arbeitsausrüstung Tieflöffel/Aufreißzahn weiter zu erhöhen, müssen die Anforderungen an diese Maschinenkombination gesteigert werden. Dementsprechend erhöhen sich die Belastungen auf die Werkzeugstruktur, wodurch die Standzeit der Werkzeuge verringert wird. Aus diesen grundsätzlichen Überlegungen ist die Idee entstanden, Lösungen aus der Natur Optimierungsverfahren aus der Bionik zu nutzen.
Im Findungsprozess für eine optimale natürliche Vergleichsform wurden nach umfangreichen Recherchen verschiedene biologische „Arbeitswerkzeuge“ betrachtet, wobei sich schließlich die Mittelkralle des großen Ameisenbären durchsetzte.
Letztendlich entstand ein Prototyp des Aufreißzahns, welcher 6,9 % weniger Gesamtvolumen bei gleichzeitiger Reduzierung der maximalen Spannungen um 54,1 % an den kritischen Stellen der bisherigen Reißzahnstruktur aufweist. Eine Optimierung der Reißzahnstruktur nach dem Vorbild einer Ameisenbärenkralle begünstigt somit die Materialverteilung für einen geringeren Materialeinsatz bei gleichzeitiger Reduzierung der Beanspruchungen, wodurch der neuartige Aufreißzahn besser für den schweren Reißeinsatz geeignet ist.
Referent: Prof. Dr.-Ing. Alfred Ulrich, FH Köln, Fakultät für Anlagen-, Energie- und Maschinensysteme, Kölner Labor für Baumaschinen (KLB)
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6
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TU Dresden
6a) Hydraulischer Hybrid für mobile Baumaschinen
Im Spannungsfeld zwischen Emissionsreduzierung und Energieeffizienzsteigerung stellen sich mit wachsenden funktionalen Anforderungen neue Herausforderungen für die Antriebskonzepte mobiler Arbeitsmaschinen. Nur ganzheitliche, systemische Ansätze bieten genügend Potenzial, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden. In diesem Beitrag wird ein hydraulisches Hybridkonzept mit Konstantdrucksystem und thermohydraulischer Freikolbenmaschine (FKM) am Beispiel eines Gabelstaplers vorgestellt. Drosselgesteuerte hydrostatische Antriebe mobilhydraulischer Arbeitsmaschinen mit konventionellem Dieselmotor sind aufgrund von Teillast und Leerlauf ineffizient. Speicherbehaftete, druckgeprägte hydraulische Hybridantriebssysteme bieten Einsparpotenziale. Dafür stellt die FKM eine preiswerte Alternative als Primäraggregat dieser Antriebsysteme dar. Der Vortrag berichtet abschließend über die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse des vom BMWi unter Fö.-Kz.: 0327247/D geförderten Verbundvorhabens der TU Dresden mit der Bosch Rexroth AG. Die beiden Ziele des Vorhabens bestanden in der Weiterentwicklung der FKM im Hinblick auf einen emissionsarmen Mortorprozess und des Aufbaus der FKM in einer autarken mobilhydraulischen Applikation. Ausgehend von der theoretischen und experimentellen Entwicklung des Motorprozesses der FKM-Prototypen der dritten Generation, werden die erzielten Ergebnisse bezüglich Leistung, Verbrauch und Abgasemission für die FKM der vierten Entwicklungsstufe gezeigt. In der Beispielapplikation „Stapler“, zu Demonstrations- und Erprobungszwecken aufgebaut, arbeitet die FKM als Primäraggregat im E
Aussetzbetrieb innerhalb eines neuartigen hydraulischen Hybridantriebssystems mit eingeprägtem Druck, bei dem die Hauptantriebe sekundär geregelt werden. Mit Speichern ausgestattet, verfügt dieses Antriebssystem über Rekuperationsmöglichkeiten.
Referent: Dr.-Ing. André Winger, wiss. Mitarbeiter, TU Dresden
6b) Aktive Werkzeuge für Hartgestein
Sowohl der ökonomische Wettbewerb als auch energiepolitische Ziele verlangen im Bausektor in Zukunft deutlich sparsamere Maschinen und Verfahren, welche sich nur mit neuartigen Technologien realisieren lassen. Ein Ansatzpunkt zu verringertem Kraftstoffverbrauch mobiler Arbeitsmaschinen liegt in der Optimierung des Primärenergiebedarfs. Im Rahmen der vorgestellten Studie wurde die Möglichkeit untersucht, den Primärenergiebedarf im Gewinnungsprozess von Festgestein durch einen neuen Wirkansatz zu senken. Auf Grundlage der Idee von der augenblicklichen Versprödung von Gestein unter hohen Belastungsgeschwindigkeiten gelang es, einen Wirkansatz zur Zerstörung von Festgestein mittels hochfrequenter Aktivierung (kHz) zu entwickeln. Es wurde ein Verfahrenskonzept erstellt und in einen Prüfstand überführt. In theoretischen und praktischen Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass Zerstörung gemäß dem Verfahren auftreten kann und dass der Grad dieser Zerstörung von der Frequenz abhängig ist. Es konnte eine optimale Aktivierungsfrequenz isoliert werden, wobei auch deren Abhängigkeit vom zu bearbeitenden Gesteinsstoff erkannt wurde. Hervorzuheben ist eine Verringerung der notwendigen Werkzeugkräfte unter dem Einfluss der hochfrequenten Aktivierung um bis zu 60 % gegenüber nicht aktivierten Werkzeugen. Unter Beachtung dieser Ergebnisse verspricht das Verfahren großes Potenzial für zukünftige Anwendungen.
Referent: Dipl.-Ing. Karsten Ebenhan, TU Dresden, Wissenschaftlicher Mitarbeiter
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7
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Uni München
7a) Baumaschinen Flottenmanagement mit Telematik Benefit für den Betreiber
Die Erfassung, Übertragung und Auswertung von Baumaschinendaten wird immer wichtiger, um eine verbesserte Steuerung der Baustellen zu ermöglichen sowie den steigenden Anforderungen in Bezug auf Qualitäts- und Leistungsdokumentation zu begegnen. Doch bisher ist eine herstellerübergreifende Auswertung der Maschinendaten nur mit großem Aufwand möglich, da jeder Hersteller zwar eine hausinterne Schnittstelle mit passendem Auswerteprogramm anbietet, doch mit diesem jeweils nur die eigenen Maschinen ausreichend verwaltet. Im Rahmen des letzten VDBUM-Seminars wurde daher eine Fragebogenaktion hinsichtlich der Vorstellungen zu einer Standardisierung der Maschinendatenübertragung bei Baumaschinen durchgeführt. Es wurde abgefragt, welche auf den Maschinendaten basierenden Funktionen für die Teilnehmer von Interesse sind und ob der Status Quo in der Standardisierung ausreicht. Die Ergebnisse dieser Aktion wurden vom Lehrstuhl fml ausgewertet und gemeinsam mit dem Arbeitskreis Telematik des VDBUM verwendet, um eine Gruppierung der Baumaschinendaten für eine mögliche Standardisierung vorzunehmen. Im Beitrag werden sowohl die Ergebnisse der Befragung als auch die erarbeitete funktionsorientierte Gruppierung der Maschinendaten vorgestellt.
Referenten: Akad. Dir. Stephan Kessler, Dipl.-Ing. Johannes Wimmer,
Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wi.-Ing. Willibald, A. Günthner TU München, Lehrstuhl fml
7b) Intuitive Ein-Hand-Steuerung eines Baggers mit Anbaugerät
Die konventionelle Bedienung eines Baggers mit Anbaugerät über zwei Joysticks und zahlreiche Zusatztaster ist eine Herausforderung, die nur durch geübte Fahrer gemeistert werden kann. Das volle Potenzial der Maschine und der Anbauwerkzeuge wird nicht ausgeschöpft.
Das Unternehmen Versatec, das durch das exist-Förderprogramm des BMWi aus der TU München ausgegründet wurde, hat ein modulares System zur intuitiven Steuerung von Baggern samt Anbaugerät entwickelt. Zentrales Produkt ist ein ergonomisches Bedienorgan, welches selbst weniger erfahrenen Fahrern eine feinfühlige, intuitive, aber auch schnell erlernbare Steuerung der Maschine mitsamt Anbauwerkzeug ermöglicht. Durch das neuartige Versatec-Bedienorgan mit sechs Freiheitsgraden werden dem Fahrer alle Bewegungsmöglichkeiten des Baumaschinenwerkzeugs in eine Hand gegeben, wodurch das Gefühl entsteht, die Arbeitsbewegung der Maschine mit der eigenen Hand auszuführen. Die Anlernzeit verkürzt sich auf ein Minimum, und selbst komplex zu bedienende Anbaugeräte wie Tiltrotatoren werden bereits nach kürzester Zeit beherrscht.
Durch die RFID-gestützte Werkzeug- und Fahrererkennung wird jedes Anbaugerät erkannt und das Versatec Bedienorgan an dessen Funktionen und an die Fahrereinstellungen angepasst. Die Arbeitssicherheit steigt durch die Intuitivität der Bedienung und eine Hand bleibt frei.
Mit dem Versatec-Steuerungssystem werden die Arbeitsprozesse von Baggern optimiert, dadurch die Einsatzzeit gesenkt und somit Kosten eingespart.
Referenten: Bakir Kreso (Student TU München), Julian Profanter, Jan Rotard
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Das Bahnprojekt Stuttgart 21 Wendlingen-Ulm
Das Land Baden-Württemberg, Stuttgart und seine Region sind seit Jahrzehnten Motoren des Fortschritts. Hier wurde Technikgeschichte geschrieben, neue Entwicklungen eingeleitet und wichtige Akzente im Städtebau gesetzt. Eine gewaltige Ingenieurleistung ist der Stuttgarter Bahnhof aus dem vergangenen Jahrhundert, der in der Gegenwart jedoch an seine Grenzen stößt. Die technische Entwicklung ist vorangeschritten, und Stuttgart hat jetzt die Chance, an dieser Entwicklung in einzigartiger Weise Anschluss zu gewinnen. Stuttgart 21 ermöglicht es, die Stadt für die Zukunft zu stärken und durch Innovationen und Investitionen neue Akzente zu setzen. Stuttgart bekommt einen leistungsfähigeren, unterirdischen Bahnknoten und der Hauptbahnhof eine neue Bahnsteighalle. Die oberirdischen Bahngleise werden abgetragen. Auf ihrer Fläche kann ein neuer Stadtteil und eine erweiterte Parklandschaft entstehen.
Zusätzlich wird eine moderne Hochgeschwindigkeitsstrecke bis nach Ulm gebaut: die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm. Stuttgart 21 bildet zusammen mit der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm. Schnellere regionale Verbindungen lassen Fahrzeiten kürzer werden und die Menschen bequemer reisen. Diese Strecke ist der entscheidende Lückenschluss auf der europäischen Magistrale ParisWienBudapest.
Dieses Projekt umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur sowie zur Aufwertung der Lebensqualität in Stuttgart. Nach Fertigstellung des neuen Bahnknotens können die alten Gleisanlagen komplett entfernt werden. Rund 100 Hektar Fläche werden neu nutzbar eine Jahrhundertchance für die städtebauliche Entwicklung.
Bei der Volksabstimmung über „Stuttgart 21“ am 27.11.2011 hat sich eine klare Mehrheit der Baden-Württemberger für die Realisierung des Bahnprojekts ausgesprochen.
Referent: Rechtsanwalt Martin Schönbeck, Leiter Kommunikation und Administration Großprojekt Stuttgart 21- Wendlingen-Ulm, DB ProjektBau GmbH
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Beziehungskisten: Der Schlüssel für Berufs- und Lebenserfolg
Das Seminar stellt die Beziehungsqualität als den Erfolgsschlüssel Nr. 1 in den Mittelpunkt. Sowohl die Kundenbeziehung als auch die Beziehungsqualität im Team entscheiden über Erfolg und Misserfolg eines Unternehmens. In das Seminar fließen die neuesten Erkenntnisse aus der Gehirnforschung ein. Die Inhalte werden fachlich fundiert, vor allem aber motivierend und mit Humor gewürzt präsentiert.
Schwerpunkte des Vortrages:
hirnlos kommunizieren war gestern
Kunden begeistern
Teamspirit leben
Menschentypen erkennen und die eigene Kommunikation auf verschiedene Menschentypen anpassen
Konfliktsituationen kommunikativ souverän lösen
Smile-Watcher Das erste Trainingsgerät zur Steigerung der Beziehungsqualität
Referent: Johann Beck, METATRAIN GmbH
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10
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Engagiert Workaholic Burnout
„Lernen Sie, dem Stress ein Schnippchen zu schlagen“
Was bedeutet Burnout?
Burnout = Ausgebranntsein, ein Wort, das in den letzten Jahren immer häufiger Schlagzeilen macht. Ganz besonders Manager und Führungskräfte sind gefährdet.
Burnout ist ein Energieverschleiß, eine Erschöpfung aufgrund von Überforderungen, die durch: Familie, Arbeit, Freunde, Beziehungspartner, Wertsysteme oder die Gesellschaft entstehen kann und einer Person Energie, Bewältigungsmechanismen und innere Kraft raubt. Burnout ist ein Gefühlszustand, der begleitet ist von übermäßigem Stress, und der schließlich persönliche Motivationen, Einstellungen und Verhalten beeinträchtigt.
Die Zuhörer erhalten Antworten auf die häufigsten Fragen, wie zum Beispiel:
Was genau ist Burnout, und wie entsteht er?
Was ist der Unterschied zwischen Burnout und Stress bzw.
Arbeitsunzufriedenheit?
Wer genau ist/kann die „Zielgruppe“ von „Burnout“ sein?
Woran erkenne ich einen Burnout: bei mir, bei anderen?
Wie kann ich einem Burnout vorbeugen: bei mir selbst, bei meinen Mitarbeitern?
Welche Strategie wende ich gegen Stress an?
Wie plane ich gegen den Stress?
Was, wenn es zu spät ist?
Referent: Michael Letter, Letter Consulting GmbH
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Sonderseminar E: Erd- und Straßenbau: Auf dem Weg in die Zukunft
Das Netz der Bundesfernstraßen bildet eines der dichtesten Fernstraßennetze Europas. Obwohl die Fernstraßen nur einen Anteil von rund 23 % am Gesamtnetz haben, werden knapp 50 % der Fahrleistungen auf diesen Straßen abgewickelt. Auf den Erhalt und den Ausbau der Fernstraßen muss also seitens der Politik und der Wirtschaft großes Augenmerk gelegt werden. Daneben gilt es aber auch, Land-, Kreis- und Ortsstraßen sowie eine Vielzahl an Brücken nicht zu vergessen, über die die andere Hälfte des Verkehrs rollt. Dazu müssen ausreichende Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden, was in der Vergangenheit nicht immer der Fall war. Notwendig sind aber auch permanente Innovationen, die das Zusammenspiel von Mensch und Maschine, Hard- und Software sowie die Verfahrensabläufe und Baustellenprozesse weiter entwickeln.
An den Unternehmen der Bau- und Baumaschinenbranche scheitert dies in keinem Fall. Diese sind aufgrund des Wettbewerbs zu ständiger Innovation verpflichtet. Das Sonderseminar zeigt das breite Spektrum an Optimierungspotenzial im Erd- und Straßenbau auf. Dies reicht von Innovationen auf der Maschinenseite über Systemlösungen für optimale Bauverfahren bis zur Baustellenautomatisierung durch digitale Anwendungen.
Einen höchst interessanten Ansatz zur Reduzierung des Materialansatzes stellt beispielsweise die Wirtgen-Gruppe vor. Mit entsprechender Technik kann Material, das beim Straßenbau herkömmlich ausgebaut und abtransportiert werden muss, an Ort und Stelle recycelt und wieder verfüllt werden. Dies erspart große Mengen an Material, das sonst erneut zum Einbau angeliefert werden muss. Eine Kraftstoffersparnis von 20 bis 25 % wird dabei seitens des Betreibers gerne angenommen. Die weiteren Produkte der der Wirtgen Group seitens Vögele und Hamm stellen sich mit ihren technischen Neuerungen ebenfalls gern den Märkten.
In dasselbe Horn bläst Kleemann mit seiner mobilen Anlagentechnik zur Aufbereitung von Naturstein und zum Baustoffrecycling. Der Referent erläutert die Entwicklung von den stationären Technologien der Vergangenheit zu den mobilen der Gegenwart und Zukunft.
Kleenoil Panolin wird die Vision einer ölwechselfreien Maschine erläutern. Kiesel berichtet über mit Kunden entwickelte Systemlösungen zum flexibleren und effektiveren Einsatz von Maschinen und Zubehörkomponenten, die letztlich zu einer Optimierung von Baustellenabläufen beitragen. Auf dem Weg in die Zukunft befindet sich aber auch die Mischtechnik, vorgestellt von Ammann, die eine exakte Datenerfassung und -verarbeitung schon beim Mischprozess in der Anlage ermöglicht und damit wirtschaftliche Optimierungen garantiert. Truck-Lösungen für die Baubranche (Volvo) in Kooperation mit zukunftsweisender Fahrwerkstechnik (Doll) ermöglichen die gewünschte Logistik in den Bauabläufen.
In Zeiten wachsender digitaler Vernetzung wäre es verwunderlich, wenn diese Entwicklung an der Baubranche vorbeigehen würde. Topcon wird erläutern, wie sich mit Hilfe digitaler Werkzeuge Bauprozesse automatisieren lassen und welches Potenzial in der 3D-Maschinensteuerung steckt.
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E1
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Straßeninfrastruktur wo geht die Reise hin?
Investitionen in die Bundesfernstraßen
Das 5. Fernstraßenausbauänderungsgesetz (5. FStrAbÄndG) und damit der neue Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen (BPL) mit Gültigkeit ab 01. Januar 2001 sind am 16. Oktober 2004 in Kraft getreten.
Mit dem neuen Bedarfsplan sind die Weichen für eine zukunftsweisende Investitionsstrategie im Bundesfernstraßennetz Deutschlands gestellt.
Dieser beinhaltet folgende Bauziele:
Neubau von 1.900 km Autobahnen
Erweiterung von 2.200 km Autobahnen auf 6 oder mehr Fahrstreifen
Aus- und Neubau von 5.500 km Bundesstraßen, darin enthalten rund 850 Ortsumgehungen
Das Netz der Bundesfernstraßen umfasst heute rund 12.800 km Bundesautobahnen und rund 40.000 km Bundesstraßen. Es bildet damit eines der dichtesten Fernstraßennetze Europas. Obwohl die Fernstraßen nur einen Anteil von rund 23 % (bei den Bundesautobahnen sogar nur 6 %) am Gesamtnetz haben, werden knapp 50 % (bzw. auf BAB über 30 %) der Fahrleistungen auf diesen Straßen abgewickelt. Dieses Fernstraßennetz zu erhalten und auszubauen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die hohen finanziellen Aufwand erfordert. Im Zeitraum 2001 - 2009 wurden jährlich rund 5 Mrd. € in Bundesfernstraßen investiert. Im Jahr 2009 standen unter Einschluss der Konjunkturprogramme über 6 Mrd. € zur Verfügung, in vergleichbarer Höhe auch im Jahr 2010.
Innovation/Straßenbautechnik
Die Anforderungen an die Mobilität und damit an die Verkehrsinfrastruktur steigen ständig. Bereits heute trägt die Straße die Hauptlast des Güter- und Personenverkehrs. Der Schwerverkehr auf den Bundesfernstraßen hat in der Vergangenheit deutlich stärker zugenommen als erwartet, sowohl von der Menge als auch von der Lastzusammensetzung (leider auch die Überladungen der Lkw) her; die Prognosen gehen von einer weiteren Zunahme aus. Um dieser Herausforderung gewachsen zu sein, müssen die Straßen leistungs- und zukunftsfähig gestaltet werden. Es gilt, neue, innovative Wege im Straßenbau zu gehen und dabei alle Potenziale bautechnischer und unternehmerischer Art sowie des Verwaltungshandelns intensiv zu nutzen. Der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und die Deutsche Bauwirtschaft haben deshalb eine Innovationsoffensive Straßenbau gestartet.
Gemeinsames Ziel ist ein stärkeres Engagement bei der Förderung neuer Konzepte und Technologien beim Bau und bei der Erhaltung von Straßen. Wir brauchen mehr Dynamik bei Innovationen und der Umsetzung neuer Konzepte und Technologien für den Straßenbau. Ein besonderes Augenmerk muss angesichts der zu erwartenden Verkehrszunahme und -beanspruchung auf der Dauerhaftigkeit der Straßenkonstruktion liegen. Diese gilt es, zu verbessern, um den Erhaltungsaufwand zu reduzieren. Hochwertige natürliche Baustoffe und Recycling-Materialien sind dabei einzusetzen. Lärmmindernde Straßenoberflächen müssen weiter verbessert, die finanziellen Mittel dabei optimal eingesetzt werden.
Erhaltung des Bundesfernstraßennetzes
Neben dem Neubau und der Erweiterung ist die Erhaltung des bestehenden Bundesfernstraßennetzes von herausragender Bedeutung. Dieses Langzeitziel erfordert eine Erhaltungspolitik, die auf einen hohen Gebrauchs- und Sicherheitswert der Verkehrsinfrastruktur ohne Substanzverzehr zu Lasten künftiger Generationen ausgerichtet ist. Angesichts der Zunahme des Verkehrs, insbesondere des Lkw-Verkehrs und dem zunehmenden Alter der Straßeninfrastruktur, wird der Finanzbedarf für die Erhaltung der Bundesfernstraßen in Zukunft weiter ansteigen und die Mittel für den Neu- und Ausbau der Bundesfernstraßen begrenzen. Der Bedarf für die Erhaltung des Bundesfernstraßennetzes mit allen Anlagenteilen ist für den Bundesverkehrwegeplan 2003 für 15 Jahre ermittelt worden. Der jährlich ansteigende Bedarf liegt nach dieser Prognose für die aktuellen Jahre insgesamt bei deutlich über 2 Mrd. €/a. Aufgrund der Priorisierung von Neu- und Ausbaumaßnahmen ist in der Vergangenheit leider nicht entsprechend diesen Ansätzen in die Erhaltung investiert worden. Das hat nicht nur zu einem Nachholbedarf in der Erhaltung geführt das ist auch schlecht für die Substanz.
Referent: Dipl.-Ing. Ralph Sieber, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Abt. Straßenbau
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E2
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Straßensanierung: Technologische Weiterentwicklung steigert Effizienz
Zur Effizienzsteigerung in der Straßensanierung stehen verschiedene Hebel zur Verfügung. Dies sind zum Beispiel die Maschinenbetriebskosten, die Kosten für den Material- und für den Personaleinsatz. Am Beispiel der Produktpalette der Wirtgen GmbH wird aufgezeigt, wie unter anderem bei Großfräsen Einsparungen von 20 bis 25 Prozent im Dieselverbrauch möglich sind, die sich direkt proportional in den Betriebskosten niederschlagen. Dies ist einerseits durch die konsequente Optimierung des „Systems“ möglich, sprich der Abstimmung der Schnittgeschwindigkeit, des Fräswalzendesigns und des optimalen Motorbetriebspunktes aufeinander. Andererseits kommt hier als technologische Weiterentwicklung das innovative Doppelmotorkonzept zum Einsatz. E
Stichwort Materialeinsatz: In der Straßensanierung müssen große Mengen an Material ausgebaut, abtransportiert und entsorgt oder wieder aufgearbeitet werden. Die gleich Menge an Material muss zum Einbau erneut angeliefert werden. Eine Alternative können hier Recyclingverfahren darstellen, die entweder baustellenah oder in situ, sprich am Ort des Abbaus, eingesetzt werden können. Am Beispiel der Produktpalette der Wirtgen GmbH werden entsprechende Maschinen zum Materialrecycling vorgestellt und die zugrundeliegenden Verfahren erläutert. Exemplarisch wird auch eine mögliche Effizienzsteigerung durch die Materialwiederaufbereitung vor Ort beleuchtet.
Referent: Dr. Cyrus Barimani, Wirtgen GmbH, Director Development and Engineering
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E3
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Fortschrittliche Verfahren zur Straßensanierung
Der Vortrag schildert anhand drei konkreter Maschinentypen der Joseph Vögele AG die Weiterentwicklung von Verfahren, die bei der Straßensanierung zum Einsatz kommen.
1.) VÖGELE InLine Pave® das innovative und wirtschaftliche Einbauverfahren
Das Herzstück des InLine Pave® Einbauzuges ist ein modifizierter Standardfertiger mit einem speziellen Übergabemodul für das Deckenmaterial sowie einer weiterentwickelten und extrem hoch verdichtenden Einbaubohle, der AB 600-2 TP2 Plus mit zwei Pressleisten.
2.) VÖGELE SUPER 1800-2 mit SprayJet-Modul
Der VÖGELE Sprühfertiger, SUPER 1800-2 mit SprayJet-Modul, eignet sich für den Einbau von dünnen Asphaltdeckschichten in Heißbauweise auf Versiegelung (DSH-V) wie auch für den konventionellen Einbau mit Vorsprühen.
3.) VÖGELE PowerFeeder MT 3000-2 Offset
Der hochmoderne VÖGELE PowerFeeder MT 3000-2 Offset leistet weit mehr als bisherige Beschicker. Insbesondere das schwenkbare Förderband eröffnet eine große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten, welche die Auslastung der Maschinen sehr positiv beeinflusst.
Referenten: Friedhelm Pahlke, Vertriebsleiter Deutschland, Joseph Vögele AG, Bernhard Vogel, Produktmanager, Joseph Vögele AG
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E4
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Modulare Konzepte in der Verdichtungstechnik für vielfältige Anforderungen
Aus den Materialeigenschaften der Baustoffe, den Bauverfahren, den Abläufen auf Baustellen, den Qualitätsanforderungen und wirtschaftlichen Aspekten entstehen beim Erd- und Asphaltbau vielfältigste Anforderungen an die Verdichtungstechnik. Hinzu kommen gesetzliche Vorgaben zum Umweltschutz, beispielsweise zur Abgasnachbehandlung der Dieselmotoren. Der Vortrag beschreibt, wie die praktischen und gesetzlichen Anforderungen in die Produktentwicklung einfließen. Anschließend wird der Aufbau der statisch und dynamisch verdichtenden Walzen für den Erd- und Asphaltbau erläutert und beschrieben, wie sie mit optionalen Ausstattungen an wechselnde Aufgaben angepasst werden.
Der nächste Abschnitt widmet sich der Flexibilität und Wirtschaftlichkeit der Verdichtungstechnik. Dies wird durch eine breite Palette an Basismaschinen mit fein abgestuften Gewichts- und Leistungsklassen erzielt. Die Optimierung der Walze für die jeweilige Verdichtungsaufgabe erfolgt durch die Wahl des Verdichtungssystems. Hierzu kann der Kunde aus einem großen Angebot an Vibrations- und Oszillationsbandagen mit unterschiedlichen Arbeitsbreiten und Verdichtungsleistungen sowie einer Vielzahl von Optionen die Maschine perfekt auf seine Bedürfnisse hin ausrichten.
Abschließend behandelt der Vortrag die modernen Bedienkonzepte und Technologien zur messtechnischen Erfassung der Verdichtungsergebnisse sowie zur Steuerung und Dokumentation des Verdichtungsprozesses.
Referent: Dr.-Ing. Axel Römer, Hamm AG
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E5
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Pionier beim Systemwechsel von der stationären auf mobile Aufbereitungstechnik im Naturstein
Noch vor 25 Jahren war die Natursteinaufbereitung eine fast ausnahmslos durch stationäre Anlagentechnik geprägte Industrie. Gesprengtes Haufwerk wurde mit fortschreitender Ausdehnung des Steinbruchs mehr oder weniger weit bis zur tatsächlichen Aufbereitungsstätte transportiert. Steigende Energiekosten nahmen zunehmend Einfluss auf die Produktionskosten. Die eigentliche Idee einer mobilen Aufbereitungstechnik entstand Mitte der 80er Jahre inspiriert durch die Forderung der Baustoffrecyclingindustrie nach einer Aufbereitung am tatsächlichen Abbruchort.
Es dauerte nur wenige Jahre, bis die Natursteinindustrie entscheidende Vorteile mobiler Anlagentechnik erkannte. Was zunächst mit der Mobilisierung des Primärbrechers in bestehenden Steinbrüchen begann, findet heute in vielen Abbaustätten seine Vollendung in mehrstufigen mobilen Brech- und Siebanlagen. Ihre Vorteile liegen klar auf der Hand: Mehr Flexibilität, niedrigere Produktionskosten, geringere Investitionsrisiken und kürzere Umsetzungszeiträume sind nur einige davon. Der Vortrag beschreibt die Entwicklung einer rasant wachsenden Branche sowie die Chancen und Perspektiven der neuen Abbauverfahren, bei denen Qualität und Leistung in nichts den klassischen Verfahren nachstehen. Der Name Kleemann ist weltweit eng verbunden mit der Entwicklung mobiler Anlagentechnik sowohl im Naturgestein als auch im Baustoffrecycling.
Referent: Dipl-Ing. (FH) Thomas Kühnle, Kleemann GmbH, Leiter Technik
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E6
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Systemlösungen für optimale Baustellenprozesse (Kiesel)
Baustellen werden immer komplexer enge Platzverhältnisse, knappe Terminpläne, vielseitige Aufgaben und hoher Kostendruck sind einige der Anforderungen, die es zu erfüllen gibt. Lösungen von der Stange können diese Anforderungen in aller Regel kaum erfüllen. Prozessoptimierung und neue Methoden sind gefragt.
Genau das ist die Spezialität von Kiesel: Als deutschlandweiter Exklusivpartner von Hitachi und Terex Fuchs verfügt Kiesel über feste Partnerschaften mit Zubehör- und Anbautechnikanbietern sowie eigene Branchenspezialisten und Produktentwicklungsteams. Gemeinsam mit dem Kunden entwickeln die Kiesel-Spezialisten je nach Anforderungen individuelle Systemlösungen, die das perfekte Zusammenspiel zwischen Maschinen, Schnellwechslern und Anbautechnik in den Mittelpunkt stellen. Denn nur mit flexibel einsetzbaren Maschinen können Baustellenprozesse optimiert und hohe Effektivität und Wirtschaftlichkeit erreicht werden.
Frank Bastuck wird Ihnen in dem Vortrag komplexe Lösungen und innovative Maschinenkonzepte besonders für den Erd- und Straßenbau vorstellen.
Referent: Dipl.-Ing. Frank Bastuck, Bereichsleiter Baumaschinen, Kiesel GmbH
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E7
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Nach 25 Jahren Erfahrung mit Biohydraulikölen Ölwechselfreie Maschinen?
In den vergangenen 25 Jahren ist mit bioabbaubaren Hydraulikölen viel ausprobiert worden. Vieles lief zeitweilig in die falsche Richtung. So wurden bei der Markteinführung von Rapsölen hochwertige Produkte versprochen, obwohl man wusste, dass oberhalb 50°C Probleme vorprogrammiert sind. Gesättigte Ester galten als zu teuer. Ungesättigte Esterprodukte waren zwar besser, jedoch nicht problemlos.
Öle auf Polyglykolbasis konnten nur in dafür geeigneten Anlagen eingesetzt werden. Ein erfolgreicher Botschafter für Bioöle waren sie nicht. Größere Wirkung erzielten einige Verordnungen, z. B. die Senatsentscheidung in Hamburg von 1994 sowie das Markteinführungsprogramm des BML zwischen 2000 - 2008 zur Förderung von Bioölen.
In der Zeit ab 1985 bis heute wurden mit gesättigten Esterölen meistens positive Einsatzerfahrungen erzielt. Dank Ölanalysen und Microfiltration im Nebenstrom konnten Ölstandzeiten in Baumaschinen von über 10.000 Bh, in einigen Fällen sogar 20.000 Bh erreicht werden. Solche positiven Erfahrungen und die Tatsache, dass bioabbaubare Hydrauliköle auch E
gewaltige Rückschläge überlebt haben, sind Beweise dafür, dass sie ihren berechtigten Platz in der Selbstverständlichkeit der Anwendung gefunden haben. Das führt auch zu Nachlässigkeit. Derzeit werden auch Öle als biologisch abbaubar verkauft, die bei näherer Betrachtung gemäß gültiger Norm (z. B. ISO 15'380) dies eben nicht sind. So wird der Anwender in seiner logischen Erwartungshaltung an bioabbaubare Öle getäuscht.
Kleenoil Panolin nutzt die Erfahrung der vergangenen 25 Jahre über den Langzeiteinsatz ihrer Biohydrauliköle mit adäquater Filtration und Sensortechnik, die Idee einer ölwechselfreien Maschine zu verwirklichen.
Referent: Milorad Krstic, Kleenoil Panolin
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E8
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Ammann die Mischanlage der Zukunft zugeschnitten auf die Bedürfnisse im intelligenten Asphaltstraßenbau
SMC Site Management Control
Getreu diesem Leitsatz, wurde die moderne as1-Software von Grund auf neu und als Branchenlösung für den Straßenbau entwickelt. Basierend auf der gleichen Softwareplattform, wurden Anlagensteuerungen, Auftrags- und Flottenmanagementsysteme, Lkw-Verwiegesysteme, Eco-und Servicemodule sowie das Modul für die WPK (Werkseigene Produktions Kontrolle) für Asphaltwerke entwickelt. Gemeinsam mit den Anwendern wurden diese Softwaremodule maßgeschneidert auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt.
Einen wesentlichen Anteil hat dabei die Logistik - von der Baustelle zur Mischanlage. Die zeitgenaue Planung der einzelnen Produktionslose, unter Berücksichtigung der Anfahrtswege zur Baustelle, war ein zentraler Meilenstein in dieser Entwicklung. Die Qualitätssicherung und Überwachung des Mischgutes waren ebenfalls von höchster Wichtigkeit. Die auftragsbezogene Rückverfolgbarkeit der einzelnen Chargen hinsichtlich Temperatur und Zusammensetzung ist ein entscheidender Faktor, um mögliche Fehlerquellen in der Prozesskette nachweisen zu können.
Verfahrenstechnik
Entmischungsproblematik in der Mischanlage bis zur Lkw-Beladung
Verhinderung der Entmischung einzelner Mineralkörnungen bei der Befüllung und Entleerung der Heißmineralsilos durch optimal gesteuerte Produktionsabläufe
Verhinderung der Entmischung des Mischgutes bei der Befüllung und Entleerung des Verladesilos durch mechanische Einrichtungen
Gezielt gesteuerte, chargenweise Beladung der Fahrzeuge in Abhängigkeit der Bauform und der Lademenge
Referent: Herbert Pirklbauer, Geschäftsführer/Vertriebsgebietsleiter CEE, Ammann Austria GmbH
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E9
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Lösungen von Volvo Trucks für die Baubranche
Fahrzeuge im Baubereich sind harten Einsatzbedingungen ausgesetzt: Sie bewältigen schwere Lasten, schlechte Straßen und schwierigste Bedingungen im Gelände. Der Volvo-FM stellte mit seinem laufruhigen und leistungsstarken Antriebsstrang, dem robusten und aufbaufreundlichen Fahrgestell und dem komfortablen Fahrerhaus bereits eine hervorragende Ausgangsbasis dar. Mit der Volvo-FMX-Baureihe wurde der Truck für Baustelleneinsätze weiter optimiert und mit Ausstattungen und Merkmalen ausgerüstet, die ihn unter harten, anspruchsvollen Bedingungen einfach unschlagbar machen.
Der Vortrag befasst sich mit den besonderen technischen Lösungen der Volvo-FMX-Baureihe, z. B. dem optimalen Fahrgestell, den leistungsstarken und wirtschaftlichen 11 und 13 l Sechszylinder-Reihenmotoren, dem überarbeiteten Design mit den intelligenten Detaillösungen für den Baueinsatz und dem automatisierten Schaltgetriebe I-Shift für überlegenen Schaltkomfort in allen Einsatzbedingungen, verbunden mit höchster Kraftstoffeffizienz und Zugleistung, das am Markt zu Recht als Benchmark gilt.
Es werden detailliert die technischen Lösungen des Antriebsstrangs, der Motoren und der Fahrerhaus- und Chassisgegebenheiten vorgestellt.
Referenten: Holger Markgraf, Director Commercial Trucks, Volvo Trucks Region Central Europe GmbH
Jürgen Bernhardt, Manager Product & Sales Engineering, Volvo Trucks Region Central Europe GmbH
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E10
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Zukunftsweisende Fahrwerkstechnik für den Schwertransport
Die DOLL Fahrzeugbau AG ist ein in der vierten Generation familiengeführtes Unternehmen, das sich als High-Tech-Spezialist für Transportlösungen fest an seinen Märkten etabliert hat.
Das Unternehmen gliedert sich in 4 Geschäftsbereiche: Schwertransport, Holztransport, Flugfeld und Service. Der Produktbereich Schwertransport hat in den letzten Jahren die Fahrzeug-Palette konsequent auf die Anforderungen der Baubranche ausgerichtet. Auf der einen Seite wird von den Spediteuren ein hohes Maß an Flexibilität abverlangt, zum anderen werden die Ladegüter immer voluminöser und schwerer. Diese und weitere Gegensätze bedingen neue Konstruktionen, mit denen die Ladegüter sicher und wirtschaftlich transportiert werden können. Mit der eigenen Entwicklung der DOLL panther-Fahrwerkstechnik (Einzelradaufhängung) für gezogene Nutzfahrzeuge konnte die Lücke dieser Gegensätze geschlossen werden. Durch die zahlreichen Vorteile gegenüber konventionellen Achssystemen hat der Kunde eine universelle Transportlösung, mit der er eine Vielzahl seiner Arbeitsgeräte und Materialien wirtschaftlich umsetzen kann.
Seit der bauma 2010 konnte eine große Anzahl von unterschiedlichen Fahrzeugvarianten auf dem Markt abgesetzt werden. Diese Zahlen sind ein Beweis dafür, dass mit dieser Technologie der richtige Schritt in die Zukunft der gezogenen Nutzfahrzeuge gemacht wurde.
Referenten: Dipl. Betriebswirt (BA) Patrick Spitznagel, Leiter Geschäftsbereich Schwertransport
Dipl. Ing. (FH) Markus Renner, Entwicklungsingenieur, Geschäftsbereich Schwertransport
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E11
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Baustellenautomatisierung Digitale Baustelle
Jede Baustelle lässt sich wie ein Herstellungsprozess betrachten, bei dem verschiedene Schritte und Phasen aufeinander folgen. Diese sind dabei nicht nur eng miteinander verknüpft, sondern bauen aufeinander auf. Die Automatisierung von Positionierung- und Steuerungsarbeiten auf der Baustelle ist der Schlüssel zum reibungslosen Prozessablauf und somit zur effektiven Kostensenkung durch große Produktivitätssteigerung.
In den letzten zehn Jahren hat sich die 3D-Maschinensteuerung auf der Baustelle etabliert. Mit Hilfe dieser modernen Technologie holen die Maschinenfahrer das Optimale aus ihren Maschinen heraus. Die 3D-Maschinensteuerung steuert heute mit Hilfe von 3D-GNSS-Positionierung und digitalen Entwurfdaten die Maschinenhydraulik und kann via Internet-Technologie kommunizieren.
Referent: W. Voigt und M. Kaak, TOPCON Deutschland GmbH
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Sonderseminar M: Steigerung der Nachhaltigkeit durch moderne Motorentechnik
Eine stetig sich verschärfende Abgasgesetzgebung hat in den letzten 15 Jahren für ein wahres Innovationsfeuerwerk im Bereich der Motorentechnik und der Abgasnachbehandlung gesorgt. Als Folge davon mussten auch die Maschinen selber ständig angepasst und optimiert werden. Während anfangs noch innermotorische Maßnahmen ausreichten, die sich verschärfenden Emmissionsvorschriften zu erfüllen, können die Grenzwerte der Stufen IIIb und IV nur noch durch das Zusammenspiel von innermotorischen Maßnahmen und geeigneter Abgasnachbehandlung eingehalten werden. Doch welche Technologien eignen sich hierbei wann und wo am Besten? Gibt es eine Universallösung oder muss je nach Anforderung und Einsatzgebiet unterschieden werden?
Neben der unterschiedlichen Gesetzgebung in verschiedenen Bereichen der Welt spielt auch die weltweite Einsetzbarkeit von Maschinen bei der Beantwortung der offenen Fragen eine Rolle zumindest für weltweit agierende Hersteller wie Liebherr. Der Referent erläutert unter anderem, warum unterschiedliche Kraftstoffqualitäten entscheidend für die Wahl der Katalysatortechnik sein können.
Woraus sich gleich die nächsten Fragen ergeben: Wäre es nicht sinnvoll, Schmierstoffe zu vereinheitlichen? Und kann man Alt- und Neumaschinen mit den gleichen Schmierstoffen versorgen? Auf diese und andere Fragen gibt uns Total Antworten. Motorenhersteller wie Hatz, Perkins oder Briggs & Stratton oder Komponentenlieferanten wie Motair geben Einblicke in neueste Entwicklungen.
Angesichts der offenen Fragen und der sich weiter verschärfenden Emmissionsgesetzgebung ist es nur konsequent, dass dieser Seminarblock mit einer Podiumsdiskussion abschließt. Schon heute werden die Weichen für die Emmissionstufe V gestellt, die Emmissionen von Motoren unter 19 kW und über 560 kW werden künftig in die Gesetzgebung mit einbezogen. Wie sollen Hersteller, Zulieferer und Anwender auf die weiter wachsenden Herausforderungen reagieren? Es besteht Diskussionsbedarf!
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M1
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Die Entwicklung der Abgasrichtlinien für mobile Maschinen
Seit Ende der 1990er Jahre steht das Abgasverhalten von Motoren mobiler Maschinen im Fokus der harmonisierten europäischen und auch internationalen Abgasgesetzgebung. Abgasnachbehandlung entscheidend für weitere Emissionsminderung Mit den europäischen Abgasstufen I, II, III A, III B und IV werden bis 2014 die Abgasemissionen schrittweise für Dieselmotoren von 19 kW bis 560 kW reduziert. Bereits mit den Stufen I, II und III A wurden die Emissionsgrenzwerte von Stickoxiden (NOx) und Partikeln (PT) stark herabgesetzt. Diese Reduzierung war durch innermotorische Maßnahmen, etwa durch Ladeluftkühlung, Abgasrückführung und Steigerung des Einspritzdruckes zu erreichen. Eine drastische Reduzierung von Partikel- und NOx-Emissionen in den Stufen III B und IV kann aus heutiger Sicht nur durch eine geeignete Abgasnachbehandlung im Abgasstrang erreicht werden. Mögliche technische Lösungen sind Partikelfilter, NOx-Adsorbtionssysteme oder selektive Katalysatoren (SCR)-Systemen), kombiniert mit einer Optimierung der Verbrennungseigenschaften des Motors.
Weichen für Stufe V bereits gestellt
Doch mit der Stufe IV ist noch lange nicht das Ziel der Abgasgesetzgebung für mobile Maschinen erreicht. Schon heute werden in Brüssel die Weichen für eine Stufe V gestellt, mit der die Partikel nicht in ihrer Masse, sondern in ihrer Anzahl limitiert werden sollen. Auch die Abgasemissionen von Dieselmotoren unter 19 kW und über 560 kW, die bisher in Europa noch nicht begrenzt sind, sollen zukünftig geregelt werden.
Neben diesem Abgasregelwerk für neue Maschinen, das weltweit immer weiter harmonisiert wird, gibt es seit einigen Jahren verschiedene regional geltende Bestimmungen zur Nachrüstung von Baumaschinen mit Partikelfiltern. Mit einer neuen ECE-Regelung sollen zukünftig auch diese Nachrüstsysteme einheitlich geregelt werden.
Referent: Dipl.-Ing. (FH) Frank Diedrich, Referent im VDMA
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M2
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Workshops Regina Wagner
Die Motorenfabrik Hatz ist ein unabhängiger und in der 4. Generation geführter Familienbetrieb. Gefertigt werden Ein- und Mehrzylinderindustriedieselmotoren in einem Leistungsbereich von 1,5 bis 56 kW. Darüber hinaus ergänzt eine hochmoderne Komponentenfertigung das Produktportfolio.
Die weltweit immer strenger werdenden Emissionsanforderungen nehmen einen beachtlichen Teil der F&E-Ressourcen in Anspruch. Da sich Hatz seit Anfang der 90er Jahre mit dem Thema der Schadstoffreduzierung intensiv beschäftigt, konnte über die Jahre ein Know-how erarbeitet werden, welches es ermöglicht, zukünftige Anforderungen mit zuverlässiger und größtenteils bewährter Technologie zu erfüllen. Der Vortrag soll einen Überblick über die für Hatz wichtigsten, weltweiten Abgasgesetzgebungen verschaffen und aufzeigen, wie sich diese trotz fast einheitlich gesetzter Grenzwerte teilweise durch anders definierte Rahmenbedingungen grundlegend unterscheiden.
Abschließend wird ein Einblick gewährt, mit welchen Ansätzen einerseits bewährte, beim Kunden anerkannte Technik bewahrt werden kann, zugleich aber unter Einsatz modernster, an den speziellen Bedingungen der Zielmärkte orientierter Technologien den Herausforderungen der Zukunft begegnet wird.
Referenten: Jens Badorrek Dipl.-Ing. (FH), Vertriebsleitung Europa, GUS & Middle East, Motorenfabrik HATZ, Peter Prinz-Hufnagel Dipl.-Ing. (TU) Versuchsleitung
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M3
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Briggs & Stratton Benzinmotoren für die Bauindustrie
Briggs & Stratton baut Ein- und Zweizylinder-Benzinmotoren. Heutige Fertigungstechnologien richten sich nach strengen Umweltstandards. Alle Motoren erfüllen weltweit gültige Abgasnormen. Praxisorientierte und bedienerfreundliche Motortechnik sichert problemlosen Motoreinsatz unter schwierigsten Einsatzbedingungen.
Technische Problemlösungen wie die "Cooler Cleaner Technology" und das „Transport Guard System“ steigern die Haltbarkeit und schonen die Umwelt. Mittlerweile gelten in den USA weiter verschärfte Abgasrichtlinien, die als Messlatte für andere Weltregionen herangezogen werden. Mit welchen technischen Lösungen werden die aktuellen und zukünftigen EU- und US-Abgasgrenzwerte eingehalten? Wie ist dies mit herkömmlicher Vergasertechnik möglich?
EPA- und EVAP-Richtlinien erfordern angepasste Vergasertechnik und Kraftstoffkomponenten. Welche Aufgaben fallen auf den Gerätehersteller und was sind die Konsequenzen für Maschinenanwender?
Kraftstoffe mit regenerativen Anteilen, wie "RME" bei Diesel und "E10" bei Benzin sind in Deutschland eingeführt, um die Umweltbilanz zu verbessern. Kommt es bei Betrieb mit E10-Benzin zu Schwierigkeiten, obwohl die Motoren für Benzin mit Alkoholanteil freigegeben sind, und welche Vorkehrungen hat der Maschinenanwender zu treffen?
Referent: Dipl.-Ing. Thomas Holzhüter Director Sales Commercial Power Europe
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M4
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Schäden vermeiden Turbolader richtig tauschen
Ein Turbolader dreht sich 30 bis 50-mal schneller als ein Motor. Diese enormen Drehzahlen fordern vom Material ein Höchstmaß an Präzision. Für den Motorenbetreiber und Werkstattprofi zählt nur eins: Zuverlässigkeit. Der Turbolader sichert hohe Motorleistung, niedrigen Kraftstoffverbrauch und niedrige Abgasemissionen. Immer schärfer werdende Grenzwerte für den Motor erfordern raffinierte technische Lösungen, natürlich auch beim Turbolader. Variable Turbinengeometrie, mehrstufige Aufladung und elektronische Steuerung machen aus dem Turbolader heute ein High-Tech-Produkt. Motair Turbolader GmbH ist die nationale Vertretung der Turbolader-Serienhersteller Garrett, BorgWarner, Holset und MHI. Wir haben die aktuelle Turbolader-Technik: mit Prüfzentrum, Zubehör und Schulungen. Neben den Neuladern sind professionelle Turbolader-Instandsetzungen durch Motair eine interessante Alternative für die zeitwertgerechte Reparatur.
Referent: Dipl.-Ing. (FH) Andreas Solibieda, Motair Turbolader GmbH
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M5
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Orientierung statt Verwirrung!
Neue Abgasnormen, Folgen für den Maschinenpark sowie Möglichkeiten und Grenzen der Vereinfachung von Schmierstoffsorten.
Verschärfte Umweltrichtlinien der Europäischen Union haben unter anderem auch dazu geführt, dass sich die Diesel-Motorentechnologie rasant verändert und weiter verändert. Hinzu kommt, dass mit der aktuell greifenden Abgasstufe Stage IIIB und beginnend ab 2014 mit Stage IV, unterschiedliche Philosophien in der Abgasnachbehandlung (SCR und EGR) in den Motoren umgesetzt werden und miteinander im Wettbewerb stehen. Daraus erwachsen auch für die Motorenöle neue Anforderungen. Mit der „Low SAP“ Technologie für alle Abgasnachbehandlungssysteme mit Partikelfiltern und der Entwicklung von kraftstoffsparenden Schmierstoffen nach „FE“ Technologie für den Antriebsstrang, sieht sich die TOTAL Deutschland GmbH im Sinne der Anwender gut gerüstet.
Darüber hinaus bedient das Unternehmen als kundenorientierter Schmierstofflieferant nicht nur den Bedarf an High-Tech-Schmierstoffen, sondern liefert auch Schmierstoffe für ältere Bau- und Arbeitsmaschinen. Im Mittelpunkt steht dabei der Anspruch, Orientierung zu bieten statt Verwirrung zu schaffen. Über ein sorgsam entwickeltes Programm zur Sortenvereinfachung ist es gelungen, mit wenigen Ölsorten und Schmierplänen für die Baumaschinenanwender die stets gegebene Verwechslungsgefahr, mit der Folge von Fehlbefüllungen der Maschinen auf der Baustelle, gegen Null zu entwickeln. Wie wichtig dieser Ansatz in der Praxis ist, bestätigen Bauunternehmen, deren Maschinenpark durch unterschiedlichste Maschinentypen und Marken geprägt ist wobei auch noch jeder Hersteller nur seine Originalschmierstoffe empfiehlt ausdrücklich. Im Vortrag werden die Möglichkeiten zur Vereinheitlichung von Schmierstoffsorten vorgestellt und weitere Vorteile für Anwender, zu denen auch die Reduzierung der Lagerkosten gehört, aufgezeigt. Daneben gibt der Referent Antworten auf die Frage ob es möglich ist, Alt- und Neumaschinen mit den gleichen Schmierstoffen zu versorgen. Gerade dieser Aspekt, der die vielfach noch aktiven, alten und bewährten „Schätzchen“ in den Bauunternehmen betrifft, deren Schmierstoffempfehlungen auf Vorschriften basieren, welche längst ungültig sind, dürfte für die Praktiker von höchstem Interesse sein.
Referent: Dipl. Ing. (FH) Dietmar Scharkowski, Leiter Technik & Rangemanagement - SLT-, TOTAL Deutschland GmbH - Vertriebsdirektion Schmierstoffe
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M6
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Lösungen für die Emissionsstufe IIIB und mögliche Entwicklungen für die Stufe IV
Die Anwendungen der von Liebherr in Bulle produzierten Motoren sind sehr vielfältig. Vom Hafenkran, Mobilkran bis hin zu allen Erdbewegungsmaschinen des Liebherr Produktportfolios. Eine für alle Anwendungen optimale Lösung war nicht darstellbar. Die Gründe der Lösungswahl für die verschiedenen Anwendungen werden erläutert und deren Vor- und Nachteile aufgezeigt.
Einen erheblichen Einfluss auf die Wahl der Abgasnachbehandlung hat auch die Forderung einer weltweiten Einsetzbarkeit der Geräte. Neben den unterschiedlichen Emissionsgesetzgebungen sind auch die verschiedenen Kraftstoffqualitäten sehr entscheidend für die Wahl der Katalysatortechnik.
Referent: DI Rudolf Ellensohn, Direktor Technik Liebherr Machines Bulle
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M7
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Emissionsrichtlinie Tier 4 final/Stufe IV
Wir wissen, welche Herausforderungen das Herstellen von Geräten beinhaltet, die nicht nur unter den schwierigsten Bedingungen betrieben werden können, sondern auch den sich weltweit ständig ändernden Emissionsvorschriften entsprechen. Während in einigen Ländern äußerst strenge Richtlinien gelten, stehen andere Länder mit der Regelung noch am Anfang und verfügen über wenige oder gar keine Vorschriften.
Globale Emissionsregelungen sind ebenso vielfältig wie die Geräte, für die sie gelten. Sie stellen eine komplexe Mischung aus Normen dar, und jedes Land verfügt über ein eigenes Programm zu ihrer Einführung.
Selbst Hersteller in Ländern, die derzeit nicht von den Regelungen betroffen sind, können die Normen nicht vollständig ignorieren. In diesen Ländern hergestellte Geräte müssen ebenfalls den Vorschriften entsprechen, wenn sie für den Export in Länder vorgesehen sind, in denen die Regelungen bereits gelten. Gleichzeitig rückt das Datum für die Umsetzung der Regelungen Tier 4 Final/ Stufe IV im Jahr 2015 näher, mit der es noch wichtiger wird, sämtliche Motoren vollständig im Einklang mit den strengen zukünftigen Emissionsvorschriften herzustellen.
Aus diesem Grund entsprechen die von Perkins hergestellten Motoren bereits jetzt vollständig den Normen des Jahres 2015. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, vorauszuplanen, sich auf die Zukunft vorzubereiten und sich auf die sich ändernden Regelungen einzurichten.
Perkins hat ALLE Technologien, die für Tier 4 final >56kW zur Verfügung stehen, bereits getestet und kann daher sicherstellen, das beste Konzept auszuwählen.
Referenten: Dipl. Ing. Norbert Schuchert, Geschäftsführer, Michael Wolf Verkauf, Perkins Motoren GmbH
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M8
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Podiumsdiskussion: Steigerung der Nachhaltigkeit durch moderne Motorentechnik
Die Podiumsdiskussion gibt den Referenten des Schwerpunktthemas die Möglichkeit, gemeinsam die Auswirkungen der gesetzlichen Anforderungen bezüglich der Emissionsgrenzwerte der Motoren auf die Hersteller, aber auch auf die Anwender der Baumaschinen gemeinsam zu diskutieren. Themen wie: Investitionen für die neue Technik, Nachrüst-Möglichkeiten bzw. -Pflichten, Einflüsse von Kraft- und Schmierstoffen und Anbaukomponenten, natürlich aber auch die Fragen der Gäste stehen auf der Tagesordnung.
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Sonderseminar I: Technik und Verantwortung im Ingenieurbau
„Dem Ingenieur ist nix zu schwör“. Dieser saloppe, allgemein bekannte Spruch mag eine Reflexion auf mehr als hundert Jahre gepflegte und weltweit geachtete Ingenieurskunst aus Deutschland sein. Er verniedlicht aber auf der anderen Seite die Herausforderungen und die Verantwortung des modernen Ingenieurbaus. An die Haftungsrisiken aus dem Nachunternehmer- und Fremdpersonaleinsatz hat der Urheber dieser geflügelten Weisheit wohl ebenso wenig gedacht wie an die umfangreichen Regelwerke, die Ingenieure, zumal leitende, heute beachten müssen. So sinnvoll dies alles im Einzelfall sein mag, summiert sich der „ingenieursfremde“ Anteil an der Arbeit zu einer Komplexität, die für den einzelnen kaum mehr beherrschbar ist. Umso wichtiger ist es, mit entsprechenden Schulungs- und Informationsangeboten Hilfestellung zu leisten, um wieder einmal aus der Frosch- in die Vogelperspektive zu gelangen. Das VDBUM-Seminar 2012 ermöglicht dies mit dem Seminarblock „Technik und Verantwortung im Ingenieurbau“. Aktuelle Bauprojekte, deren planerische Ausführung, besondere Herausforderungen auch an die Partnerunternehmen, dies wird an den Beispielen der neuen Landebahn des Frankfurter Flughafens oder zum Neubau der Elbphilharmonie in Hamburg dargestellt. Unternehmen wie Putzmeister Betonpumpen oder Bauer Spezialtiefbau erweisen sich hier als Partner der Bauunternehmen, indem die Bauprojekte gleich in die entsprechende Maschinenauslegung und -planung mit einfließen. Bei all diesen Themen darf die Arbeitssicherheit natürlich nicht zu kurz kommen, ein Spezialist der zuständigen BG rundet das Thema ab und gibt Ihnen Vorschläge für eine effektive Präventionsarbeit an die Hand.
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I1
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Flughafen Frankfurt Erschließung neue Landebahn Nordwest
Ingenieurbau mit breitem Spektrum an Gerätetechnik
Dem Flughafen Frankfurt kommt seit jeher eine überragende Bedeutung als Drehscheibe im internationalen Luftverkehr zu. Um die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens zu sichern, wird derzeit ein umfangreiches Ausbauprogramm realisiert, mit dem die Kapazität des Flughafens auf mehr als 700.000 Flugbewegungen pro Jahr erweitert werden soll.
Ein wichtiger Baustein dieses Ausbauprogramms ist die Herstellung einer 2.800 m langen Landebahn nördlich des derzeitigen Flughafengeländes. Zwischen neuer Landebahn und derzeitigem Flughafengelände verlaufen mit der Bundesautobahn A3 und der ICE-Strecke Köln-Rhein-Main zwei der wichtigsten Magistralen im innereuropäischen Verkehr.
Im Rahmen diese Projektes erhielt die Firmengruppe Max Bögl die Aufträge zum Bau der Rollbrücken Ost und West zur Überquerung der BAB und ICE-Strecke, des Mönchwaldtunnels zur Unterquerung einer Kreisstraße sowie der Speicherbecken an der neuen Landebahn.
Einbringen von rund 2.500 Laufmeter Spundwand mit Längen bis ca. 20 m, Unterwasseraushub bis in Tiefen von 8 m, Abteufen von Bohrpfählen d = 1200 auf dem Mittelstreifen der Autobahn A3, Einheben von 409 Brückenträgern mit 95 to Einzelgewichten, Großbetonage mit 10.200 m3 monolithisch hergestelltem Aufbeton, 2-seitige Hinterfüllung des 1,1 km langen Bauwerkes die Realisierung der Bauwerke erforderte den Einsatz verschiedenster Technologien und Gerätschaften, entweder vor Ort oder im Rahmen der Baustellenversorgung im Umfeld des Projektes.
Referenten: Dipl. Ing. Richard Honig, Max Bögl, Leiter Gerätepark, Dipl. Ing. Michael Fröhlich, Max Bögl, Zentralbereichsleiter
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I2
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Anforderungen an Betriebe zum Schweißen im Stahl- und Maschinenbau
Die Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt Nord (SLV Nord) ist kompetenter Partner auf allen Gebieten der Schweißtechnik in der gesamten norddeutschen Region.
Die Zulassung/Zertifizierung von Stahlbaufirmen befindet sich in einer Koexistenzphase. Es gelten zurzeit gleichrangig die deutsche Norm DIN 18800-7 sowie seit 16.02.2011 die europäische Norm DIN EN 1090-1 und -2 (CE-Kennzeichnung). Die Koexistenzphase endet am 01.07.2012 bzw. 2013. Es wird darüber berichtet, was sich für die Stahlbaubetriebe wesentlich ändert. Die Herstellung von Baggern bzw. den Auslegearmen fällt nicht unter diese EN-Norm 1090. Hierfür gilt maximal die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Es kann aber sein, dass z. B. Bagger bzw. Baggerteile in der Zweiwegetechnik im Gleisbau bei der Bahn unter der Zulassung nach DIN EN 15085 (Schienenfahrzeuge) fallen. Wie die Regelung hierfür ist, wird erläutert.
Zum Abschluss werden werkstoffliche und schweißtechnische Schadenfälle an Auslegearmen sowie so genannte Knickarme von mobilen Baggern vorgestellt.
Referent: Prof. Dr.-Ing. Gerd Kuscher, SLV Hannover
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I3
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Neuentwicklungen im Spezialtiefbau
Energieeffizienz, Bedienerkomfort, Sicherheit, Verfahrensvariabilität und die Unterstützung bei der Qualitätssicherung spielen bei Spezialtiefbaugeräten eine größere Rolle als je zuvor. Vor allem die Elektronik bei Bohrgeräten, Rammgeräten, Seilbaggern und Schlitzwandgeräten hat sich in puncto Bedienerunterstützung, Sicherung der Produktqualität und Einbindung des Geräts in ein Baustellen-Gesamtsystem in den letzten Jahren gewaltig weiterentwickelt. Aber auch die Bearbeitung schwierigster Böden konnte durch neue Verfahren und Gerätekomponenten Quantensprünge verzeichnen.
Bodenmischverfahren haben sich nun auch für Schlitzwände etabliert und stellen in unterschiedlichsten Anwendungen eine ebenso materialsparende wie effiziente Methode dar. Durch Geräte neuer Größenordnungen erweitern sich die Möglichkeiten des Spezialtiefbaus so wie auch durch Spezialgeräte für ungewöhnliche Einsatzbedingungen. Als Beispiele können hier Erkundungsbohrgeräte für Wassertiefen von mehreren tausend Metern Wassertiefe oder Unterwasser-Gründungsbohrgeräte dienen.
Bei allem gibt es stetige Fortschritte bezüglich der Verringerung der Umweltbelastung durch das Gerät und der optimalen Energieausnutzung. Dies wird durch modernste Motoren, einen optimierten Antriebsstrang, Anpassbarkeit des Geräts an das jeweils geeignetste Verfahren und eine optimale elektronische Steuerung des Geräts erreicht.
Referent: Prof. Dr.-Ing. Sebastian Bauer, Geschäftsführer BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen
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I4
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Was sagt die Betriebssicherheitsverordnung zur Elektrotechnik auf Baustellen?
Die BetrSichV scheint auch bei genauestem Lesen nicht bereit zu sein, sich mit dem Thema Elektrotechnik zu beschäftigen. Das gilt aber ebenso für die Arbeitsstättenrichtlinie oder das Arbeitsschutzgesetz. Hat der Gesetzgeber die Elektrizität absichtlich vergessen? Oder ist sie ihm nicht so wichtig, dass sie des Erwähnens wert wäre? Schließlich redet man recht genau über Aufzüge oder Druckbehälter. Ist also der Strom auf einer Baustelle nicht gefährlich?
Hand aufs Herz: Wer könnte heute auf die Elektrizität verzichten? Welches Arbeitsmittel braucht nicht in irgendeiner Weise Spannung und Strom?
In diesem Vortrag wird von einem Gerichtssachverständigen die rechtlich korrekte Leseweise der BetrSichV mit vielen praktischen Beispielen erklärt. Das hilft den Verantwortlichen, die rechtlichen Hürden zu erkennen und sich sicher aufzustellen.
Referent: Herr Dr.-Ing. Thorsten Neumann, Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Gefährdungsanalysen von Arbeitsplätzen, Mebedo
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Baustellenplanung mit WOLFFKRAN
Der Erfinder des Baukranes, Firma WOLFFKRAN, vormals Julius Wolff, mit Konstruktion und Fertigung in Heilbronn, stellt sich als Partner der Baubranche vor. Seit 1912, als der erste moderne Turmdrehkran der Welt auf der Messe in Leipzig eine Goldmedaille erhielt, bis heute zeigt der Heilbronner Kranhersteller auf unzähligen Baustellen auf der ganzen Welt, von der Mailänder Scala über Abu Simbel und die Commerzbank in Frankfurt bis zu aktuellen Baustellen wie die Erweiterung der großen Moschee in Mekka sowie die Elbphilharmonie Hamburg ihre Leistungsfähigkeit gerade gegenüber besonderen Herausforderungen.
WOLFFKRAN präsentiert sich als Dienstleister, der zusammen mit dem Kunden die technisch und wirtschaftlich beste Lösung für schwierigste Anforderungen, die eine Baustelle an einen Kran stellen kann, erarbeitet. „Citius, altius, fortius“ schneller, höher, stärker ist nicht nur das Motto der Olympischen Spiele, sondern auch der Baubranche. WOLFFKRAN ist als Hersteller und gleichzeitig als Vermieter von Turmdrehkranen bestens auf diese Anforderungen eingestellt.
Der Beitrag zeigt Ausführungsbeispiele für besondere Krankonfigurationen. Dabei handelt es sich sowohl um Flächenbaustellen mit vielen Turmdrehkranen auf engstem Raum als auch um den Einsatz weniger Krane an hohen Gebäuden. Unterschiedliche Bauwerke stellen unterschiedliche Anforderungen an die Kranauswahl und die Kranplatzierung. Es werden die Vorteile der jeweiligen Lösungen dargestellt. Außerdem wird darauf hingewiesen, was bei manchen Ausführungen besonders beachtet werden muss.
Referenten: Andreas Kahl, Geschäftsführer Deutschland Dipl.-Ing. Peter Hegenbart, Leiter Technische Beratung WOLFFKRAN GmbH
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Prozessplanung von Fertigungsabläufen am Beispiel der Betonförderung an komplexen Bauvorhaben
Ertragspotenzial von der kalkulationsbegleitenden Planung der Betonförderprozesse, Evaluierung der Pumpeigenschaften von Beton, Verbesserung derselben ohne Veränderung konstruktiver Eigenschaften, Auslegung der Betonpumpen, der Förderleitungssysteme und nicht zuletzt der Pump- und Reinigungsabläufe werden unverständlicherweise noch vielfach, auch von den „Großen“ der Bauindustrie, ungenutzt gelassen. Die früher abgeleitete Beziehung zwischen dem feststellbaren Fließverhalten und der Pumpfähigkeit von Betonrezepturen ist heute nicht mehr allgemein gültig. Vermehrt verursachen in jüngerer Zeit entworfene Betonrezepturen hohe Rohrreibungswiderstände bei der Betonförderung sowohl mit stationären als auch fahrbaren Betonpumpen. Dies führt mittlerweile gehäuft zu unliebsamen Überraschungen bei Betonagen auf Baustellen. Geplante Einbauleistungen pro Zeiteinheit lassen sich nicht realisieren, hohe Leistungsaufnahmen bei der Betonförderung führen zu hohen Kraftstoffkosten, hohe Abrasivität der Betonzuschläge zu hohem Verschleiß an Betonpumpen und Förderleitungen und Abänderungen von Abläufen im laufenden Betrieb zu Zeitverzügen. Durch eine frühzeitige und enge prozessorientierte Zusammenarbeit zwischen Bauunternehmen, Betonlaboren und Fachleuten aus dem Metier der Betonförderung kann dem insbesondere auch durch neue Untersuchungsmethoden und Bewertungsverfahren vorgebeugt und ein weiterer Baustein zur Kostensicherheit und -optimierung hinzugefügt werden.
Referenten: Dipl.-Ing. Holger Grimm, Leiter CPD, Putzmeister, Dr.-Ing. Knut Kasten, Putzmeister, PEG Manager Materials and Applications
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Haftungsrisiken: Nachunternehmer und Fremdpersonaleinsatz kennen und vermeiden
Durch die gewerkeweise Arbeitsteilung bei komplexen Projekten und einem starken Wettbewerb auf dem globalisierten deutschen Baumarkt spielt der Nachunternehmer- und Fremdpersonaleinsatz auf Baustellen eine bedeutende Rolle. Häufig ist er nicht nur wegen etwaiger Spezialkenntnisse unerlässlich, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoll und erforderlich.
Die Zusammenarbeit mit Nachunternehmern und Fremdpersonal ist jedoch ein heikles Feld, wenn es um die Generalunternehmerhaftung geht.
Die Verantwortung des Hauptunternehmers für beauftragte Nachunternehmer ist durch zahlreiche Gesetze in den vergangenen Jahren ausgedehnt und verschärft worden. Die Einhaltung wird von den Kontrollbehörden mit Blick auf Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung, Lohndumping etc. auf den Baustellen stark überwacht. Bereits der fahrlässige Verstoß gegen die gesetzlichen Regelungen führt oftmals zu erheblichen Bußgeldern und Strafen bis hin zu Vergabesperren für die Hauptunternehmer.
Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) verschafft Ihnen einen Überblick über die Haftungsgefahren und wie Risiken beim Nachunternehmer- und Fremdpersonaleinsatz reduziert werden können.
Referent: Dipl. Betriebswirt Michael Gilka, BVMB, Bonn/Berlin
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Neues Teleskopmäklerkonzept und neue Vibratoren MRZV-VV
Auf Baustellen des Tiefbaus bestimmen Maschinen das Bild. Während früher im Erdbau oder beim Bau von Ver- und Entsorgungsleitungen regelmäßig schwere und belastende Handarbeit erforderlich war, können diese Arbeiten heute mit Maschinen erledigt werden. Bei der Entwicklung solcher Maschinen steht vor allem das Thema Produktivität im Vordergrund. Aus Sicht der Prävention muss aber auch darauf geachtet werden, dass Maschinen so konstruiert und betrieben werden, dass sie auch den aktuellen Anforderungen an Sicherheit und Ergonomie entsprechen.
Ein Grundsatz erfolgreicher Präventionsarbeit lautet: „Gefahren sind an ihrer Quelle zu bekämpfen“. Technische Maßnahmen sind daher immer vorrangig einzusetzen. Anhand von Beispielen wird gezeigt, welche Bau- und Ausrüstungslösungen nach den aktuellen Maschinennormen gefordert sind. Viele der Ausrüstungen, die für Neumaschinen selbstverständlich sind, können auf älteren Maschinen problemlos nachgerüstet werden und erhöhen auch dort Produktivität und Arbeitssicherheit.
Sicher ausgestattete Maschinen allein sind jedoch kein Garant für einen störungsfreien (unfallfreien) Baustellenbetrieb. Ergänzend müssen bei der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung organisatorische Maßnahmen (z. B. Verfahren und Abläufe) festgelegt und umgesetzt werden. Unterwiesene und zuverlässige Maschinenführer sowie fachkundige und sicherheitsbewusste Kollegen („Bodenpersonal“) sind Voraussetzung für einen sicheren und produktiven Maschineneinsatz. Die gemeinsam von den Verbänden der Bauwirtschaft und der BG BAU entwickelten Qualifizierungsangebote werden vorgestellt.
Referent: Dipl.-Ing. Walter Ensinger, Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft BG BAU, Leiter des Fachreferats Tiefbau
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Workshop Topcon: Datenmanagement bei Bau und Sanierung von Straßen
Das Management bzw. die Verwaltung von Daten im Rahmen von Straßensanierungen war lange Zeit sehr kompliziert und extrem zeitaufwändig. Doch bestehende Techniken aus anderen Bereichen ermöglichen es uns heute, diesen Vorgang zu beschleunigen, die Qualität zu erhöhen und alle relevanten Daten zur Straße zu speichern.
Von der Sanierung der alten Straße bis zur Profilierung der neuen Straße sind drei Schritte maßgebend:
Schritt 1: Scannen der (in Profilform) vorhandenen Straße als Punktwolke
Schritt 2: Neuplanung der Straße mithilfe der Punktwolke
Schritt 3: Fertigung der neuen Straße direkt aus den Entwurfsdaten
In diesem Workshop führt Topcon durch den nahtlosen Datenaustausch zwischen diesen drei Schritten. Am Beginn steht eine Punktwolke mit Abermillionen von Messpunkten, welche die gesamte Situation abbilden. Sie lernen, wie Sie diese Punktwolke filtern und daraus die für Entwurf und CAD-Bearbeitung erforderlichen Daten gewinnen. Schließlich wird der Entwurf mit Hilfe der jeweilig repräsentativen Maschinen (Fräsen, Fertiger, Walzen) in die Örtlichkeit übertragen.
Im Workshop werden echte Daten und Beispiele verwendet, um in praktischen Übungen Einsichten in alle drei Schritte zu gewinnen.
Referent: M. Kaak und J. Mennink, TOPCON Deutschland GmbH
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Bau eines neuen Stahlwerkes in Brasilien
Hansa Flex in Kooperation mit IHA (Int. Hydraulik-Akademie)
Um die Funktion des Loadsensings zu verstehen, ist die Kenntnis der grundsätzlichen Zusammenhänge sehr wichtig. Im Vortrag werden die Bedeutung der Druckdifferenz ∆p und des Öffnungsquerschnitts erläutert und mit praktischen Übungen von den Teilnehmern an vier Trainingsplätzen selbst nachvollzogen. Des Weiteren werden die Vor- und Nachteile des Loadsensings dargestellt. Loadsensing arbeitet mit konstanter Druckdifferenz ∆p an den Nuten der Steuerkolben. Die Druckdifferenz ∆p wird vom Regler an der Pumpe und von Druckwaagen im Steuerblock auf konstante Werte eingeregelt. Mit konstanter Druckdifferenz ∆p wird der Durchfluss und damit die Verbrauchergeschwindigkeit nur noch vom Öffnungsquerschnitt des Steuerkolbens beeinflusst. Dadurch ist Loadsensing ein lastdruckunabhängiges System und einfacher zu steuern als ein lastdruckabhängiges System wie die Drosselsteuerung. Die Höhe des Systemdrucks wird beim Loadsensing vom höchsten Lastdruck bestimmt. Dadurch werden die Drosselverluste reduziert. Dies führt zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs.
Mit einer ersten praktischen Übung werden die Unterschiede eines lastdruckabhängigen Konstantdrucksystems und eines lastdruckunabhängigen Loadsensingsystems erarbeitet. In einer zweiten Übung werden die Erkenntnisse an einem realen LS-Steuerblock angewendet. Dabei werden die Druckdifferenz am Pumpenregler und der maximale Durchfluss am Steuerblock von den Teilnehmern selber eingestellt.
Referent: Dipl. Ing. Dierk Peitsmeyer, Hansa-Flex / IHA Leiter Forschung u. Entwicklung,Trainer Hydraulik
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Workshop: Werte- und Zeitenwandel
Die Zeiten ändern sich und wir in ihnen.
Baugewerbe. Macht. Werte.
Gebaut wird immer! Dennoch oder gerade deshalb ist der Bau von vielfältigen Einflüssen abhängig. Deshalb wird im Arbeitsalltag für alle Beteiligten das Bemühen um ein wertschätzendes Miteinander immer anstrengender.
Traditionelle Tugenden wie Sicherheit und Bodenhaftung, die auch im übertragenen Sinne das Baugewerbe auszeichnen, gehen im-ständig-in-Bewegung-sein unter. Der persönliche Leistungswille um Verdienst und Wertschätzung sowie die wachsenden Wissensanforderungen über innovative Technologien lassen eigene Ideale aus den Augen verlieren.
Der Workshop lädt zu einem Gedankenaustausch über die Bedeutung und die Möglichkeiten des LEBENS von individuellen und unternehmerischen Wertemaximen ein. Angeregt von kurzweiligen Kurzreferaten, umrahmt mit Bildern und Übungen, welche den Verstand ansprechen sowie Herz und Gefühle bewegen, beleuchten wir die das Bauwesen ausmachenden Prinzipien, z. B. Leistungsbereitschaft, Fachwissen, Verbundenheit im Zusammenspiel mit den persönlichen Chancen für eine bewusste individuelle Entfaltung.
Der Workshop dient dem Ziel, ganzheitliche Sichtweisen im Blick auf das menschliche Grundbedürfnis des Gebens und Nehmens zu diskutieren. Dadurch werden das Bewusstsein und der Wille gestärkt, den Prozess der gesellschaftlichen Entwicklung für sich persönlich zu nutzen.
Referent: Regina Wagner, Realiving, Berlin
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